Lionen u. Booster

  • Hallo,


    wir sind jetzt von unsere Reise wieder zurück. Waren sieben Wochen unterwegs und nicht ein mal an Landstrom.

    Die erste Woche lief öffters die Heizung. Da wir jedoch täglich weiterfuhren war der Akku am Abend, bzw Mittag, wieder voll.

    Die nächsten 10 Tage an einem Ort, auch ohne Strom. Die Heizung brauchten wir nur noch Nachts, bzw. ab 05:00 Uhr bis die Sonne das Mobil wieder erwärmte.

    Bis Mittag war der Akku wieder voll. Ich habe, beim Solarladeregler, verschiedene Einstellungen getestet. Ich wollte auch hier nicht, dass wenn voll ständig 14 Volt anliegen.

    Habe dann den Laderegler, mittels Dipschalter so eingestellt, dass die LifePo4 nicht ganz voll geladen wurde.

    Bootsladung 14,15 V

    Continous 14,00 Volt

    Float 13,5 Volt

    Besser währe, wenn der Laderegler ganz abschalten würde. Das 230 V Ladegerät macht das. Float ist nicht nötig.


    Ich habe ja eine 120 AH LifePo4 genommen. Eigentlich viel zu groß. Dadurch habe ich jedoch viel mehr Spielraum und kann Regentage locker überbrücken.

    Ich habe auch den Eindruck, dass die LifePo4 schneller geladen wird als die Blei/Säure.


    Meine Überlegungen:

    Anderen Laderegler, den man auf LifePo4 programieren kann oder Umschalter auf die Bordbatterie.

    Abschaltung der D+ Leitung wie schon beschrieben.

    Das 230 V Ladegerät habe ich nicht dauerhaft an die Batterie angeschlossen. Liegt im Staukasten.

    Ich habe übrigens nur ein 60 Watt Solarpanel, dass ich jedoch aufstellen kann. Bei Bedarf kann ich noch ein mobiles Panel einspeisen.


    Gruß Nikolaus

    Frei ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht. :)

  • .........auf jeden Fall eine Ladespannung entsprechend der gewählten Kennlinie raus, genau wie beim Bordladegerät.

    Wie lang muß man fahren um alle Parameter der Kennline zu erreichen?

    Wird nicht im Normalfall nur "U" geladen?

    Die Ladeschlussspannung wird wohl kaum einer erreichen.

  • Aber an der Ausgangsseite eines Boosters der von mir genannten Hersteller kommt auf jeden Fall eine Ladespannung entsprechend der gewählten Kennlinie raus, genau wie beim Bordladegerät.

    Hallo Gerhard,


    ja das ist richtig. Ich habe einen BCB von Büttner und der tut einwandfrei das, was er soll. Ich würde nur im Nachhinein sagen, dass ich zuerst mit dem Batteriecomputer das Verhalten des Original Ladegerätes hätte analysieren sollen, bevor ich gleich alles neu mach und dann im zweiten Schritt hätte ich ggf. den BCB einbauen sollen;)


    Gruß


    Nils

  • Tach

    Habe mal den BCB unter die Lupe genommen.

    Es handelt sich um ein Kobigerät also Netzladegerät und Booster in einem Gehäuse.Es läd mit den auf dem Typenschild angegeben max Strömen zB. 30 /30 ,also Lima 30A max ,Netzbetrieb auch 30 max.

    Wird dieses Gerät in ein WoMo eingebaut,das schon einen EBL hat,dann wird das Relais zwischen EBL und Batterie verbaut soll wohl verhindern, das der EBl durch die evtl.hohe Spannug beeinträchtigt wird.Das Relais braucht man nicht wenn das BCB Alleinversorger ist!! Wofür eigentlich vorgesehen. zB Selbstausbau.Was den nächsten Satz wohl erklärt

    Es finden sich aber keinerlei Hinweise, das es den Max Strom der Lima an die Batterie durchlassen kann.

    Dann wäre ja der EBL wieder im Pfad. .Will man mehr Strom, dann kommt halt die Nächste Baureihe zum Einsatz.ausgewählt anhand der Batteriekapazität.Damit nicht durch zu hohe Ströme eine recht kleine sehr leere Batterie beschädigt wird.

    Gruß roma :wink

  • Puuhhh ...:/


    bei soviel aufeinanderprallende , verschiedene Meinungen kommt man als Laie ins schwitzen .
    Vor allen Dingen bringt jeder 'ne andere Konstellation ein .


    Bei mir soll 'ne 270er Lionen bestehend aus 3 x 90Ah verbaut werden , bei gutem Wetter unterstützt
    durch 2 auf dem Dach schon vorhandene/verklebte 100W Solarplatte also 200W ... das sind die Fakten .

    Da ich den neuen Büttner 25er BL nun einmal liegen habe , wollte ich einfach nur wissen ob es

    Sinn macht / von Vorteil ist , ihn zusätzlich zu verbauen ?

