Erfahrungen mit Fahrradträger auf der Anhängerkupplung

  • Moin zusammen,

    ich überlege, eine Anhängerkupplung an meinen Dethleffs A 5812 anbauen zu lassen, um darauf den für meinen PKW vorhandenen Fahrradträger zu nutzen. Bisher habe ich die Fahrräder auf einem normalen Fahrradträger, der an der Rückwand montiert ist, transportiert. Mit zunehmendem Alter wird es aber anstrengend, die e-blkes, auch ohne Aku, dort hochzuwuchten. Könnt ihr mir bitte Eure Erfahrungen mit Fahrradträger auf der Anhängerkupplung mitteilen; gibt es evtl. Argumente dafür oder dagegen, z.B. Überhang (Mein Womo ist 6 m lang), oder werden die Fahrräder sehr schmutzig bei Regenfahrten, oder, oder, oder. Einen absenkbaren Fahrrädträger möchte ich nicht montieren lassen, da ich die Anhängerkupplung dann auch gelegentlich für Anhängerbetrieb nutzen möchte.

    Danke schon mal für Eure Argumente.

    Gruß

    Wilhelm

  • Moin,

    habe nun seid 1,5 Jahren einen Fahrradträger mit 2 E-Bike´s auf der Anhängekupplung und bin sehr zufrieden. Da schwankt und klappert nichts und die Rückwand wird nicht mehr belastet, dass war mir das wichtigste. Wichtig bei den Trägern ist die Traglast gerade bei den E-Bik´s, mein Träger hat hier knapp 60 kg (EUFAB Jake der alten Generation) . Als Schmutz und Regenschutz habe ich eine Plane drüber. Einmal eingestellt, ist er mit einem Griff wieder abnehmbar, genau wie das anbauen. Zumindest bin ich sehr zufrieden.

    Gruss

    Hans

    Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ein Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.

    Spritmonitor.de

  • Hallo,

    zu beachten ist, dass die Rückleuchten es Mobils dabei nicht verdeckt werden. Der Abstand der Rückleuchten des Trägers zur Aussenkante Mobil ist zu groß. Deshalb wird immer wieder geschrieben, dass der Fahrradträger auf der AHK hinter dem Mobil verboten ist. Solange die Rückleuchten des Mobils sichtbar bleiben scheint das i. O. zu sein, zumindest bin ich zig Jahre so gefahren und hatte nie Probleme damit.

    Alternativ: Leuchten des Trägers weiter nach aussen setzen

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Hallo Wilhelm,


    ich habe seit 5 Jahren diesen Träger mit Rückfahrwarner für unsere E-Räder

    und bin sehr zufrieden. https://www.autoteile-schork.d…der_8339,de,132173,149156

    Logischerweise werden die Akkus während der Fahrt im WOMO gelagert.

    Genauso logisch ist es, dass die Räder bei Fahrten im Regen eingesaut werden.

    Eine Schutzhülle hilft nur bedingt, weil die Regengischt von unten

    ungeschützt eindringen kann und die Räder am Ziel entsprechend ausschauen,

    als wären sie ohne Schutzhülle transportiert wurden.

    Unser WOMO ist 6,99 m lang und die Räder passen leider nicht in die Garage.

    Entsprechend groß ist der Überhang, weshalb der Träger leider öfter "Bodenkontakt" bekommt.

    Ein zweites mal würde ich nur noch ein WOMO kaufen, in dem ich die Räder

    innen in der Garage unterbringen kann.

    MfG
    Peter


    Es ist nicht wichtig wohin Du im Leben gehst...
    was Du machst...oder was Du hast...
    Es kommt darauf an, wen Du an Deiner Seite hast.

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  • Hallo,


    in der StVZO §53 sind die Abstände geregelt.

    Aber es interessiert je niemanden.


    Gruß Nikolaus

    man muss jetzt unterscheiden : Fest mit dem Fahrzeug verbunden oder mit bordüblichen Mitteln zu demontieren. Im 2. Fall gilt das hier auch als Ladung.


    Nur wie Du auch schon geschrieben hast : es kümmert sich kein A... drum :)

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Tach zusammen,:)

    mag sein, dass der Eine od. Andere mit solch einem Teil hintendran zufrieden ist.

    Ich persönlich halte überhaupt nichts von diesen abenteuerlichen Konstruktionen!

    Wenn diese schlapperigen Wackelgestelle bepackt vor mir her fahren, egal ob Womo oder PKW, suche ich sofort das Weite, weil ich nicht möchte, dass mir ein solches Teil samt Fahrräder vor "die Füsse" fällt! Nicht auszumalen, wie das ausgeht!

