Massiver Wasserschaden Fendt - Schrott oder machbar?

  • Druckproben??? ohne Feuchtemessgerät würde ich da keinen Finger rühren.

    Feuchtemessgeräte sind bei sowas oft Blödsinn. Genauso wie die tollen „Dichtigkeitstests“ oder wie die heißen bei den Womohändlern.
    Hatte auch mehre massive Wasserschäden, war aber alles trocken. Warum? Weil das immer wieder austrocknen konnte. Alles morsch und bröselig, aber staubtrocken. Mit Druckproben merkt man sowas.

  • Ich konnte durchaus schon durch Druckproben weiche Stellen lokalisieren, die aber augenscheinlich in Ordnung waren. Ich denke ich werde lieber einmal zu oft die Verkleidung entfernen.


    Ich werde nach dem alle Stellen von innen restauriert sind alles was von außen montiert ist neu eindichten.


    Vielen Dank Emil für den Erfahrungsbericht! Ist toll festzustellen, dass durchaus schon andere so etwas hingekriegt haben.


    Vielen Dank für den Zuspruch!!!

  • Gerne,


    und nicht alles glauben, was hier geschrieben wird. Das heisst jetzt nicht, dass vieles falsch ist, aber einiges eben nicht richtig. Manchmal eben auch nur nach persönlicher Auffassung. Betr. Füllstoff anpassen, zB. , Styrodur lässt sich hervorragend auf Dicke hobeln und staubt dabei nicht ein bischen. Wers nicht probiert hat, schleift halt Styropor runter :klatsch

    Den Alufraß-Such nicht vergessen. Der ist wirklich hinterhältig :(

    Bei Fragen, immer her damit :wink


    Gruss Emil

  • warten wir den Herbst ab.

    Eben, warten wir ab. Ich bezahle jetzt 480€ Steuern. Hole mir auch kein H-Kennzeichen.

    Ich würde auch 1000€ Steuern bezahlen, bevor ich mir ein neues zusammengefrickeltes Womo kaufe,

    wo der Käufer der Testfahrer ist.

    Mein Womo steht in keiner Werkstatt, aufgrund von Abgasfehlern, Steuergerätausfall, Getriebeausfall oder Elektrikfehlern.

    Wollen mal schauen, was in 30 Jahren von den jetzigen Womos übrig ist.

    Ich fahre auch in Umweltzonen, weil das für mich sowieso alles an den Haaren herbeigezogen ist.

    Das ist aber meine perönliche Meinung.

  • Beim Wasserschaden in der Heckgarage meines Laikas zeigte das Feuchtigkeitsmessgerät Werte von über 80 an. Trocken ist so bis 25.


    Warum nicht Feuchtigkeit messen und Druckprobe miteinander sinnvoll verbinden, damit die noch nassen und die schon durchgetrockneten torfigen erkannt werden können.

    Was 80 und 25? Kartoffel? Bierflaschen? „So bis 25“ ist wohl auch eher ungenau...

    Die Messgeräte bzw. Messmethoden welche hier verwendet werden liefern zu ungenaue Werte, einmal anders angesetzt schon ist die Stelle wieder trocken oder einmal Kondenswasser an der Wand ist alles „feucht“.

    U.a. deswegen lies/lasse ich sowas nicht machen. Gibt aber noch mehr Gründe.

    Wenn’s vom Hersteller gefordert wird wegen Gewährleistung muss man ja fast oder wenn man sein Gewissen beruhigen möchte.


    Aber du hast schon Recht. Kombiniert bringt’s bei fortgeschrittenen Schäden schon was. Vorausgesetzt man kommt mit den tollen Geräten an die Stellen wo es Sinn macht und das ist eher selten der Fall da zugebaut.


    Bei beiden Methoden kommt es auf das Gleiche raus: Falls was festgestellt wird aufmachen und nachschauen.

  • Für die Suche nach Feuchtigkeitsschäden habe ich mir vor 2 Jahren dieses Gerät gekauft!

    So ganz einfach sind diese Geräte aber nicht zu benutzen. Ein wenig muss man sich mit der Messmethode beschäftigen.

    Viele Grüße vom Niederrhein. :wink

    Rolf

  • Für die Suche nach Feuchtigkeitsschäden habe ich mir vor 2 Jahren dieses Gerät gekauft!

