Verkokter Motor nach wieviel km , Kosten?

  • hallo,


    das problem ist je nach ´Bj. bei älteren fahrzeugen geht es teils ohne probleme.


    bei meinen voyager zB habe ich einfach die unterdruckleitung abgezogen.keine fehlermeldung dafür mehr leistung und etwas weniger verbrauch.

    ist Bj 2007.

    bei einen audi aus 2004 gabs gleich notlauf mit fehlermeldung.


    einfach probieren. wenn die störlampe angeht aber sonst sich nichts ändert dann machen.und zum tüv zurückrüsten.


    und genau was ich auch schon geschrieben habe , der teure sprit hilft da nicht. das die leistung ein wenig höher ist und der motor besser läuft stimmt schon.kann auch sein das düsen und brennräume sauberer sind aber mehr auch nicht.ich glaube das macht desolite besser.


    ich werde demnächst meinen motor , also das agr , mal zerlegen und auch den einlasskrümmer ausbauen. ich mach dann bilder und stelle sie ein.bin selber gespannt was da ist oder auch nicht.


    grüsse

    franz

  • Hallo saxe,


    Es braucht Drehzahl und Last damit das Ventil schliesst (sonst könnte der Motor nicht die erforderliche Leistung bringen)


    Es sollte auch im Schiebebetrieb (Schubabschaltung) und während der "DPF Regeneration" schliessen. Macht es aber bei einigen Fahrzeugen nach "Updates" nicht mehr zuverlässig.

    Das erzeugt nur zusätzliche Versottung und zusätzliche Regenerationszyklen ohne Nutzen bei der NOx Reduktion.


    Wenn bei der Regeneration das Ventil öffnet, brennt auch der Russ im AGR Kühler. Wenn der durchbrennt schlagen die Flammen in den Motorraum und entzünden die Plastikteile.

    Folge: Totalschaden.


    Dieser Unsinn wird sicher erst verboten, wenn der Gutachter der Versicherung nach einem teuren Personenschaden diese Ursache aufdeckt.


    Mit torque kann man das umweltschädliche Verhalten der AGR Steuerungen gut beobachten.

  • Was passiert denn eigentlich technisch wenn das AGR Ventil selbst (also hinter dem Auslass , aber vor dem AGR) bzw. der Stutzen zurück in den Ansaugtrackt (also hinter dem AGR )einfach nur verschlossen werden???

    Das die Verbrennungstemperatur und damit die Stickoxyde ansteigen ist klar, aber technisch dürfte dem Motor ja eigentlich nichts fehlen, im Gegenteil, die wieder zugeführten Abgase kühlen ja nur und sind für die saubere Verbrennung ja völlig unnütz und sogar eher kontraproduktiv.

    Denn sonst würden die Autos mit der (werksseitigen) Schummelsoftware ja alle spätestens ab dem einprogrammierten "Abregeln" oder "Abschalten" des AGR nicht mehr rund und sauber laufen, oder mache ich da einen Denkfehler??


    Martin

    nein, das stimmt genau:

    der Motor fühlt sich wohler, er produziert kein Kohlenmonoxyd mehr (Luftüberschuss) und deutlich weniger Russ. Der Partikelfilter muss nicht mehr so häufig (ungeregelt) leergebrannt werden. Der Treibstoffverbrauch und damit die CO2 Produktion wird geringer. Der Staat bekommt wegen des geringeren Verbrauchs weniger Mineralölsteuern .....


    Im Teillastbereich wird die Verbrennungstemperatur höher, weil die Motore wegen der Hubraumsteuer (Jahrzehntelanger Fehlanreiz)

    viel zu wenig Hubraum für die benötigte Leistung haben. Es sind halt PKW Motore die man in die Lieferwagenfahrgestelle einbaut.


    Aber bei den moderneren Motoren merkt die Motorsteuerung, dass der Luftmassenmesser nicht weniger Luft bekommt, wenn das Ventil öffnet und macht die Fehlerlampe an.

  • Moin,

    wollte mich eigentlich aus dem Thread 'raushalten, muss jetzt aber doch mal was loswerden.


    • versaute AGR und Ansaugbrücken sind wohl mitlerweile die Regel bei moderenen Dieseln. Inwieweit die Ablagerungen tatsächlich die Motorleistung o.ä. beeinflusssen, weiss ich nicht. Die Fahrweise scheint ziemlich egal zu sein. Bei unserem Yeti war nach 100.000 km zappenduster, natürlich auf der Urlaubsfahrt im Winter. Reset von Herrn ADAC usw brachte nix,.. ausser einer Zusatzübernachtung in Rosenheim und 1500,- Kosten. Habe das AGR mitgenommen um mal zu gucken, wie es aussieht. naja, da sind ja auch Kühlrohren und Stellmotoren drin usw. also, m.E. Sollbruchstelle.
    • ich bin allerdings weit davon entfernt, die Umweltmaßnahmen zu verteufeln. Dass da betrogen wird ist die eine Sache und kriminell, das gehört verfolgt und bestraft. Dass da was passieren musste zur Luftreinhaltung war doch aber klar. Fahrt heute doch mal hinter nem BMW 320 aus 1980 (oder gleichwertig) her. Was die Nase und die Umwelt da aushalten müssen, ist schon ne Ansage.
    • Und ganz vielleicht müssen wir uns fragen, ob wir da nicht alle der Ingenieurskunst dem Erfindungsreichtum oder der Vertuschungsstrategie auf den Leim gegangen sind. (Ich auch, klar!) Wie kann es denn sein, dass so die Leistungen der Verbrennungsmotoren explosionsartig anstiegen bei geringerem Verbrauch und besseren Umweltwerten. Pumpe-Düse war ja so'n Ding, dann aber bals wieder tot, Common-Rail hat sich behauptet. veränderte Einspritzzeitpunkte führten zum Zwei-Massen-Schwungrad, dass ja auch eher begrenzt lebensfähig ist. Noch so ein Groschengrab, ebenso der DPF, der vlt doch trotz der ganzen ausbrennerei dann irgendwann mal voll ist. alles immer vierstellige Beträge..
    • Und last not least... (gleich gibt* s Schläge, ich weiss) darf ja alles nix kosten. nicht nur beim Hersteller, sondern auch bei uns, dem Verbraucher. Die Karre kostet neu irgendwas ab 50k€, die LM Felgen mit 20 Zoll Fahrwerk und die Sat-selbst ausrichtende Satschüssel ...usw... kosten auch irgendwas. Insofern könnte man vlt. während des Betriebs unseres bestens Stücks :S ein paar €-fuffzich beiseite legen für so einen Kram.
    • Mit unserem Euro-Null-Diesel haben wir zwar kein AGR, keinen DPF und kein ZMS, aber das haben wir mit der KFZ Steuer wohl schon dreimal monetär aufgeholt. :rolleyes:

    stehe zur Steinigung nicht zur Verfügung, will noch die Rente genießen

    vG

    rainer