    Denn einige sind der Meinung , dass ohne Booster die Batterien nicht voll werden . Es sei denn , man
    geht irgendwo stundenlang an den Feststrom oder fährt mehrere 100 Kilometer .


    Das will ich als Freisteher aber nicht ... will völlig autark sein ... auch nicht jeden 3 Tag ans Netz müssen :rolleyes:


    Gruß

  • Lass Dich nicht irre machen. Deine Batterien werden voll auch ohne Landstrom, hast doch Solar. Einen gescheiten mppt Laderegler mal vorrausgesetzt und parallelschaltung der Module.

  • Puuhhh ...


    bei soviel aufeinanderprallende , verschiedene Meinungen kommt man als Laie ins schwitzen .
    Vor allen Dingen bringt jeder 'ne andere Konstellation ein .

    Moin,


    um es bei der ganzen Diskussion nochmal hervor zu heben: Ich würde dir den Einbau eines Batteriecomputers empfehlen, dann siehst du ob es ggf. Sinn macht den Booster ein zu bauen oder gar einen größeren zu kaufen.


    Gruß


    Nils

  • Wird dieses Gerät in ein WoMo eingebaut,das schon einen EBL hat,dann wird das Relais zwischen EBL und Batterie verbaut soll wohl verhindern, das der EBl durch die evtl.hohe Spannug beeinträchtigt wird.Das Relais braucht man nicht wenn das BCB Alleinversorger ist!! Wofür eigentlich vorgesehen. zB Selbstausbau.Was den nächsten Satz wohl erklärt

    Es finden sich aber keinerlei Hinweise, das es den Max Strom der Lima an die Batterie durchlassen kann.

    Hallo roma,


    ich zitiere hier mal aus der Einbauanleitung die Empfehlung für die bei mir verwendete Variante 3:


    "Einbauempfehlung: Einfachste und schnellste Einbauvariante für alle serienmäßigen Reise-fahrzeuge. Die vorhandene Ladeleitung wird einfach unterbrochen und auf dem Verteiler-block angeschlossen. Auch bei dieser Version werden höhere Ströme direkt über das Hochlastrelais an die Bordbatterie/n geleitet. Ansonsten übernimmt der BCB die optimale Ladung indem er das Trennrelais öffnet und den kompletten Ladevorgang überwacht und die Vollladung realisiert."


    Gruß


    Nils

  • Wofür eigentlich vorgesehen.

    Nochmal kurz darauf eingegangen. Dies ist nur Variante 1. Für Variante 2 und 3 ist er ebenfalls vorgesehen. Hier soll er laut Beschreibung als Ergänzung dienen um auch am Landstrom ggf. eine schnellere Ladung zu ermöglichen.


    Mein Problem war aber, dass ich damals (letzten Sommer) davon ausgegangen bin, dass das original Ladegerät von Nordelectronica die Aufbaubatterie überladen hat und sie damit kaputt gemacht hat. Ich wollte also das original Ladegerät durch ein optimiertes ersetzen. Was ich mit dem BCB getan habe.


    Wie schon eingänglich erwähnt war dies wahrscheinlich ein Irrtum und es lag nur an dem verwendeten Batterietyp. In jedem Fall hätte ich zuerst nur den Batteriecomputer einbauen sollen, dann hätte ich das Verhalten des Ladegerätes und auch die Ladung im Fahrbetrieb genau sehen können. Ich war hier etwas übereifrig, wir standen jedoch kurz vor dem Sommerurlaub und ich wollte die neue Batterie nicht gleich durch das möglicher weise nicht optimale Ladegerät schädigen. :/


    Gruß

    Nils

  • Hallo,


    unter #4, #15 und #21 habe ich schon etwas zu meiner LifePo4 geschrieben.

    Habe den Akku gut über den Winter gebracht. Das Mobil war bis 02.03. abgemeldet. Dass man die LifePo4 unter 0 Grad nicht laden kann, ist kein Problem. Der Akku ist in der Sitzbank und das WoMo wird geheizt.

    Ende letzten Jahres, ich hatte den Akku nicht komplett vom Netz getrennt, hat das BMS wegen Unterspanung abgeschaltet. Das war nicht so gut. Die Balancer brauchen Strom, wenn auch wenig, aber dann könnte die LifePo4 bis "0" entladen werden. Das ist der Tod.

    Habe die Batterie, über den Winter bei 80 Ah gehalten. Ich musste nicht nachladen aber kein Verbraucher, außer dem Batteriecomputer, angeschlossen.

    Eine Ladetechnik wie auf der Seite von AMUMOT beschrieben wäre natürlich super. Vielleicht rüste ich noch auf.

    Jetzt sind wir seit 07. März wieder auf Tour und bin immer noch begeistert. Werden auch auf dieser Reise keinen Landstrom brauchen. Die Heizung lief die ersten Nächte und brauchte etwa 12 Ah.

    Grüße aus Spanien

    Nikolaus

    Frei ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht. :)