Kondenswasser in der Garage Sunlight I 69 L

  • Aber da sieht man eben den Unterschied zu den offenen Garagen, wie jetzt auf dem Bild mit dem sichtbaren Lattenrost und dann in sich geschlossenen.


    Es gibt eben physikalische Gesetze, die lassen sich nicht ändern.


    Warm hält mehr Feuchtigkeit als kalt, warm drängt zu kalt und unterschiedliche Sättigungen drängen nach Ausgleich.


    Auswirkungen daraus sieht man ja auch anderweitig, nicht nur bei den Womos.


    Gruß Jerome

  • Wir haben einen Sunlight A70 und die gleichen "Probleme". Schwitzwasser wird es immer geben, gerade bei 4 Personen. Bei Deiner Lösung oben wird aber die Übergangstür vom Innenraum zur Heckgarage zur Thermobrücke. Und jetzt sprechen wir von Holz! Dann lieber morgens einmal rund um die Heckgaragentüren wischen.

  • Guten Morgen Flips,


    natürlich dürfen sich die Probleme nicht woanders hin verlagern. Sieht man ja das eine oder andere mal, wenn man Altbau thermisch saniert.


    Die Heckgarage auf dem Bild ist wohl auch furnierte Platte, unten sogar vereist.


    Auch für Übergangstür wird es eine Lösung geben. Ich bin Tischlermeister Schwerpunkt Möbelbau, bin dementsprechend aufgestellt. Von daher sehe ICH da nicht so das Problem.


    Wahrscheinlich ist es für einige so wie für mich, wenn ich lese, was andere an Elektrik, Mechanik und Elektronik für ein Pfund drauf haben:


    Bevor ich mich daran wage mit meinen Mitteln, belasse ich es so wie es ist. Macht ja auch solange nichts, wenn die Auswirkungen eben nicht nachhaltig sind.


    Ich persönlich hätte nur keine Lust darauf stehendes Wasser im Womo zu haben, egal wo.


    Gruß Jerome

  • Ich persönlich hätte nur keine Lust darauf stehendes Wasser im Womo zu haben, egal wo.

    Stehendes Wasserß Jetzt ist es schon eine Überschwemmumg.

    Und die Scheiben beschlagen bei Dir warscheinlich nie.

  • Wenn sich aus Wasserdampf tropffähiges Wasser bildet, was an Dampfsperren abläuft und kleine Pfützchen bildet, dann nennt man das stehendes Wasser. Und da das ja wohl auch in Bodenbereichen in der Garage so passiert, ist der Ausdruck hier richtig, und nicht damit zu verwechseln, wenn die Scheiben beschlagen und diese Feuchtigkeit über Lüftung oder Abwischen von der Dampfsperre wieder an die Luft oder in einen Lappen gegeben wird.


    Auch, wenn bei den modernen Womos viel Kunststoff verbaut ist, heißt es nicht, dass Feuchtigkeit keine Probleme macht...


    Vielleicht entsteht auch viel mehr Feuchtigkeit, als man dann in den Ecken raus wischt, dieses vielleicht nur die Spitze des Eisberges ist?! ( 1L Schwitzen pro Person pro Nacht) Grade bei Stößen von Platten, wenn nicht vernünftig abgedichtet, entsteht das Problem der Kapilarität. Das Wasser wird wie durch einen Strohhalm in die schmalen Zwischenräume gezogen und zieht hin, wo es will. Wird’s dann wieder warm, dann hat man auf Nährboden für etwas, was man nicht will.


    Und dann ist die nächste Frage, warum der Fäkaltank so stinkt, es aber ganz woanders her kommt.


    Muss man selbst wissen.


    Ich selbst werde in den nächsten 15 Jahren noch nicht in der Position sein zu Zeiten, wo Temperaturunterschiede diese Auswirkungen bringen, auf Reisen zu gehen. Ich behalte mir dafür die warme Jahreszeit vor, die ja immer länger wird.


    Gruß Jerome

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  • Aber da sieht man eben den Unterschied zu den offenen Garagen, wie jetzt auf dem Bild mit dem sichtbaren Lattenrost und dann in sich geschlossenen.

    Sag ich doch.

    Hersteller produzieren und verstärken das Problem selbst. Argument z.B. Man kommt von oben in die Heckgarage.

    LMC I 730 G, Explorer ComfortLine 7/2016 - 8o

  • biauwe.de

    Da eine hat mit anderen nichts zu tun.

