Bis 2023 keine Pflicht mehr für die Gasprüfung bei Wohnmobilen

  • Endlich auch mal eine gute Nachricht. Wenn auch zeitlich begrenzt. War für mich schon immer Abzocke. Ich halte grundsätzlich alles am Wohnmobil in gewissenhaften, funktionierenden und sicheren Zustand. Was ich nicht selber kann lasse ich machen. (Habe Anlage mit Manometer)

    Da braucht sich vorrüber gehend auch niemand streiten ob und wo es überhaupt ein gültiges Gesetz zur Prüfung gibt. Habe ja schon fünf Monate überzogen und muss übernächsten zur HU. Werde den Artikel mitnehmen.

    :klatsch:klatsch:klatsch

    Mir ist bewusst, dass noch andere Meinungen folgen. :prost

  • War für mich schon immer Abzocke. Ich halte grundsätzlich alles am Wohnmobil in gewissenhaften, funktionierenden und sicheren Zustand.

    Dann brauchst Du auch nicht zur HU. Ist dann auch nur Abzocke ?

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Dann brauchst Du auch nicht zur HU. Ist dann auch nur Abzocke ?

    Wieso diese Unterstellung und Themenabweichung?

    Nordost hat m.E. insofern Recht (auch wenn ich den Begriff Abzocke hier etwas überzogen oder provokativ finde) , dass jeder, der ein Manometer an seiner Anlage verbaut hat, hier viel besser und über einen längeren Zeitraum selbst seine Gasanlage prüfen kann und wenn er auch nur annähernd alle "Tassen im Schrank" hat, bei einer Undichtigkeit sofort von sich aus tätig wird.


    Und eben nicht nur alle 2 oder 3 Jahre wenn es zum TÜV geht, denn das sind immer nur Momentaufnahmen. (mit maximal 15 Minuten "Prüfzeitraum")


    Das es für alle "Faulen" oder technisch unbegabten Fahrer auch künftig besser ist, eine Gasprüfung zwingend durchzuführen, steht außer Zweifel, hilft aber bei Defekten zwischen den Prüfungen auch nicht wirklich, wenn der Nutzer hier nicht auch verantwortungsbewußt mitdenkt und von Zeit zu Zeit aus eigenem Antrieb die Anlage prüft.


    Martin

  • Wieso diese Unterstellung und Themenabweichung?

    Nordost schrieb : "Ich halte grundsätzlich alles am Wohnmobil in gewissenhaften, funktionierenden und sicheren Zustand". Und nicht "nur die Gasanlage".


    Und eben nicht nur alle 2 oder 3 Jahre wenn es zum TÜV geht

    Alles andere wird nur zum TÜV funktionsfähig sein ?



    Ist auch egal.

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Da steht nichts von das man keine Gasprüfung machen muß.


    Da steht nur das die Gasprüfung nicht mehr bestandteil der HU ist.


    Ist jetzt wie beim Wohnwagen,da gibt es auch die Plakette ohne Gasprüfung.

  • Wenn die Prüfer nicht die geeigneten Geräte zur Prüfung haben, ist das eine Seite warum überhaupt "geprüft" wird. Aber wenn der Prüfer nicht mal die Theorie beherrscht, wird es mehr als fragwürdig wozu der Aufstand.

    Mir wurde im vorigen Jahr vom Prüfer eine neue Schlauchleitung verordnet, obwohl die alte Leitung intakt und noch laut Aufdruck noch 2 Jahre gültig war.

    Der Prüfer hatte mein Auto einfach zum Schiff erklärt und da muss nach 7 Jahren gewechselt werden. Alle Einwendungen halfen nix, entweder - oder. Dann hatte er nicht einmal eine gültige Plakette vorrätig und hat dann auch noch das Prüfdatum in den Zeitraum zurückverlegt, wo ich eigentlich wegen Saisonkennzeichen gar nicht fahren durfte.

    Ich hatte noch nie eine sehr hohe Meinung von staatlich bestellten Prüfern, seitdem kann ich nur noch lachen, wenn die Wichtigtuer ihr "Handwerk" beginnen.

    Al

  • Wenn die Prüfer nicht die geeigneten Geräte zur Prüfung haben, ist das eine Seite warum überhaupt "geprüft" wird. Aber wenn der Prüfer nicht mal die Theorie beherrscht, wird es mehr als fragwürdig wozu der Aufstand.

    Mir wurde im vorigen Jahr vom Prüfer eine neue Schlauchleitung verordnet, obwohl die alte Leitung intakt und noch laut Aufdruck noch 2 Jahre gültig war.

