LiFePo4

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  • Das Lichtmaschinen nicht abbrennen liegt einfach daran, das sie einen Regler haben, der sie sowohl vor Überlastung als auch vor Überhitzung schützt. Hört doch endlich damit auf zu behaupten, das eine LiFePo eine Lichtmaschine schädigen kann und fangt einfach mal an zu rechnen.

    Übrigens haben Lichtmaschinen, anders als LiFePo Akkus, einen nicht zu vernachlässigen Innenwiederstand.


    Zum Beispiel:

    Eine 90A Lichtmaschine hat eine Leistung von 1080 Watt.

    Zieht man einfach mal 380W führs Fahrzeug ab, bleiben 700W übrig. Berücksichtigt man jetzt noch die Kabelverluste, bleiben bei einer Ladespannung von 13,5V weniger als 50A übrig.

    Ausrechnen wie warm dabei ein 10qmm Kabel bei 5W pro Meter wird, könnt ihr gerne selber.

    Gruß Egon

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  • Das Lichtmaschinen nicht abbrennen liegt einfach daran, das sie einen Regler haben, der sie sowohl vor Überlastung als auch vor Überhitzung schützt.

    Hallo Hannus, nicht mit dem Hammer zuschlagen. Es kann sein, dass es moderne Limas gibt, die bei jeder Drehzahl nur soviel Leistung abgeben, dass die Lima nicht beschädigt wird. Ich denke das trifft aber nicht auf alle jemals gebauten Limas zu und somit sollte man sich schon bzgl der Überlastung Gedanken machen (vorallem bei älteren Fahrzeugen).

    Habe zufällig ein Video gesehen bei der eine Lima glüht (bei 1500Upm). Ist zwar ein Werbevideo aber Victron wird uns wohl nicht anlügen.

    Ich bin aber bei dir, dass man schon sehr dünne Kabel haben muss um sie so zu erwärmen, dass der Mantel schmilzt. Bei Kontaktstellen muss man mehr aufpassen, da hier die Fläche für die Wärmeabgabe geringer ist. Das größte Problem wird aber das EBL sein weil das für die Ströme nicht ausgelegt ist.

    Gruß Markus

  • Man man, wenn ich mir soooo viele Gedanken gemacht hätte...

    Bleiakkus raus, LiFePo Akku mit BMS rein. Ladebooster mit der Aufbau-Batterie

    verbunden und dicken Kabel (unter dem Fahrzeug) an die Motorbatterie angeklemmt.

    Aufbaubatterie voll, BMS stoppt den Ladevorgang. Fertig. Und das mit 65A Lichtmaschine.

    Seit 1/5 Jahren. Nie Probleme. Oder habe ich hier im Thema was überlesen?

  • schon wieder etwas was ich nicht verstehe - ein dickes Kabel von der Aufbaubat zur Motorbat.?


    Damit schaltet man doch die LiFePo quasi paralell zur Motorbat. - die wahrscheinlich keine LiFePo ist.


    Überall liest man - immer gleiche Bat. zu verwenden, wenn paralell verbaut.


    Ich hätte jetzt eher vermutet - ein dickes Kabel direkt von der Lima zur LiFePo - EBL wird umgangen - die LiFePo kann ja hohe Ladeströme ab.


    okay - man kann den Standpunkt einnehmen - mach es so und gut ist - warum machst Du Dir soviele Gedanken - "Time is money"

    Wenn dann Geld keine Rolle spielt dann fährt man wahrscheinlich zur Werkstatt - läßt sich eine fertige LiFePo4 einbauen und an allen Ladesträngen entsprechende Regler verbauen ( Solar, Landstrom, Lima) alles auf LiFePo abgestimmt - mit entsprechenden Absicherungen gegenüber Wärmeentwicklung, usw... - und liegt dann bei ca. 3-5 k €.


    Dann fährt man los - und wenn etwas nicht funzt - ruft man halt die Werkstatt an - hoffentlich können die das dann auch via OTA (Over the Air) lösen.


    Nun - ich habe mich dazu entschieden es selbst zu machen. Habe nach einem Akkuhersteller gesucht "und machen wir uns nichts vor, die kommen alle aus China" - denke den Punkt habe ich soweit gelöst - Hersteller hatte alle Prüfprotokolle, CE, .. und die Zellen die ich hier habe, sind auch keine Birnen.


    BMS: da habe ich angenommen, das das BMS für eine LiFePo genau das macht was es machen muss, "Überspannung, Unterspannung, ...." - dachte eigentlich, das ich nicht noch mehr Sicherheit einbauen, einplanen muss als ein BMS Hersteller für LiFePo4 Akkus - wer bin ich denn, das ich plötzlich meine - nee 3,15 Volt / Zelle reichen. Daneben frage ich mich inzwischen, wenn nicht soweit aufgeladen wird, wo bleibt dann das balancing?

    Frage mich immer noch, ob man ein BMS mit Bluetooth braucht, um dann die entsprechenden Parameter "besser zu setzen" als vom BMS Hersteller. Zumal das Bluetooth auch Strom zieht - und das gerade im kritischen Bereich dann blöd sein kann.


    Okay - BMS mit Temeperaturfühler - da bin ich ja inzwischen überzeugt - (ob ein BMS aber Temperaturabhängig lädt, da mach ich mal noch ein Fragezeichen dran!).


