Ein Gas-Thema: die Tankflasche

  • Ja, ein Thema was wir schon lange nicht mehr hatten - mindestens eine Woche :)
    Ich war heute auf der Caravan und erhielt folgende Infos
    1. Bei Alugas: die Tankflasche kosten 580 Euro inkl. Adapterset
    2. Festeinbau mit Außerbetankung ist gesetzlich in Deutschland vorgeschrieben von TÜV-zertifiziertem Betrieb (150 Euro)
    3. In Italien ist jede Betankung der Flasche bei Strafe für jeden "Tankwart" verboten, man bekommt Gas nirgends.
    4. Anderer Laden (Vynon oder so) Stahlflaschen kosten 380 Euro + Adapter, auch hier Festeinbau vorgeschrieben

    5. GFK-Flaschen sind in D gar nicht mehr offiziell erhältlich, da die Firma nicht mehr auf dem EU-Markt vertreten.


    Infos natürlich nur von Standmitarbeitern.

    Das Highlight der Messe: ein 12 Meter WoMo-Bus mit 3 Slideouts und Bugatti Vernon als "Mitfahrwagen". Haben wir dann doch nicht gekauft....

  • Jetzt kommt eine ganz blöde Frage:
    Die Tankflasche (von Vosken) ist hier, ich habe den Adapter aufgeschraubt und an der Gastanke? Nichts tut sich.
    Kein Gas geht rein.
    Es zischt kurz - dann Ende.
    Derjenige, der dort arbeitete wusste auch nicht warum?
    Vielleicht weiß hier wer, was ich falsch mache

  • Hm.... sollte mir jetzt schon peinlich sein :whistling:
    Sie scheint tatsächlich gefüllt zu sein. Wäre nie auf die Idee gekommen, dass eine gefüllte Flasche verschickt wird.
    Sie kam mir zwar recht schwer vor, aber ich kenne das Leergewicht nicht und der Zeiger auf dem Manometer steht genau auf entweder ganz voll oder ganz leer.

    DANKE !!!!

  • Mach doch einfach mal das Ventil auf.

    Da wäre ich vorsichtig. Zumindest vorher darauf achten, dass sich weder irgendeine Zündquelle, noch irgendeine Bodensenke (Kellerschacht o.ä.) in der Nähe befindet. Nicht dass Murphys Gesetz zugeschlagen hat und doch eine gasgefüllte Flasche verschickt wurde.


    Mit einer Luftfüllung wäre sie nämlich nicht nennenswert schwerer als im leeren Zustand, da sich Luft im Gegensatz zu Propan/Butan bei den Drücken, die die Flasche aushält, auch nicht annäherend verflüssigen lässt.


    MfG

    Gerhard

    Ehemals "Gerhard (mit Eura)"

    Frankia I 680 BD: 854130_5.png

  • Ich war heute auf der Caravan und erhielt folgende Infos

    2. Festeinbau mit Außerbetankung ist gesetzlich in Deutschland vorgeschrieben von TÜV-zertifiziertem Betrieb (150 Euro)
    3. In Italien ist jede Betankung der Flasche bei Strafe für jeden "Tankwart" verboten, man bekommt Gas nirgends.

    Hallo an alle,


    habe mir 2012 die erste Tankflasche bei Wynengas gekauft und war sehr zufrieden.

    Nach einem Jahr habe ich auf Tank im Gaskasten gewechselt, erst ohne Außenbetankung und jetzt beim neuen Womo mit (da vorgeschrieben).

    Die Tankflasche/Gastank muss nicht nur von einem TÜV-zertifiziertem Betrieb eingebaut werden, sondern auch noch vom TÜV abgenommen und eingetragen werden.


    Punkt 3, kann ich nicht bestätigen, das ist den italienischen Tankwarten vollkommen wurscht :).

    Übrigens auch jedem Tankwart in ganz Europa.


    Beste Grüße

  • Da wäre ich vorsichtig. Zumindest vorher darauf achten, dass sich weder irgendeine Zündquelle, noch irgendeine Bodensenke (Kellerschacht o.ä.) in der Nähe befindet.

    Er soll ja nicht minutenlang die Flasche öffnen nur Kurz er merkt dann schon ob Druck vorhanden ist und ob es sich um Luft oder Gas handelt(Geruch).

    Dafür benötige er keine Vorsichtsmassnahmen wie Du sie beschreibst.

  • Zeiger auf dem Manometer

    Das ist kein Manomentar, also Druckmesser, sondern eine von einem Schwimmer betätigte Füllhöhenanzeige die zugleich auch den 80% Füllstopp auslöst. Darum nur mit Festeinbau erlaubt, weil man den sonst durch hinlegen umgehen könnte...intereesiert niemanden, wie den Italiener, schon klar :-) Bis doch mal was vorkommt.

    Und sollte das tara nicht irgendwo auf der Pulle draufstehen?

  • Moin!
    Also: nachdem die vermeindlich volle Flasche nach einer Stunde Leer war, habe ich mir das Ding mal genauer angeschaut.
    Ein winziger Gas-Rest war noch drin, kurzes Zischen, dann ende.
    Die Inbus-Schrauben am Multiventil waren alle locker oder fast draußen. Also mal zerlegt. Schwimmer und Stopp-Mechanismus geprüft (hätte ja verklemmt sein können)
    Die Dichtung im Deckel war falsch angebracht, dichtete aber scheinbar noch.

    Ich denke mal, ich bin nicht der erste Besitzer der Flasche.

    Also Dichtung korrekt eingelegt, Schrauben mit Schraubensicherung eingesetzt, gefüllt - alles gut!

    Na ja, und dass man nicht raucht, während man das Ventil öffnet, braucht hier eigentlich keiner zu schreiben :ja