    Der Prüfer hatte mein Auto einfach zum Schiff erklärt und da muss nach 7 Jahren gewechselt werden. Alle Einwendungen halfen nix, entweder - oder. Dann hatte er nicht einmal eine gültige Plakette vorrätig und hat dann auch noch das Prüfdatum in den Zeitraum zurückverlegt, wo ich eigentlich wegen Saisonkennzeichen gar nicht fahren durfte.

    Ich hatte noch nie eine sehr hohe Meinung von staatlich bestellten Prüfern, seitdem kann ich nur noch lachen, wenn die Wichtigtuer ihr "Handwerk" beginnen.

    Al

    Wieder das alte Thema "ein Prüfer unfähig oder blöd, alle Prüfer unfähig und blöd".

    Trifft das auch für Wohnmobililisten zu, Al?

  • Wenn die Prüfer nicht die geeigneten Geräte zur Prüfung haben, ist das eine Seite warum überhaupt "geprüft" wird. Aber wenn der Prüfer nicht mal die Theorie beherrscht, wird es mehr als fragwürdig wozu der Aufstand.

    Mir wurde im vorigen Jahr vom Prüfer eine neue Schlauchleitung verordnet, obwohl die alte Leitung intakt und noch laut Aufdruck noch 2 Jahre gültig war.

    Der Prüfer hatte mein Auto einfach zum Schiff erklärt und da muss nach 7 Jahren gewechselt werden. Alle Einwendungen halfen nix, entweder - oder. Dann hatte er nicht einmal eine gültige Plakette vorrätig und hat dann auch noch das Prüfdatum in den Zeitraum zurückverlegt, wo ich eigentlich wegen Saisonkennzeichen gar nicht fahren durfte.

    Ich hatte noch nie eine sehr hohe Meinung von staatlich bestellten Prüfern, seitdem kann ich nur noch lachen, wenn die Wichtigtuer ihr "Handwerk" beginnen.

    Al

    Wieso gehst dann zu so einer Pfeife bzw. lässt den weitermachen? „Einwendungen“ hätte es da von mir nur einmal gegeben, dann wäre ich einfach gegangen und zu nem anderen gefahren. Punkt.

    Aber dann im Nachhinein über alle Prüfer herziehen...man oh man.

  • Wenn bisher verwendete Messgeräte nicht den Anforderungen entsprachen ist das zwar für die Öffentlichkeit neu. Ich bin mir aber sicher, das "Insider", speziell die Hersteller das schon lange, wenn nicht sogar von Anfang an wussten. Ob da irgendwer Interesse hat das tiefgehend auf zu klären wage ich zu bezweifeln. Alle Messungen waren demnach Unfug. Wir alle haben jedoch Jahre lang dafür bezahlt.

    Allein das rechtfertigt die Aussage der Abzocke.

    Andererseits müssten ja nun massenweise Wohnmobile abfackeln oder explodieren. Das es nun bis zu fünf Jahre ohne Prüfung geht ist für mich ein weiterer Hinweis. Die älteren unter uns wissen das es früher sogar ganz ohne ging.

    Und gehört nicht zum Thema aber aufgrund eines Beitrags.

    Ja, HU ist in einigen Fällen auch Abzocke. Ich fahre rund 6000 km/Jahr und muss dafür jedes Jahr dorthin. Kostet knapp 200,-€. Der Prüfer benötigt kaum eine halbe Stunde. Das hätte manch ein Selbständiger auch gern und die Kunden kommen gesetzlich verordnet in Scharen.



    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Nordost ()

  • Hallo

    Zitat

    Ich fahre rund 6000 km/Jahr und muss dafür jedes Jahr dorthin. Kostet knapp 200,-€.

    Ja da hast Du Recht.

    Gewerbliche fahren in 1 Jahr 100000km und müssen zum auch nur 1mal zum TÜV.

    Deswegen habe ich auch nicht aufgelastet.

    Gruß NetFritz

  • Ich finde das loslösen von der HU erst mal positiv. Ist ja beim Wohnwagen nichts anderes. Da fand ich es auch schon komisch, dass es beim WoMo muss und beim WoWa nicht. Von der Nutzung und Sicherheit gibt es für mich hier keinen Unterscheid.