    Habe schon häufig gesehen, das beim i. d. R mit Urlaubsgepäck stark beladen KFZ, die Funken sprühten, weil das Ding bei Bodenwellen hart auf die Fahrbahn aufschlug. ...und es gibt Fahrer, die merken NIX und proppen bis zu 4 Rädern auf solch ein Teil. Von Hebelwirkung , Fliehkraft und anderer physikalischer Kräfte 0 Ahnung.

    Wenn ich dann bedenke, dass die s. gen. max. Stützlast , die auf die Anhänger-Kupplung wirkt, im Bereich 50- 100 Kg ( je Fahrzeug-Anforderung unterschiedlich) liegen darf, diese aber ganz schnell durch das Eigengewicht des Trägers plus Fahrräder ( E-Bike wiegen auch ohne Accu nicht wenig) überschritten ist!

    Schlimm, was da unterwegs ist, und mit 160 "ab in den Urlaub" !:wein

    Mich wundert es , wie soetwas überhaupt zugelassen wird!:cursing:


    ...Wilhelm, wenn ich Dir einen Rat geben darf:

    Beschaffe Dir fürs Womo einen guten Heckträger, den Du mittels Klapp/ Kurbelmechanismus samt Räder rauf u. herunterfahren kannst. So gehts leichter!


    VG

    Ducatonella

  • Hallo Ducatonella,

    man kann das nicht so pauschal sagen das alle Träger nichts taugen, sieht man ja auch an den vorherigen Posts. Wenn man einen vernünftigen Träger kauft und beachtet die Anbauvorschriften und Gewicht passiert auch nichts. Allerdings habe ich auch schon gesehen das auf der AB vor mir einer einscherte und sein Träger hing zu einer Seite bis zum Asphalt runter. Hatte er sehr wahrscheinlich nicht richtig festgezogen. Aber das jemand einen komplett verloren hat, habe ich noch nicht gehört.
    Träger an Wohnmobilrückwand finde ich persönlich auch nicht so toll.

    Gruß Bernd

  • suche ich sofort das Weite

    was machst Du bei den Trägern, die an der Heckklappe befestigt werden ? Was bei Dachgepäckträger ? Und bei Motorradträgern ?

    Vor Allem bei den Dingern an der Heckklappe : die werden mit Spanngurten befestigt. Wenn die nass werden, dehnen sie sich. Da keinen im regen alle 5 min anhält und die nachspannt,...

    Die Träger auf der AHK: wenn die richtig festgezogen sind und die Kupplung fettfrei ist, passiert da nichts.

    Überladung ist das nächste Thema. Die Träger haben ALLE eine zul. Höchstlast. Bei Trägern für 3-4 Rädern max. 60 Kg, bei Tägern für 2 Rädern 40-50 Kg. Zudem ist die Stützlast zu beachten. Und je nachdem was niedriger ist, das zählt.

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Hab einen Eufab für 110 € ,der ist stabil und hat nicht dieses viele Plastikgelumpe drann

    Hallo Dieter,

    schaue mal in die ABE: Das ist noch einer der Wenigen, die nicht nur für den Fahrradtransport, sondern auch für den sonstigen Lastentransport zugelassen ist :thumbup::klatsch. Ich habe den Vorgänger davon. Unterschied sind die Rückleuchten und die Schutzbügel über den Lampen.

    Fast alle anderen Träger sind ausschliesslich für den Fahrradtransport.:thumbdown:

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Hallo,

    also wir haben unseren Fahradträger, Sawiko Bambini, am Rahmen mittels Einschubrohre befestigt. Ist schnell montiert bzw wieder weg. Die Einschubrohre können auch in Kombination mit der AHK befestigt werden. Das ist eine sichere und gute Lösung.


    Die Räder werden bei unserem Mobil von unten nicht verschmutzt. Oben drüber ist eine Plane von Hindermann.


    Gruß Nikolaus

    Frei ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht. :)

  • Hallo dieter2,


    dem kann ich nur beipflichten. Habe den Bike Three seit 7 Jahren in Gebrauch. Stabile Ausführung, keine Probleme beim Transport von 2 E-Bikes bzw. 1 E-Bike und 2 normalen Fahrrädern.

