Ducato 290 2,5D Kabelbrand im Motorraum

  • Hallo Camper

    So, die Probefahrt habe ich hinter mir. Als ich nach ca. 45 Minuten wieder auf die Auffahrt fuhr, brannte es im Motorraum !!!! Feuer gelöscht und Ursachenforschung betrieben.

    Das Vorglührelais hat nach 3 Minuten nicht abgeschaltet, ergo die Kerzen hatten 45 Minuten geglüht. Dabei die beiden 6mm/2 und 25mm/2 verbrannt. Da sie zusammen verlegt sind, ist alles verkokelt. Auf dem Bild sind das noch nicht alle Kabel !

    Die Kontakte sind ausgeglüht, kann ich wegschmeißen. Nun reicht es mir. Jetzt kommt ein 120 A Relais für die Vorglühkabel, das Relais wird von einem Taster angesteuert. Die Glühkontrolle direkt von der Sammelschiene der Kerzen macht das sichtbar.

    Die Zeit stelle ich mir so vor : 20 Sek. glühen und 30 Sek. nachglühen. Ich brauche keine 3 Minuten Nachglühzeit, fahre ohnehin nur im Sommer.

    Das waren nur 70 A der Kerzen. wenn ich Leute höre, die sich einen Wechselrichter von 3 Kw einbauen, das sind 250 A . Wenn da etwas passiert, Da fackelt Dir das Mobil ab.

    Gruß Wolfgang

  • Moin Wolfgang,


    von 70A Stromfluß werden die Kabel nicht entsprechend heiß. Nicht ein 6mm² und schon garnicht ein 25mm² Kabel.

    Ich würde auf einen Kurzschluß plädieren, welcher zu suchen wäre.

    Die 120A Relaislösung ist sicherlich nicht verkehrt. Eine zusätzliche Sicherung, zB Blattsicherung geschraubt, in der Zuleitung, würde im Kurschlußfall auslösen, wäre sicherlich nicht verkehrt. :wink


    Gruss Emil

  • Das waren nur 70 A der Kerzen. wenn ich Leute höre, die sich einen Wechselrichter von 3 Kw einbauen, das sind 250 A . Wenn da etwas passiert,

    das Problem war, die fehlende Sicherung im Kabel zu den Kerzen. Das war auf keinen Fall kein richtiger Kurzschluss.

    Eine Glühkerze arbeitet im Sinne wie ein Kurzschluss, aber kontrolliert. Wenn aber z.B. das Relais geklebt hat, dann siehst du das Ergebnis.

    Eine entsprechende dimensionierte Sicherung hätte dies verhindert.

    Bei viele Herstellern hat man das früher und teilweise jetzt noch so gemacht.


    Und wenn man seinen 3Kw Wechselrichter ohne Sicherung einbaut, der ist selbst Schuld, wenn das dann so ähnlich oder schlimmer abläuft.

    ABER. Viele Anbieter von Wechselrichtern haben Ja im Verkaufset nicht einmal eine Sicherung dabei. Erwähnen es nur in der Beschreibung.

  • Wolfgang46

    Schau erstmal in das Vorglühkästchen rein das kleine Relais was dort drin sitzt müßte sich eigentlich als erstes verabschiedet haben bevor die Kabel so wegbrennen würden ,aber anscheinend is das nun festverschweißt war alles nicht ganz ungefährlich8|

    Mein Tip als Stromer, da hatt sich eine oder mehr Glühkerzen zur festen Verbindung verschweißt!

    Bis jetzt noch nie gelesen in Foren

    Machs ordentlich jetzt mit Sicherung usw.

    Guts Gelingen

    Gruß

  • Moin Micha, Fazer,


    .. Eine Glühkerze arbeitet im Sinne wie ein Kurzschluss, aber kontrolliert .. schreibst Du.

    Ja sicherlich hat jeder Verbraucher einen gewissen Innenwiderstand, arbeitet nach dem Prinzip Kurzschluss. Aber die Kabelstärken sind dabei entsprechend angepasst, so, dass das Kabel, auch so ein Teil mit einem definierten Innenwiderstand, nicht heiß wird.

    Kritisch wird es im Fall, siehe Der weiße Lupo. Wenn der Innenwiderstand einer Glühkerze nach Null geht, dann erhöht sich der Stromfluß überdimensional, jetzt teilt sich die Bordspannung zwischen Inennwiederstand der Batterie und des Kabels. Es wird zur Glühkerze, außerhalb seiner eigentlichen Bestimmung.