    So ganz einfach sind diese Geräte aber nicht zu benutzen. Ein wenig muss man sich mit der Messmethode beschäftigen.

    Genau dieses Gerät habe ich auch ( auch aus beruflichen Gründen zum Aufspüren von Leitungswasserleckagen) und bin sehr zufrieden damit.

    Natürlich muss man sich damit beschäftigen, aber die Ergebnisse sind schon genau und aussagekräftig.:):wink

    Martin

  • Für die Suche nach Feuchtigkeitsschäden habe ich mir vor 2 Jahren dieses Gerät gekauft!

    So ganz einfach sind diese Geräte aber nicht zu benutzen. Ein wenig muss man sich mit der Messmethode beschäftigen.

    Bierflaschen wäre interessant ;)


    Wer Lust hat, kann ja mal über das Gerät nachlesen....

    https://de.trotec.com/shop/feu…eQ7YNpHpP6MoaAoQFEALw_wcB

    Ich glaube nicht, dass diese Methode beim Materialmix im Womo verlässliche Ergebnise liefert. Da hat man auf vier Zentimeter oft fünf verschiedene Materialen, auch leitfähige.


    Zitat von Trotec zu beiden Messprinzipien (Elektronisch-dielektrisches- und Widerstandsprinzip):

    „Achten Sie bei der Widerstandsmessung darauf, nicht andere leitfähige Materialien versehentlich mit zu messen. Insbesondere Kabel, Wasserleitungen, Putzschienen etc. führen hier immer wieder zu Irritationen.“
    (Quelle: https://www.trotec-blog.com/bl…sung-nach-wasserschaeden/)


    Aber wir sollten das hier beenden, ist schon wieder sehr OT.

  • Also ich hab mir jetzt ein Feuchtemessgerät bestellt. Nach langer Recherche war ich mir auch nicht sicher welches das beste ist.

    Ich werde aber sowieso nicht die absoluten Messwerte betrachten, sondern die Messungen immer auf eine nachweislich gute Stelle referenzieren. Stellen die mal nass waren und wieder abgetrocknet sind sind ja dann meistens auch weich.


    Je nach dem wie gut es geht werde ich vielleicht sowieso am Ende jede Innenverkleidung abhaben.


    Zum Lochfraß:

    Ich sehe auf der rechten Seite von außen einige Stellen die sicherlich mindestens mal undicht waren. Da wurde geklebt und gebastelt.

    Ich habe jetzt eine Anfrage bei Freebird NL für das Hammerschlagblech gestellt. Am liebsten wäre mir der komplette Tausch.


    Ansonsten gibt es rund um den Aufbau immer wieder beschädigte Stellen. Wie repariert man das am besten wenn man es von innen schon freigelegt hat?


    Zum Auto:

    Ich bin mit dem 2,5TD schon recht zufrieden. Ist jetzt keine Bergziege, aber im Urlaub hat man ja Zeit. Durch den Umbau wird der Bock sicherlich etwas leichter werden. Damit sollte man das auch beim Fahren spüren.

    Die Steuer, die ich zahle, ist ja wirklich gruselig. Aber mit dem H-Kennzeichen ist auch das dann gut.

    Ich habe mit meinem TÜV bereits geklärt welche Umbauten gestattet sind, damit ich das H-Kennzeichen kriegen kann.

  • Wenn man eine so morsche Schrippe sanieren will ,ist es doch Schwachsinn auch noch viel Geld in ein teures Messgerät zu investieren, nur um den genauen Feuchtigkeitsgrad auf eine sehr fragwürdige, weil komplizierte Messung zu erfahren. Da reicht ein einfaches Holzfeuchte Prüfgerät. Feucht oder trocken, eine andere Alternative hat man doch nicht, wenn es was werden soll.

    Zurück zum Thema, schaut mal über den Tellerrand, im "Himmelblauen" Wohnmobil -Forum gibt es einen echten Spezi für solche Fälle. Kurt heisst der Mann. Vielleicht ist er ja noch da zu Gange. Einfach mal reinschauen.

    Dem Jockel wünsche ich Stehvermögen und viele glückliche Händchen bei seinem Vorhaben.

    LG AL