Beim Kauf gelinkt?

  • hallo lupo ,


    ich auch. das beste was ich je reingeschüttet habe.


    eigentlich ist das der werkstattschreck. keine verdreckten düsen, innen alles sauber .


    und hat schon vielen geholfen um Leistung zu gewinnen. gerade geschändete Motoren , da untermotorisiert , werden innen gereinigt.


    dreck bringt Leistung da Verdichtung höher. aber auf einen oder zwei Zylinder bringt es nichts.ein Motor der auf allen Zylindern gleiche Leistung hat läuft besser und ruhiger und länger.

    und hat optimale leistung.


    vielleicht auch was für den verfasser . wer weiss wie der gefahren wurde.der wagen natürlich.


    grüsse

    franz

  • Ich fahre auch mit einem Reinigungsadditiv von Liqui Moly. Ein Bekannter meinte, 2 Takt Öl wäre auch gut, allerdings fährt der einen alten Unimog, wo ich die Funkerkabine ausgebaut habe, der war damit auch schon überall...


    Gruß Jerome

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten...

  • dafür schimpfen ich heute mit Uschi (das Navi), die hat auch irgendwie mal ne rechts/links-Schwäche :D


    100 zu 110 is nicht viel, aber die alten 100 waren Tacho (nie kontrolliert) und ich denke das waren eher echte 90. Was dann schon 20km/h sind. Wenn man hinzunimmt, dass echte 120 auch noch vertretbar sind wenn man will (130 eher nicht, nur für den Spurt). Dann biste schon bei 30. Ein Kurztrip von uns nach z.B. Le Crotoy (gern genommenes Kurzziel), hat 500km und davon fast alles Autobahn. Das heißt man spart ca. ne Stunde. Und das mal 2x, bei einem Trip über wenige Tage ist das schon ganz nett.

    Na ja, ob jetzt damalige 100 eigentlich 90 waren oder heutige 110 eigentlich 100 sind jeweils laut Tacho weiß ich auch nicht.

    Aber das ist ja auch gar nicht entscheidend, denn niemand fährt auf der Autobahn über ca. 500 km eine konstante Geschwindigkeit, es sei denn es gibt keine Baustellen, keine Mautstellen, keine Staus, kein hohes Verkehrsaufkommen usw. Dann würde das rechnerisch schon klappen. Mein PKW kann über 200 km/h und selbst wenn ich eilig habe und Gas gebe, die Geschwindigkeitsbegrenzungen nur knapp überschreite komme ich nicht annähernd über 100 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke von zu Hause an die belgische Nordseeküste (Oostende) Das sind von hier knapp 400 km. Tagsüber keine Chance mit dem PKW, nachts mit dem Wohnmobil brauche ich fast die gleiche Zeit, manchmal sogar weniger.


    Was viel mehr zählt ist die Motorleistung wenn es mal bergig wird. Da macht sich das extrem bemerkbar und ich bin mit meinem alten Fahrzeug (2,5 TD / 93) manchmal ein "Verkehrshindernis" und die LKW überholen mich.


    Aber die halbe Stunde rechnerisch auf 500 km würden mich ehrlich gesagt nicht stören. Ich hab ja Urlaub und bin nicht auf der Flucht.


    Gruß

    Frank

  • Ich habe einen 2,5D wo der Turbolader nachgerüstet ist. Es sind schon Welten. Das Drehmoent ist von 157 auf 225 Nm gestiegen und das bei 250U/min weniger Drehzahl. Er läuft auf ebener Straße zügig nach 130Km/h und hat noch nicht abgeriegelt. Das ist natürlich nur mit Ohrstöpsel zu ertragen_baeh. Ich fahre aber meistens um die 90Km/h, da geht das noch mit der Laustärke. Daher werde ich auf 16" Räder umbauen.

    Gruß Wolfgang

  • Zum Topic:

    Hab eben mal bei meinem 1,9 52 KW mit Dethlefs 465 die Gänge ausgefahren. Aber wie schon beschrieben, ich habe eine Box auf dem Dach mit 50 cm Höhe, Solar, 3 Hauben und eine Kathrein.


    32-57-77-95- 5ter 85-90 bei leichtem Gegenwind und grader Strecke.


    Ich werde wohl zu einer Heckbox umschwenken, denn vorher konnte er die 95-100 im 5ten bei nacktem Dach halten.


    Gruß Jerome

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten...

  • Hallo,

    bevor du was neues kaufst, bau die Dachbox ab und teste erneut, dann siehst du was das für einen Unterschied macht.

    Moin,

    zwar OT, aber...

    Gekauft habe ich das Womo ohne das ganze Gerödel auf dem Dach. Ich habe mich selbst gewundert, was die Box an Geschwindigkeit schluckt, Signal noch eine aufwändige Windableitkonstruktion gebaut.


    Der lief vor dem schon 100 im 5ten.