    Das ganze geht jetzt allerdings ein bischen weit. Elektrik erklärt, findest Du hier im Forum :wink


    Gruss Emil

  • Elektrik erklärt, findest Du hier im Forum

    das brauche ich nun gar nicht.

    Mein Tip als Stromer, da hatt sich eine oder mehr Glühkerzen zur festen Verbindung verschweißt

    Da nützt dir der Innenwiderstand auch nichts.

    So, die Probefahrt habe ich hinter mir. Als ich nach ca. 45 Minuten wieder auf die Auffahrt fuhr,

    wenn das Relais geklebt hat.

    Eine Glühkerze arbeitet im Sinne wie ein Kurzschluss,aber kontrolliert

    über die Regelwendel, Glührelais. Aber sicher.

    Zieh dir mal im Forum Elektrik rein.:wink

  • Welcher Ducato 290 2,5D bj. 1991 hat eine oder mehrére Vorsicherungen für : Der B+ geht direkt zum +Anlasser, parallel auf den +Stützpunkt hinter der Batterie. Vom Stützpunkt geht eine Ader direkt zum Relaiskontakt 1 des Vorglührelais. Das 2. Bein Kont. 5 geht direkt zur Sammelschiene Glühkerzen. Vom Stützpunkt geht eine Ader direkt zum Zündschloß. eine Ader geht direkt zum Anlasser. Eine Ader geht direkt zu den beiden Motorlüfterrelais. Eine Ader kommt direkt vom Zündschloß zum Magnetschalter Anlasser. Weis nicht, ob ich alle augeführt habe. Alle die Adern haben keine Vorsicherungen !!!!!!!! Ich habe auch nicht geschrieben, das die 25mm/2 Adern vom Strom verbrannt wurden. Die Adern waren gebündelt. Ferner das Glühreais hat 2 Kontakte parallel auf einer Wippe, weil der Strom wohl zu groß ist. Das ist schon einmal Schwachsinn, die beiden Kontakte werden nie exakt zeitgleich schließen oder öffnen. wenn man bei DC die Funkenstrecke vergrößern will und kein Gleichstromschütz oder Relais hat, kann man 2 kontakte in Reihe schalten (Notlösung ). Einen großen Verbraucher habe ich, ein Motorlüfter läuft auch auf Handebene, hat aber eine 30 A Vorsicherung.

    Habe auch nicht von einem Kurzschluß gesprochen, welche Sicherung sollte dann fallen ? Es gibt keine bei den aufgezählten Stromverbraucher.

    Eine Erklärung wäre ein Kurzschluß in einer Kerze, werde ich morgen mit der Messbrücke in Augenschein nehmen. Ich habe eine LED auf der Sammelschiene, daher weis ich, das die ganze zeit vorgeglüht wurde. Leider habe ich nicht während der Fahrt drauf geachtet. Meine Glühkerzen glühen 180 Sek. nach. Mein Spannungsmesser steht auf 11,7 V nach dem einschalten und ändert sich während der 3 Minuten auch nicht. wenn der Widerstand mit der Zeit größer wird, wird der Strom ja kleiner. müsste doch die Spannung etwas steigen, sagte einmal der Herr Ohm.

    Wolfgang

  • Ich hatte auch Ärger mit meinem Vorglührelais,ging mal,ging mal nicht.Ich habe mir von AA ein neues Relais kommen lassen,wird Dienstag eingebaut,ich hoffe dann ist der Fall erledigt.



    Gruß Arno

  • Welcher Ducato 290 2,5D bj. 1991 hat eine oder mehrére Vorsicherungen für : Der B+ geht direkt zum +Anlasser, parallel auf den +Stützpunkt hinter der Batterie. Vom Stützpunkt geht eine Ader direkt zum Relaiskontakt 1 des Vorglührelais. Das 2. Bein Kont. 5 geht direkt zur Sammelschiene Glühkerzen. Vom Stützpunkt geht eine Ader direkt zum Zündschloß. eine Ader geht direkt zum Anlasser. Eine Ader geht direkt zu den beiden Motorlüfterrelais. Eine Ader kommt direkt vom Zündschloß zum Magnetschalter Anlasser. Weis nicht, ob ich alle augeführt habe. Alle die Adern haben keine Vorsicherungen !!!!!!!! Ich habe auch nicht geschrieben, das die 25mm/2 Adern vom Strom verbrannt wurden. Die Adern waren gebündelt. Ferner das Glühreais hat 2 Kontakte parallel auf einer Wippe, weil der Strom wohl zu groß ist. Das ist schon einmal Schwachsinn, die beiden Kontakte werden nie exakt zeitgleich schließen oder öffnen. wenn man bei DC die Funkenstrecke vergrößern will und kein Gleichstromschütz oder Relais hat, kann man 2 kontakte in Reihe schalten (Notlösung ). Einen großen Verbraucher habe ich, ein Motorlüfter läuft auch auf Handebene, hat aber eine 30 A Vorsicherung.