    Das sind ganz normale physikalische Gesetze. Ob nun ein großer oder kleiner Raum, das spielt keine Rolle.

    Die Gesetze wirken überall gleich.


    Mach den Kühlschrank im Sommer auf und nimm eine Flasche raus...


    Wo ist der Niederschlag?


    Du kannst mir vielleicht absprechen, dass ich nicht die Erfahrung von Wintercamping habe, aber nicht, dass ich mich nicht mit Physikalischen Grundlagen auskenne.


    Wenn Du anderer Meinung bist und das fachlich entkräften kannst, dann bitte raus damit.


    So mit bischen Wischen und Beschlag an den Scheiben erklärt sich nichts und ist nur ein - Gegenan- weil man es eben nicht besser weiß.


    In dem Sinne: immer einen trockenen Lappen dabei haben.


    Gruß Jerome

  • Du kannst mir vielleicht absprechen, dass ich nicht die Erfahrung von Wintercamping habe, aber nicht, dass ich mich nicht mit Physikalischen Grundlagen auskenne.

    Darum ging es mir auch nicht.

    Nur so schlimm ist es nicht, wenn man damit "richtig" umgeht.

    Nur vermeiden kann man es nicht.

  • biauwe.de

    Weißt Du, ich will Dir ja nichts persönlich. Deine Bilder dienen mir lediglich als Grundlage meiner Überlegungen.


    Im Rahmen meiner Ausbildung war ein Schwerpunkt eben Dämmung. Und ein Wohnmobil ist eben wie ein kleines Haus zu sehen.


    Und ich sehe eben die Möglichkeit die Ursache zu bekämpfen, dann hast Du/hat man ein für alle mal Ruhe.


    Es gibt eben Möglichkeiten das konstruktiv zu lösen, entweder durch Hersteller oder im Nachhinein vom Nutzer.


    Eine davon habe ich versucht aufzuzeigen.


    Gruß Jerome

  • Vielleicht kann ich noch eine weitere Lösung anbieten...


    Das eine war ja eine - Kaltlösung -, heißt, Garage bleibt unbeheizt.


    Eine - Warmlösung - gibt es auch.

    Dazu würde ich die Bodenplatte der Garage von Außen zusätzlich dämmen, damit hier einfach ein höherer Dämmwert entsteht, die Taupunktisotherme weiter nach außen verlagert wird.

    Dann müßten die Aluprofile der Garagentüren gedämmt werden, hierfür ist wohl am besten eine Thermomatte geeignet, die man mittels Kederleiste über die gesamte Türe zzgl. 100 mm Überstand hängt. (Saugnäpfe im Winter eher ungeeignet.)

    Heizungszuführung muss in der Garage von Unten kommen, damit sie beim Aufsteigen die Kalte Luft mitnimmt und aufwärmt, wie Heizkörper unter Fenstern.

    Dann muss die Garage in Umluft mit dem Wohnraum verbunden werden, damit die Luftfeuchte sich auf einem größerer Raum verteilen kann. Quasi eine Zwangsbelüftung. Nach außen belüften geht ja nicht wegen Wärmeverlust.



    Das sollte auch den Niederschlag auf 0 bringen. Luftfeuchtigkeit bleibt allerdings gleich oder vermehrt sich über die %te, die nun die Matraze nach unten abgibt.


    Ach ja, möglichst keine „formschlüssige“ Beladung:wink


    Oder eben alles so lassen, Katzenstreu oder sonstige Entfeuchter platzieren, Stoßkanten vernünftig versiegeln und mehrfach das Kondensat auswischen.


    Gruß Jerome

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  • Servus

    Ich war ja viele Jahre Wintercamper, allerdings mit Wohnwagen. Wir waren immer zu viert und hatten auch Probleme in den Staukästen und wenn der Wohnwagen ungenutzt im Zillertal stand.

    Bei uns hat meine Frau das immer mit zwei Granulat Entfeuchtern, erfolgreich bekämpft. Ich weiß noch das da manchmal ein halber Liter weggeschüttet wurde, pro Entfeuchter.

    Jetzt ist Wintercamping Vergangenheit, aber war schöne Zeit mit den Kids, jedes Wochenende, und mit Freunden unter Woche;);)


  • Das Isolieren des Bodens der Heckgarage von außen wäre sicherlich die optimale Lösung für den Bodenbereich.

    Das würde den Taupunkt schon enorm verschieben.