    Hallo,


    ich kann deine Bedenken überhaupt nicht nachvollziehen. Der Betrieb eines Fahrradträgers auf der AHK ist Bombenfest und sicher. Den merkt man nicht mehr als ein beladenen Träger an der Heckwand. Das Be- und entladen auf der AHK ist fast mühelos.

    Und ein schlecht montiertes bzw. befestigtes Fahrrad fällt von der AHK genausogut wie von einem Heckträger.......


    Und den " funkenschlagenden Träger " auf der AHK habe ich in 44 Jahren Autofahrt und ca. 2.500.00 Km " leider " noch nicht gesehen.

    Ab und an mal ein Fahrrad auf der Bahn, aber da konnte man nicht erkennen, wo und wie dieses montiert war.


    Viele Grüße

    Jörg

  • Eine AHK ( und daher auch der richtig daran befestigte Träger )ist immer um ein Vielfaches stabiler als eine wie auch immer geartete Befestigung an dünnem Styropor mit oder ohne Latten mit einem Hauch Aluminium oder GFK an der Heckwand.

    Denn gerade die AHK Lösungen sind schon alleine durch die notwendige und vorgeschriebene ABE/ KBA Freigabe mehr auf Herz und Nieren geprüft, als irgendwelche frei verkäuflichen Heckträger ohne KBA oder Teilegutachten.

    Und wo wo 2Tonnen und mehr mit gezogen werden, dürfte das Thema „ Sicherheitsreserven“ für einen Fahrradträger wohl kaum ins Gewicht fallen.

    Aber Versuch mal an nem Fahrrad Heckträger jemand „ abzuschleppen“:wink:)


    Martin

  • ...nochmal all meinen Kritikern zum Trotz,:wink


    ich schrieb ja bereits, "dass... der Eine od. Andere mit solch einem Teil hintendran zufrieden ist."

    und so soll jeder machen wie er will!


    Ich habe hier MEINE Sichtweise dargelegt, nicht mehr, nicht weniger!


    Ich ergänze:

    Für mich ist alles kritisch, was hinten dran hängt, oder aufs Dach gepackt wird...!

    Warum? ja weil denn dieses WENN, WENN WENN nicht wäre!?

    ja WENN der Nutzer alles beachtet was es zu beachten gibt,

    dazu gehören u.A. die max, zulässige Zuladung genauso wie die vorschriftsmässige Befestigung

    und auch eine den Umständen angepasste entsprechende Fahrweise uvm!

    Ich jedenfalls habe zu einem solchen Gerät wenig bis kein Zutrauen!

    ...Alles hängt nur auf EINEM ( im Gegensatz anderer Träger) Befestigungspunkt, nämlich der Anhängerkupplung, und wehe beim

    Verschrauben, fixieren des Trägers und Beladen/ Sichern wird geschludert!?

    Möchte nicht sehen, was mit Träger und Beladung geschieht, wenns Kritisch wird auf der Piste!? Was passiert wenn man ins Schleudern

    gerät oder notwendige abrupte Ausweichmanöver unvermeidbar sind?

    Achtet doch einfach mal mehr im Stassenverkehr darauf, wie's schlabbet und wackelt hintendran!


    idS

    Gute Fahrt:)

    Ducatonella

  • Alles hängt nur auf EINEM ... Befestigungspunkt, nämlich der Anhängerkupplung,

    Bei jedem Gespann hängt auch nur Alles an der AHK und da sprechen wir nicht von 60 Kg, sondern Tonnen.

    Wie sicherst Du die Dachhauben während der Fahrt ? Achte mal darauf, wieviel davon neben der Autobahn im Sommer liegen. Und da spreche ich auch aus Erfahrung.


    Gut, wenn Du kein Vertrauen zu den Anhängerkupplungen und Allem was daran befestigt wird hast, ist das Deine Meinung und die akzeptiere ich auch.

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Haben uns vor Jahren einen Dreifachträger beim Decatlon gekauft (etwas teuerer) und fahren darauf seit Jahren unsere E-Bikes durch die Gegend. Auch schon mal noch ein weiteres dazu, das dritte hängt dann an der Rückwand. AHK 75kg, Träger 65kg, drei Räder. Befestigungsklaue mit Zusatzstütze.


    Den Träger muss man nur richtig befestigen, dann fährt man auch eher einen Zaun um als den Träger krumm (leider, leidvolle Erfahrung dieses Jahr). Unserer geht hinten etwa 8 cm hoch (auch vorher schon), der Abstand zur Straße ist also groß genug. Tiefster Punkt ist die AHK selber.


    Nie wieder ohne...!


    Gruß Sven