    Habe auch nicht von einem Kurzschluß gesprochen, welche Sicherung sollte dann fallen ? Es gibt keine bei den aufgezählten Stromverbraucher.

    Eine Erklärung wäre ein Kurzschluß in einer Kerze, werde ich morgen mit der Messbrücke in Augenschein nehmen. Ich habe eine LED auf der Sammelschiene, daher weis ich, das die ganze zeit vorgeglüht wurde. Leider habe ich nicht während der Fahrt drauf geachtet. Meine Glühkerzen glühen 180 Sek. nach. Mein Spannungsmesser steht auf 11,7 V nach dem einschalten und ändert sich während der 3 Minuten auch nicht. wenn der Widerstand mit der Zeit größer wird, wird der Strom ja kleiner. müsste doch die Spannung etwas steigen, sagte einmal der Herr Ohm.

    Wolfgang

    Alles richtig so denk mal bei allen Ducs 280/290 bis Monat? 94

    ist das bei allen Motoren bis auf den 2,5TD genauso mit der Vorglühanlage.

    Ich machs mir noch einfacher und schau während des Startens immer auf die Spannungsanzeige der Starterbatterie sagt die dann 14,xxx Volt is alles gut:)

    Gruß

  • Hallo der weiße Lupo

    Das war ja die große Verwunderung bei mir. Dachte, Kontrollampe geht aus, das Relais macht klick, nachglühen zu ende. Habe im Forum gefragt, warum kommt die Lima so spät auf Spannung. Dann kamen die Antworten, ua. die Lima testet erst die Spannung der Batterie usw. dann habe ich mir eine LED auf die Schiene gelegt. Da war ich schlauer. Sobald die 180 Sek. abgelaufen waren sprang die Spannung förmlich auf 14,xxx V. Logisch ist auch, wenn ich im Standgas einen großen Verbraucher einschalte, knickt sie ein. Von allen Beiträgen, die ich heute gelesen habe, ist Deiner der einzige, den ich verfolge. Gut, das ich meine alte Messbrücke noch habe. bei den kleinen Widerständen ist sie wertvoll. Ich werde ein 100A Relais verbauen, mit einem Taster das Relais ansteuern. Wenn er anspringt und rund läuft, ist´s gut, andernfalls glühe ich von Hand noch ein par Sekunden nach, fertig ist die Laube !!! Der Stecker bleibt drann, so kann ich immer wieder zurückbauen.

    Das beste daran ist, ich kann den Schlüssel in die erste Stellung drehen, kann viele Funktionen sehen ohne vorzuglühen zu müssen !

    Das gleiche was Arno schreibt, hatte ich auch. Ein kleiner tick mit dem Schraubendreher und es ging wieder. Wenn nichts geholfen hat, habe ich eine Strippe von Batterie auf die Schiene gelegt und der Frau gesagt, starten.8o Das geht auch beim Anlasser, sollte die Ansteuerung fehlen. als Laie;(

    Gruß Wolfgang

  • Hallo weißer Lupo

    So, es ist vollbracht. Relais gesetzt ( mit Sicherung ) Taster im Armaturenbrett. Schüssel in die erste Stellung, Taster gedrückt ca. 10 Sek. LED Auf der Schiene und die originale Kontrollampe an. Das Relais ist nicht zu überhören. Taster losgelassen und gestartet. Das sind 12,5 V die der Anlasser bekommt, anstatt 11V. Habe beim Kaltstart noch einmal versuchsweise nachgeglüht, keine Änderung im Laufverhalten. Natürlich bei +15°C. Wenn ich bei niederen Temparaturen den Taster noch 10 Sek. drücken muß, geht die Welt nicht unter. Nun kann ich auch Zündung einschalten und Licht usw. kontrollieren, ohne nachzuglühen.

    Ps. eine Kerze hatte 0 Ohm, lies sich aber vollständig entfernen ! das ist wohl die Erklärung für den Brand. 45 Minuten Nachglühzeit ist auch etwas lang, selbst für eine nachglühfähige.:ubria

    Gruß Wolfgang