    Nur weiß wohl niemand wie das gehen soll.

    Man braucht ein hervorragenden Dämmstoff welcher absolut kein Wasser aufnimmt. Weiterhin müsste er mechanisch geeignet sein damit er nicht gleich vom Steinschlag zerdeppert wird.

    Dann noch ein entsprechend geeigneter Kleber.

    Da brauchts eingehende Materialkenntnisse.

    Ich würde mal auf einen Sandwich Aufbau tippen, Dämmstoff entsprechend mit Holz oder Kunststoff verklebt um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten.

    Ansonsten baut man sich wohl einen netten Schwamm unters Auto.

    Beste Grüße
    Trashy
    Diesel - Kraft durch Feinstaub :klatsch Fridays 4 Hubraum!!

    Carado first - we make caravaning great again :)

    ZgM 3850 VA 1950 HA 2240 - jetzt passt alles:)

  • Moin Trashy,


    Wenn man das wirklich diskutieren möchte... von mir aus gerne.


    Sandwichplatte 24 mm Kern Styrodur beidseitig Kunststoff mit 1 mm Edelstahlblech belegen, evtl. im Bereich hinter dem Radhaus etwas mehr.

    Kleber wäre sicher im Bereich PU oder Kunstharz zu suchen. Evtl. läßt ja der Unterboden auch die Möglichkeit einer Schraubverbindung zu, ohne dass man zu Durchgangsschrauben greifen muss. (Kältebrücken)


    Für wichtig erachte ich aber eben auch, dass es in der Garage eben von der Heizsituation es nicht fusskalt ist.


    Zimmer werden auch nicht über die Decke beheizt, sondern bodennah.


    Gruß Jerome

  • Sandwichplatte 24 mm Kern Styrodur beidseitig Kunststoff mit 1 mm Edelstahlblech belegen, evtl. im Bereich hinter dem Radhaus etwas mehr.

    Kleber wäre sicher im Bereich PU oder Kunstharz zu suchen. Evtl. läßt ja der Unterboden auch die Möglichkeit einer Schraubverbindung zu, ohne dass man zu Durchgangsschrauben greifen muss. (Kältebrücken)

    Hallo,

    ob es dann nicht sinnvoller wäre den alten Fußboden der Garage auszubauen und die Sandwichplatte statt dessen einzubauen ? Bei den meisten Mobilen liegt der Fußboden der Garage auf der Rahmenverlängerung auf. Die gibt dem Fußboden Stabilität. Deshalb sehe ich hier ein großes Problem bei der Isolierung von aussen/unten. RV tiefer setzen wird nicht ohne Weiteres gehen, Isolierung dort aussparen macht das Ganze zu Nichte.

    Also wieso nicht den Garagenboden so aufbauen, wie den restlichen Fußboden ?

    Bei den Mobilen mit Keller wird das doch häufig auch gemacht.


    EDIT: Den Garagenboden auszubauen ist zumindest bei Capron-Mobilen nicht das große Problem. Das wäre in 2-3 h zerstörungsarm erledigt.

    VG

    Paul


    Bedenke: Millionen von Jahren warst Du nicht geboren. Millionen von Jahren wirst Du tot sein. Geniesse die paar Jahre dazwischen.:prost

  • Jetzt wird das ja alles konstruktiv, super!


    tec

    Das bestimmt sicher das jeweilige Chassie und, ob und in welcher Weise der Boden überhaupt von unten dämmbar ist. Ich habe ja keinen Einblick jetzt auf die Gegebenheiten. Ich bin jetzt daran gegangen, wie bei einem Gebäude. Außen dämmen , das nimmt die Taupunktisotherme weiter nach draußen.

    Wenn der Boden keine statische und thermische Funktion hat, dann kann man ihn sicher auch ausbauen.

    Wenn er Isofunktion hat, dann kann man eine Dämmplatte zusätzlich auf den Boden aufbringen, da sich die Stärke der Dämmung erhöht. Je stärker die Dämmung, desto geringer die Wärmeleitfähigkeit. Aber man verliert eben auch an Innenhöhe

    Wichtig ist halt, dass die Dämmung kein Wasser aufnehmen kann, sei es durch seine Beschaffung, sei es durch eine Dampfsperre auf der warmen Seite.

    Füllungen bei Kunststoffelementen erfüllen das z.b. aufgrund ihres Aufbaus.


    Gruß Jerome

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