    Beim Booster werden die Fragezeichen noch grösser. Von die Kiste raucht ab, bis alles easy - mit und ohne Booster reicht hier die Aussage.

    Hab ja schon weiter oben beschrieben - das ich nicht optimal über die Lima laden muss - also daher keinen DC/DC Wandler brauche - aber auch keinen Kabelbrand riskieren möchte - habe aber inzwischen den Eindruck, Booster ist Luxus. Mal gegoogelt nach dem Innenwiderstand einer Bleibat. - so geht der auch gegen wenige Ohm.

    So, kann mir jemand sagen, ob eine 280 Ah Lifepo4 bei einem Ladezustand von 150Ah genauso "gierig" ist wie eine eine Bat, mit 50Ah?

    Wenn dem so ist, wovon ich eigentlich ausgehe, kann ich einfach prüfen, welcher Strom von der Lima zur LiFePo fliesst. Und weiß ob ich das begrenzen muss.


    Die Schnittstelle zum Landstrom mit entsprechendem Regler - werde ich hier nicht ansprechen - würde wahrscheinlich zu ähnlichen Konfussionen führen.


    Bitte keiner Antworten, der vom Verkäufer gehört hat, "so muss das sein".


    LG

  • So, kann mir jemand sagen, ob eine 280 Ah Lifepo4 bei einem Ladezustand von 150Ah genauso "gierig" ist wie eine eine Bat, mit 50Ah?

    Wenn dem so ist, wovon ich eigentlich ausgehe, ....

    rein technisch ist es nicht möglich in eine Batterie mit 50Ah Kapazität 150Ah zu laden. Damit ist der Vergleich unsinnig.

    Oder was wolltest du vergleichen?

    280Ah Batterie mit SoC 150Ah und 50Ah Batterie mit SoC xxx und dann die jeweiligen Ladeströme?

    Wenn der Typ der beiden Batterien der selbe ist, dann zieht die mit der höheren Kapazität bei prozentual gleichem SoC mehr Strom, weil der Innenwiderstand kleiner ist.

    Gruß Markus

  • Aus der Praxis:

    Ich fahre einen Ducato Bj2016 ohne intelligente Lichtmaschine und habe aus Kapazitätsgründen im Winter 2020/21

    zu meinen beiden 80Ah – Gelbatterien einen Zusatzakku 120Ah (bestehend aus 12Stk. LiFeYPo4 40Ah Zellen und

    einem JBD – BMS ) nachgerüstet. Ohne Booster, der vorhandene CBE- Lader CB-516-2 blieb auf GEL- Batterie - Einstellung,

    den Solarregler habe ich getauscht (PWM zu MPPT Regler) und stellte den Neuen um auf LiFePo4, in Prinzip blieb alles im

    Auslieferung - Zustand.


    Hier ein paar Angaben wie sich meine Nachrüstung hinsichtlich Strom und Spannung verhält:

    Die Lichtmaschine lädt den LiFeYPo4 - Akku (120Ah) mit ca. 20 - 22A, mit der Leerlauf - Drehzahl ~ 16A, nach geladener voller

    Batterie liegen 14,2V an. Mein Ladegerät ein CBE516-2 mit GEL- Einstellung lädt ca. 13A und bringt max. 14,1V und als

    Erhaltungsspannung - dann 13,6V.


    Die hier aufgeführten Stromstärken sind jene, welche in den LiFeYpo4 Akku gehen, die beiden parallel geschalteten Gel- Batterien

    nehmen auch etwas an Strom (habe ich aber nicht gemessen).


    Freundliche Grüße

    Rudi M.

  • rein technisch ist es nicht möglich in eine Batterie mit 50Ah Kapazität 150Ah zu laden. Damit ist der Vergleich unsinnig.

    Oder was wolltest du vergleichen?

     

    Hallo Markus,


    das ist mir schon klar :-)


    Ich meinte - 280Ah verbaut - hat noch eine Kapazität von 50Ah bzw. 150Ah - wollte eigentlich nur wissen - ob die dann mehr Strom zieht.

    Obwohl verändert sich der Innenwiderstand der LiFePo4 mit zunehmeder Entleerung?


    Geht eigentlich nur um die Lima - und ob man dann einen Booster braucht um diese vor zu hohem Strömen schützen muss - bzw. die Verkabelung und das EBL.

  • Ich meinte - 280Ah verbaut - hat noch eine Kapazität von 50Ah bzw. 150Ah - wollte eigentlich nur wissen - ob die dann mehr Strom zieht....

    jep, so kann man das auch lesen.

    Bei mir wird immer mit konstantem Strom geladen und die Spannung steigt mit zunehmendem SoC leicht an. Heißt im Umkehrschluss, dass bei konstanter Spannung der Strom mit steigendem SoC abnehmen würde.

    Ich gehe mal davon aus, dass der Innenwiderstand relativ konstant ist. Da aber die Spannung leicht mit dem SOC ansteigt, kann bei konstanter Ladespannung eben weniger Strom getrieben werden.

    Man muss von den Kennlienen immer den geraden Anteil nehmen, damit die Aussagen stimmen. Ganz unten (völlig leer) und ganz oben (rappel voll) sind die kennlinien nichtlinear. Bei den Batterien gibt es auch 2 SoCs. Den Batterie-SoC und den BMS-SoC. Der zweite sollte etwas kleiner als der erste sein um die Batterie zu schonen.