Truma Heizung C 6002

Aktuell sind bis voraussichtlich Ende August 2020 keine Neuregistrierungen möglich
  • Die Erklärung dafür ist einfach.

    Ist die Differenz zwischen Solltemperatur (Termostat) und Raumtemperatur groß, haben kleine Störsignale keine Wirkung. Sind sie aber fast gleich, stört der Einschaltimpuls des Gasventils. Die Truma-Schaltung besteht vollständig aus analogen Schaltungen und ist daher sehr empfindlich gegenüber Störsignalen.

  • Jep, klingt nachvollziehbar.

    Die Erklärung dafür ist einfach.

    Ist die Differenz zwischen Solltemperatur (Termostat) und Raumtemperatur groß, haben kleine Störsignale keine Wirkung. Sind sie aber fast gleich, stört der Einschaltimpuls des Gasventils. Die Truma-Schaltung besteht vollständig aus analogen Schaltungen und ist daher sehr empfindlich gegenüber Störsignalen.

    Heisst das auch, dass da kein Mikrocontroller am Werk ist und somit ein RESET irgendwas bewirken könnte, es wird die ganze Zeit nur "analog" verglichen und geregelt. Richtig so?

    Dieser Tag ein Leben!


    (Wer Rechtschreipfehler findet, darf sie behalten.)

  • John, noch 2 Fragen,

    1) Du zeigst in den Schemata ZWEI Plätze, wo offenbar zusätzliche Tantaale eingezeichnet sind. Hast du beide (beide 68nF?) hinzugefügt oder nur einen von beiden?

    Und 2) in den Bildern scheint speziell der Wassertemperaturfühlerpfad befiltert zu sein - betraf das Problem bei dir v.a. den Sommerbetrieb also nur Wasserheizung oder auch Winterbetrieb (= mein Fall)?

    Danke Jörg

    Dieser Tag ein Leben!


    (Wer Rechtschreipfehler findet, darf sie behalten.)

  • Hallo alle zusammen


    Hier ein paar extra Infos.


    Meine Erfahrung ist von 5 Jahren.


    Nach dem Löten der Kondensatoren hatte ich keine Probleme mehr.


    Das fehlerhafte Bild war wie folgt:

    Wenn die Heizung wie am Abend aufgeheizt wurde gab es keine Probleme.

    In der Nacht kühlte es ab, als der Einschaltpunkt erreicht war, begannen die Probleme. Klack Klack etc.

    Als danach der Temperatur-Geräteknopf ein wenig gedreht wurde, war es vorbei.


    Dann machte ich mich auf die Suche nach einem Plan von der Truma.

    Dies ist nicht verfügbar und wird von Truma nicht bereitgestellt.


    Nach langer Suche mit meinem Ossiloskop habe ich das Problem entdeckt.


    Beim Einschalten des Gasventils tritt ein kleiner Störimpuls auf (wird durch eine Diode gelöscht).


    Mein Verdacht ist, dass dieser Störimpuls bereits vorhanden war.


    Im Laufe der Zeit (Alterung von Leiterplattenbauteilen) ist dann der kritische Punkt erreicht.


    Mögliche Ursache:

    - Eingebrannte Relaiskontakte.

    - alternde Kondensatoren.


    Es liegt auch an einer Entwicklungsschwäche von Truma.


    Ich habe die beiden Kondensatoren auf der Rückseite der Platine verlötet.


    Wenn ich weitere Fragen beantworten kann, würde ich sie gerne hören.


    Mit dieser Hoffnung habe ich mehr Infos gegeben.


    Vorhanden ist eine Google-Übersetzung.

    gr,

    John

  • Update:

    Letzte Nacht (wieder leicht um die Null Grad draussen) mit sanft erhöhter Soll-temp. geheizt, Stellung ca. 2-3. Hochheizen ging erst gut (war aber nicht die ganze Zeit beim Hochheizen dabei),


    danach von ca. 4 (bewusst wahrgenommenen) Temperatur-Erhalte-Heizzyklen hat einer am Abend "hektisch schaltend" geendet, das Klacken des Relais war schon teilweise recht laut,

    dann habe ich die Anlage am Drehrädchen aus und nach paar Sekunden warten wieder eingeschaltet (ohne Veränderung der Solltemperatur am Drehsteller), die nachfolgenen Heizzyklen verliefen dann tadellos bis zum Morgen. Am Morgen warens 13Grad drinnen (-1 Grad raussen).


    Also Ich denke, dass deutet auf den selben Fehlerzustand wie John beschrieben: Das Klacken des Relais erzeugt Spannnungsspitzen, die die Regelung "durcheinander" bringt.

    Ich werde also heute Kondensatoren besorgen, eventuell kann man sogar das Relais der Gasventilsteuerung auch wechseln(?).


    Hat noch jemand die Info einer (niederländischen?) Firma, die diese Platinen repariert?

    Was für Kosten, falls ich es nicht schaffe und die Platine komplett wechseln muss?

    Eventuell macht es zumindest auch Sinn, das Relais zu wechseln?

    Und gibts da im Regelkreis AD-Wandler und einen Mikrokontroller (den man regelmässig Resetten muss/kann) oder läuft wirklich alles komplett analog ab?

    (Ich studiere das weiter. Hinweise von Euch jederzeit gern!)


    Gruss Jörg

    Dieser Tag ein Leben!


    (Wer Rechtschreipfehler findet, darf sie behalten.)

