Handbremse anziehen bei hydr. Hubstützengebrauch?

  • Gut geht ja um die Handbremse.

    Seit 8 Jahren fahre ich die Stützen mit angezogener Handbremse und eingelegtem Rückwärtsgang runter.

    So wie mir von CS empfohlen wurde (Habe ich bereits in #2 geschrieben).


    Bei meinem Fiat Heavy Fahrgestell ist bisher nichts passiert, alles funktioniert wie es soll.

    Alles ohne jeden Schaden.

  • Wenn alle vier Stützen den Boden berühren, beginnt das Nivellieren. Wenn dann vorn angehoben wird, müssen die Hinterräder leicht nach vorn rollen können, da das Fahrzeug durch die Schrägstellung kürzer wird. Bei angezogener Handbremse wird das natürlich schwieriger und die vorderen Stützen müssen theoretisch leicht nach hinten gebogen werden.

    Deswegen ohne Handbremse.

    Gut zu reisen ist besser als anzukommen.

  • Dazu mal eine Frage als zukünftiger Hubstützenbesitzer.8)

    Fangen die Systeme immer vorne an, egal ob die eventuelle Schräge nach hinten oder vorne abfällt.


    Ich hätte Angst, wenn ich an einer Steigung stehe und vorne zuerst angehoben wird könnte die Kiste ohne Handbremse nach hinten rollen oder rutschen.

  • Fangen die Systeme immer vorne an, egal ob die eventuelle Schräge nach hinten oder vorne abfällt.

    Bei mir (E&P) fahren die Stützen immer zuerst am tiefsten Punkt an auszufahren bis Bodenkontakt vorhanden ist,

    d.h. mal vorne - mal hinten.

  • Wer keine Handbremse anziehen will (oder darf) kann mit BREMSKEILEN die Hinterachse fixieren.

    Ist aber m. E. ganz schön umständlich

    Ich ziehe stets die Handbremse bei eingelegtem Gang gut und fest an und habe noch nie das Gefühl gehabt, das sich hier etwas „ verwindet“ oder sonstwie Schaden nimmt.

    Allerdings ist meine Handbremse ja auch nur die kleine Trommel an der Scheibenbremse und leistet daher auch keinen unüberwindbaren Widerstand wenn hier ein paar Millimeter „ Spannung“ entstehen sollten.:):wink

    Martin