    Ich mache trotzdem die Gasprüfung weiter, es dient ja meiner Sicherheit. Und wie schon erwähnt gilt es nur nicht mehr als Bestandteil der HU, aber trotzdem bleibt es Pflicht. Ich bin nur gespannt, was für eine Prüfung die dann Vorschreiben. Wahrscheinlich mit neuen digitalen Messgeräten welche dann schön Umgelegt werden und die kosten noch mal in die Höhe gehen.


    Gruß, Alex

  • Hier die "kleine Gasprüfung für zwischendurch":


    Gasflasche aufdrehen.

    Alle Geräte kurz in Bertieb nehmen und dann nur ausschalten aber Absperrhähne offen lassen.

    Flaschenventil zudrehen.

    24h stehen lassen

    Dann Flaschenventil zu lassen und den Gasherd anmachen.

    Wenn er einige Sekunden brennt bis das Restgas in der Anlage verbraucht ist, dann ist die Anlage schon sehr dicht.


    Diese Zeit merke ich mir.


    Wenn die Zeit bei späteren Zwischenprüfungen wesentlich kürzer ist ( oder wenn der Herd nicht angeht ) dann ist was undicht.

    Dann kommt die Sprühflasche mit Spüliwasser zum Einsatz.


    !!!!!!!! Das ist KEIN Ersatz für die Gasprüfung mit 150mbar !!!!!!!!!!

    ( diese erkennt schon eine beginnende Undichtigkeit, wenn man bei 30/50 mbar noch nichts merkt! )

  • diese Regelung müsste schon lange weg. völliger Unsinn.

    Rost an tragenden Teilen oder Bremsleitungen sind nicht km-abhängig. Auch können Bremsen von Standfahrzeugen fest sitzen. Jetzt sagt Ihr; das merkt man doch. Ne, einige merken nichts ( mehr ).

    Müsste im Ermessen des Prüfers liegen, ob 1, 2 oder sogar 3 Jahre gegeben werden. Wenn ein 20 Jahre altes Mobil im Top Pflege- und Wartungszustand ist, Kann das 2 oder 3 Jahre bekommen. Kommt ein abgewraktes, ungepfleges und ungewartetes Fahrzeug kommt, dann 1 Jahr. Das Problem wird nur sein, dass Keiner auf die Einnahmen verzichten möchte und deshalb vorwiegend 1 Jahr geben wird.

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Ich finde das loslösen von der HU erst mal positiv. Ist ja beim Wohnwagen nichts anderes. Da fand ich es auch schon komisch, dass es beim WoMo muss und beim WoWa nicht. Von der Nutzung und Sicherheit gibt es für mich hier keinen Unterscheid.....

    Der Unterschied liegt darin, dass bei Wohnmobilen mit Zugang zwischen "Wohnabteil" und Fahrerplatz ausströmendes Gas den Fahrer während der Fahrt erreichen kann.

    Deswegen haben sich die Prüforganisationen darauf geeinigt, eine fehlende Gasprüfung bei Wohnwagen nur zu vermerken und bei Wohnmobilen als erheblicher Mangel zu werten und die
    Hauptuntersuchung negativ zu bescheiden. Anders bei der Beurteilung von Wohnmobilen bei denen der Zugang zwischen "Wohnabteil" und Fahrerplatz nicht möglich ist (z.B. aufgesetzte Wohnkabinen ohne Verbindung zum Fahrerhaus). Da wird es dann wie bei Wohnwagen gehandhabt und die fehlende Gasprüfung bei der HU lediglich vermerkt.

    Grüße vom Rand der Lüneburger Heide
    Peter

  • Der Unterschied liegt darin, dass bei Wohnmobilen mit Zugang zwischen "Wohnabteil" und Fahrerplatz ausströmendes Gas den Fahrer während der Fahrt erreichen kann.

    Deswegen haben sich die Prüforganisationen darauf geeinigt, eine fehlende Gasprüfung bei Wohnwagen nur zu vermerken und bei Wohnmobilen als erheblicher Mangel zu werten und die
    Hauptuntersuchung negativ zu bescheiden.

    Beim WoWa gelten die Gasflaschen als Ladung und müssen während der Fahrt geschlossen sein. Ebenso muss die Kappe drauf sein. Gasgeräte dürfen, und können somit auch nicht, nicht während der Fahrt betrieben werden.

    Beim WoMo gilt das Gas als Betriebmittel. Gasflaschen dürfen unter bestimmten Voraussetzungen während der Fahrt angeschlossen bleiben und Gasgeräte dürfen, auch unter bestimmten Voraussetzungen, während der Fahrt betrieben werden.


    Unterschied : Ladung bzw. Betriebsstoff.

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost