Muss man den Saug-Diesel wieder behutsam einfahren?

  • Hallo,


    wegen Corona haben wir unseren Oldtimer fast 18 Monate nicht mehr gefahren.

    Leider sind im Juni TÜV, AU sowie die Gasprüfung fällig. Auch möchten wir unser schönes Kennezeichen behalten.

    Aus diesem Grunde soll eine Wiederzulassung vor TÜV-Ablauf erfolgen.

    Ich denke, nach so einer langen Standzeit sollte man mit dem Motor "behutsam" umgehen. Nicht sofort "volle Kanne" auf der BAB.


    Was meint Ihr?


    Viele Grüße


    drahtlos

  • Schließe mich meinem Vorredner an. Wir fahren einmal die Woche mit ihm zum Einkaufen, immer eine Runde durch Holstein so 30 - 50km, dann steht er sich nicht kaputt.

    Grüße aus Kiel

    Ralf


    Ja, ich führe Selbstgespräche, manchmal brauche auch ich kompetente Beratung.

  • Ja, immer schön behutsam, nicht zu hochtourig, vor allem nicht, solange er noch keine Betriebstermperatur hat.


    Dann möglichst wechselnde Drehzahlen, also oft schalten und ihn nicht untertourig oder hochtourig quälen - dann merkst du schon, wann er wieder richtig will

    Viele Grüße aus Spandau bei Berlin


    Jörg

  • Motor warmlaufen lassen, dann ein Ölwechsel.

    Darauf vorsichtig warmfahren und dann auch mal 5-10 min im höchsten Gang die Sporen geben.

    Dann löst sich auch der Schmodder.


    So wurde unser altes Womo 480.000 km alt ( und dann haben wir es verkauft). Da lief der Motor auch noch.

  • Genau so wird das gemacht. Man kann dem motor dabei auch mal eine Ölschlamm spühlung gönnen.

    Dann neues Öl und filter rein, dann muss aber gut sein. Eingefahren ist der.

    Eine andere sache ist das mit dem Kühlwasser. Wie alt ist das? älter als 5j?

    Dann neu, denn frostschutz ist rostschutz.

    Gilt auch für Bremsflüssigkeit.

  • Schön langsam fahren, nicht hochtourig ist alles gut und schön.

    Dann darfst Du aber nicht zum TÜV fahren und die AU machen. Wenn dieser alte Diesel mit 4000 U/min "ohne Last" drehen muß. Ich verlasse die Halle, kann das nicht hören. Bei der letzten AU hat der Motor das 6X mitmachen müssen. Man bekommt doch keine super Werte aus einem 30 Jahre alten Diesel und jeder weis das.

    Mittlerweile sind schon wieder abertausende Trabbis zugelassen, hatte gedacht die Stinkerei ist vorbei mit der Wende.

    Weit gefehlt. Die 2 Takter Motorräder sterben aus, diese Plastikdosen fangen wieder an. Warum werden die nicht so hoch besteuert wie ein alter Diesel ?

    Wolfgang

  • Man bekommt doch keine super Werte aus einem 30 Jahre alten Diesel und jeder weis das.

    Ja klar, aber es verlangt ja auch niemand, dass aus einem 30 Jahre altem Auto Abgaswerte von heute raus kommen. Die müssen bei der AU den damaligen Anforderungen entsprechen. Mit den anderen evtl. Konsequenzen hat der TÜV rein gar nichts zu tun. Also ob Umweltplakette usw., Fahrverbote hier und dort ist eine andere Sache.


    Und mit der Steuer hat das ja auch nicht wirklich was zu tun. Ein Trabbi ist halt kein Diesel und wie willst du die Gesetzgebung denn ändern wollen? Je älter das Fahrzeug desto höher die Steuern? Egal wie man es macht, bzw. der Gesetzgeber es macht, man kann es nicht jedem Recht machen. Und in Sachen Steuer ist man ja bei Oldies ab 30 sowieso fein raus, da dann die Steuer einheitlich ist, man keine Umweltplakette braucht usw. Wie siehst du das dann mit den Trabbis, die ja auch so alt sind?


    Gruß

    Frank

  • Warum werden die nicht so hoch besteuert wie ein alter Diesel ?

    .. und dann noch die Raucher, Leute mit Schweißfüßen und andere "Stinker" ??


    Aber zum Thema zurück:

    Die alten Kübel sollte man grundsätzlich sanft behandeln. Max. halbes Gas und "halbe Drehzahl" solange der Motor kalt ist und nach Vollgassstrecken (z.B. Paßfahrt) auch mal geruhsam. Mein alter 207 lief so mit über 800.000 noch wie ein Uhrwerk

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    Viele Grüße aus dem Westerwald
    Alfred

  • Ja, immer schön behutsam, nicht zu hochtourig, vor allem nicht, solange er noch keine Betriebstermperatur hat.

    dabei nicht vergessen, dass der Duc gerne mal 15 bis 20 Kilometer Landstrasse benötigt um allein

    eine Kühlwassertemperatur von 90° C zu erreichen. Vor 4 Wochen an meinembei einer Bewegungsfahrt

    nach 4 Monaten stillstand, mal wiedereinmal festgestellt.

    Um eine Motorenöltempratur von 120 ° C zu ereichen sind sicher gut und gerne 50 Kilömeter Strecke

    notwendig.

    mit freundlichem Gruß, der Rolf aus dem Rheinland


    Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist. Jean Paul (1763-1825)

  • Man kann dem motor dabei auch mal eine Ölschlamm spühlung gönnen.

    Dann kannst dir bei so einem alten Fahrzeug gleich nen Motordichtsatz dazu bestellen, der fängt dann zum tropfen an. Und die ganzen gelösten Ablagerungen in den kleinen Ölkanälen...ich weiß ja nicht.

    Sowas würde ich nur machen wenns Probleme gibt (Druck im KW-Gehäuse durch klebende Kolbenringe usw.).

    Mein alter 207 lief so mit über 800.000 noch wie ein Uhrwerk

    Ich denke mal du meinst einen DB 207 und keinen Peugeot 207.;)

    Und der DB ist nicht mitm Ducato/C25/J5 vergleichbar. Viel besseres Auto. Aber sowas verlängert durchaus die Laufleistung.


    Einfach langsam warm fahren und dann eine längere Strecke warm bewegen, dann ist das Kondenswasser ausm Öl raus.

    Eventuell noch nen Ölwechsel. Das würde ich aber von der Laufleistung des Öls abhängig machen.

  • Motor warmlaufen lassen, dann ein Ölwechsel.

    Darauf vorsichtig warmfahren und dann auch mal 5-10 min im höchsten Gang die Sporen geben.

    Dann löst sich auch der Schmodder.


    So wurde unser altes Womo 480.000 km alt ( und dann haben wir es verkauft). Da lief der Motor auch noch.

    Du meinst warmfahren, oder.

    Einen Motor warmlaufen zu lassen ist da Schlimmste was man ihm antun kann. Vernünftiger Öldruck sollte schon aufgebaut werden und ein Diesel warmlaufen lassen dauert ewig.

    Beste Grüße
    Trashy
    Diesel - Kraft durch Feinstaub :klatsch Fridays 4 Hubraum!!

    Carado first - we make caravaning great again :)

    ZgM 3850 VA 1950 HA 2240 - 200Ah LiFeYPo4 mit REC Active BMS - passiv Balancing war gestern:wink

  • Ich denke mal du meinst einen DB 207 und keinen Peugeot 207

    klar! war ein DB207, umgebaut auf 2,5D - 5Zylinder. Motor und Getriebe super, Verarbeitung und Korrosionsschutz unter aller Sau.

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    Viele Grüße aus dem Westerwald
    Alfred

  • klar! war ein DB207, umgebaut auf 2,5D - 5Zylinder. Motor und Getriebe super, Verarbeitung und Korrosionsschutz unter aller Sau.

    Ein Bekannter hatte einen DB Sprinter , Bei Km 850 000 innerhalb 5 Jahren , Brauchte er einen Austauschmotor . Weil er das Fahrzeug an einen Freund für eine Fahrt nach

    Bulgarien Kostenlos Übergab . ich selbst habe etwa 200 000 Km Gefahren ! Bei KM 10000200 T Km wurde das Fahrzeug , an einem DB Niederlassungs Meister Für ?

    6000 € Verkauft.

    Günter

  • Ich habe nix gegen die PSA Diesel zu sagen. Die sind spitze.

    Habe meinen kleinen Peugeot 205 mit 350 tkm verkauft, da lief der noch wunderbar.

    Im Gegensatz zu meinem /8er Diesel, der war ein Ölfresser mit 190tkm und zog keine Wurst mehr vom Teller.

  • hi drahtlos,

    immer Warmfahren und niemals Warmlaufen lassen. Ist nicht gut, für keinen Motor. Mein TÜV- Mensch gab mir den Tip vor der HU Mal eine Strecke zu fahren und den Motor auch mal etwas zu fordern. Ich fahre immer vorher ne kleine (größere) Runde. So 20 / 30 km dann ist er schön warm. Und an der Prüfstelle lass ich ihn dann laufen, damit er nicht wieder kalt wird. Wir machen dann als erstes die AU und dann HU und Gas. Funktionierte prima mit dem 230iger und mach ich mit dem 250iger jetzt genauso. Dann ist der Schmerz beim hochdrehen nicht so stark. Ich geh dann eh immer weg🙈

    Ich bin nicht Faul, ich hab nur Geduld.

  • Hallo:

    einen neuen Motor oder neu aufgebauten Motor, der mußte über ca. 4 Stunden in steigenden Last und Drehzahlstufen eingefahren werden. Und anschließend mußte er dann eine Vollastkurve über sich ergehen lassen.......

    Aber im Alltagsbetreib da schauts anders aus: guggst du mal zu wenn ein Autotransporter be-oder entladen wird.......

    So long

  • Habt ihr das Kennzeichen reservieren lassen?

    Das wird beim Abmelden am nächsten Tag wieder frei gegeben, und selbst eine Reservierung ist max für ein Jahr möglich. Würd also vorher mal nachfrage ob die Nummer überhuapt noch frei ist.

  • guggst du mal zu wenn ein Autotransporter be-oder entladen wird.......

    ... das sind aber auch nicht die eigenen Autos der Fahrer! Denen ist's egal, was dem Motor gut tut, Hauptsache schnell fertig.

    Das eigene Auto behandelt man schonender! (Ich jedenfalls)

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    Viele Grüße aus dem Westerwald
    Alfred