  • Johnsterk: Hab nun zwei 68nF Caps auf die Platine gelötet, einen an den WTF-Pfad (WasserTempFühler, wie bei dir) und zusätzlich einen daneben in den LTF-Pfad (LuftTempFühler). Das ganze auf der Rück-Steckerseite der Platine, also die Seite, die zum Heizgerät führt, also elektrisch nahe der angenommenen Ursache. Also gemäss deines ersten Schemas.


    Den anderen Cap, der auf dem zweiten Schemabild nahe des Steckers zum Raum-Reglerschalter am 40/60 Grad WasserTempWahlschalter (ohne Wert) eingezeichnet war, habe ich (noch) nicht angebracht. Da ich nicht von einem Fehler auf der "Einstellerseite" ausgegangen bin, v.a. nicht der Wassertemperaturwahl, lasse ich das erst mal aussen vor.

    Habe keine Tantaal-caps verwendet sondern keramische. (Hoffentlich war das nicht gerade kritisch. :/)


    Es ist vielleicht noch zu sagen, dass die freundliche Frau Hösl vom Truma-ServiceBlog auch einen Test empfahl, den Regler über ein kürzeres Kabel anzuklemmen, um den "Langes-Kabel-Störeinfluss" auszuschliessen. Vermutlich gibts dazu Erfahrungen bei Truma(?). Kann ich ja später auch noch testen, falls das Problem nun noch existiert.


    Heute Abend werde ich mich wieder zur Nachtruhe (und Testen der Veränderung) in meine "Eule" begeben und später berichten.


    LG Jörg


    Edit: Schaltplan wegen Copyright Truma gelöscht. Gruß Laika78

    Dieser Tag ein Leben!


    (Wer Rechtschreipfehler findet, darf sie behalten.)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Laika78 ()

  • Hallo Jörg

    Ich bin neugierig

    Ich weiß nicht mehr, ob der andere Kondensator benötigt wird.

    Es ist mittlerweile 5 Jahre her!

    Die Größe des Kondensators ist nicht kritisch, sollte aber nicht zu klein sein, aber ein Tantalkondensator ist meine Präferenz.


    Mein Problem trat auch auf, als das Wasser nachts erhitzt wurde.


    Die Leiterplatte besteht ausschließlich aus analogen Schaltungen.

    Auch der Austausch mit einer anderen gebrauchten Platine führte nicht zu ausreichenden Ergebnissen.


    Ich hoffe, Sie sind mit diesem Verfahren erfolgreich.


    gr,

    John

  • Hallo,


    ich glaube 68nF Tantalkondensatoren gibt es nicht.

    Ich habe jedoch 6,8µf/35V gelesen, kann mich aber auch getäuscht haben. Auch die Pooling beachten, könnte sonst ärgerlich werden.

    Für das unterdrücken von Störimpulsen wäre die richtig Auswahl sicher gut.

    Freundliche Grüße, Harald

    (Alles in Ordnung, deshalb all_clear)

  • ;( Oder gar 6,8uF?! Oh Mann, ich werde alt. Sehschwäche dritten Grades. Deswegen auch Tantal-Kondi!


    Naja, schauen wir heut Nacht erst mal, ob es auch mit den 68nF schon besser ist, aber ja die sind wohl vermutlich zu klein = wirklungslos geraten.

    Macht aber im Prinzip auch nichts, ich weiss jetzt, wie ich die Platine rauskriege, dann gehts ja schnell, das noch mal zu ändern.


    Danke NetFritz für deine Aufmerksamkeit!


    LG Jörg

    Dieser Tag ein Leben!


    (Wer Rechtschreipfehler findet, darf sie behalten.)

  • Moin

    da steht eindeutig 6 Punkt 8, OK das µ-Zeichen ist etwas unklar, aber auch das Schaltzeichen ist eindeutig ein Elko.


    VGadN, Claus

    Erzähle es mir und ich vergesse, zeige es mir und ich erinnere, lass es mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

  • Mal noch ne ganz andere Frage,

    an meinem Frostschutz-Entleerungsventil (gut: neben der Heizung) ist ein Kabel lose.


    Daneben ist auch eine verlockend freier Steckplatz (Fragezeichen im Bild), aber das wäre ein Flachsteckergehäuse, das Kabel aber hat ein relativ hohes Steckergehäuse, passt mE nicht rein. (Oder muss ich halt auf die Brille warten.)


    Jemand ne idee was das freie Kabel da ist? Von der Farbe here könnte es ja Masse sein?


    Eine Theorie von mir war, dass der Vorbesitzer den Strom am Ventil gekappt hatte, um entweder unfreiwilliges Auslösen zu verhindern oder (bei Vergessen) den Akku zu schonen. Das Ventil ist jedenfalls offen und alle Tanks leer, es bleibt aber glaube ich auch zu, wenn ich es zuschiebe. Auch hätte er dann ja evtl. eher das rote Kabel ziehen sollen (?).

    Was mich halt wundert ist, dass das freie Kabel da überhaupt nirgendwo in der Nähe wirklich rein passt.


    Ach so, im Display der CBE blinkt so ein Wassertankzeichen, gefüllt mit welligem Etwas, ich vermute, entweder dieses nicht angestecte Kabel oder aber der detektierte Frostrisiko-Zustand ist der Grund dafür. (?)



    Gruss Jörg

    Dieser Tag ein Leben!


    (Wer Rechtschreipfehler findet, darf sie behalten.)