    Gruß Jerome

  • Hallo, Frank (Wobi555), Freunde des Reisegenusses,


    ich tu mich mit der Formulierung "Beim Kauf gelinkt" schwer, weil: Nicht "hinter jedem Busch lauert ein Schütze". Ich schreibe mal aus der eigenen - zugegebenermaßen sehr persönlichen - "Mottenkiste" (wer's nicht mag: Bitte überlesen):


    Meine Beste Ehefrau von allen (34 Jahre verheiratet) und ich haben bis 2015 unsere Urlaube im Gespann erlebt - Wohnwagen hinter einem Zafira A 2.0 dTi, 100 PS. Alles schön und gut! Seit 2010 stand fest, dass ich im 2. Quartal 2017 beruflich aussteigen muss (politische Entscheidung - Ende der Steinkohleförderung). Und eben auch seit ca. 2010 haben wir - wirklich jahrelang - darüber diskutiert, wie wir unsere gewonnen gemeinsame Zeit verbringen wolle. Und zwar zwischen den beiden Alternative "Wohnwagen" oder Reisemobil". Zuerst haben wir uns mit Kastenwagen unterschiedlicher Ausführungen beschäftigt; das war die zunächst optimale Lösung für uns. Besonders auch im Hinblick auf den dann sehr betagten Zafira. Denn so könnten wir auf ein zweites KFZ verzichten. Aber wir kamen zu keinem wirklich greifbaren Ergebnis!

    Bis es zu Pfingsten 2015 zu einer "folgenschweren" Fahrradtour mit Freunde kam. Ergänzend erwähne ich, dass dass meine beste Ehefrau von allen und ich sorgsam auf unsere Nieren aufpassen (tatsächlich, ohne in Fanatismus oder Panik zu verfallen). Viel trinken, aber auch viel "Pipi machen". SO auch auf den erwähnte Fahrradtour! Irgendwann blödelte ich dann herum, dass ich mir 'nen Fahrradanhänger kaufe, darauf en Porta Potti und ein Minizelt draufbastel, so gehe das ja nicht weiter! Na ja, in diesen Augenblick habe ich ohne Wissen meiner besten Ehefrau von allen beschlossen, ein Reisemobil zu kaufen - gebraucht. Kastenwagen: kein Chance, es passte kein technisch-wirtschaftliches Angebot. Hängengeblieben bin ich dann bei unserem jetzigen Alkoven-Modell Heinsberg Meteor 540, 130 Ducato-PS. Den habe ich Anfang 2016 gefunden, heimlich mit meiner "Arbeitskollegin" (unsere Tochter, die als Schlosser im selben Unternehmer gearbeitet hatte) im Rahmen von "Dienstfahrten" besichtiget. (Zur Erklärung: Im Rahmen von Arbeitszeitverkürzungen haben wir "Zeit statt Lohn" bekommen. Doch nicht stundenweise, sondern summiert als ganze Tage.)

    Die Besichtigungen haben auch ergeben, dass das Gefährt Mängel und Eigenheiten hat! Derer bewusst, haben wir entschieden, dass die Mängel zum einen behebbar sind, der Preis im Rahmen der damals Vertretbaren lagen, möglicherweise auch einige verdeckte oder sich langsam entwickelnde Mängel zeigen könnten. Na, denn: Ich habe dann das Reisemobil gekauft und meiner ... Ehefrau ... zu deren Geburtstag mit "Schleifchen" auf der Motorhaube vor die Tür gestellt. Der erste Kommentar war auch herzerfrischend zukunftsweisend: "Du bist bekloppt!" Na siehst - alles richtig gemacht! OK, mit dem Hinweis auf die Mängel war das WoMo ein paar Tage in der Werkstatt, bekam im Lauf der Zeit einen Tempomat, eine Solaranlage, USB-Steckdosen, usw. Die Reisen in den bisherigen Jahren ließen dann auch weitere Reparatur-Erfordernisse aufkommen (neulich ein Rundum-Schlag von ca 4,5 K€), hat die "Liebe" zu unserem Reisemobil immer noch mehr vertieft; es ist immer mehr "unser" geworden. Jetzt ein neues WoMo kaufen? Erstens wegen der Investitionen, zweitens: Warum? Läuft doch! Dieses auch vor dem Hintergrund, dass - und das finden wir höchst bedauer- und bedenklich - der Käufer eines neuen Reisemobil zum eigentlichen Tester mutiert. Nicht immer, aber m. E. eigentlich viel zu oft! Und außerdem: Hätten die Eigenheiten uns dann doch nicht gepasst, dann hätten wir "die Karre" ja wieder einigermaßen vernünftig "verticken können!"


    Warum schreibe ich das so ausführlich?
    Was wir mit unserem Reisemobil erlebt haben, wiegt die Summe aller Investitionen nicht auf! Ohne in "Schönfärberei" oder Diskussionen, ob alte oder neue, schwächere oder stärkere WoMos besser oder schlechter sein, zu verfallen! Der eigentlich Kauf mit seinen Begleiterscheinungen könnte letztendlich nur durch das Abgeben (Verkaufen oder Wandel mit den Konsequenzen) "aufgewogen" werden, aber, ob dann ein anderes oder neues Reisemobil einem dann besser passt, bleibt dahingestellt. Es ist und bleibt ein persönlich Sicht auf die Dinge. Aber, es gibt auch ein nüchterne, schwerpunktmäßig technisch orientierte Betrachtung, die hier auch schon mal zumindest im Ansatz Erwähnung fand: Früher hatte ein Golf Diesel auch nur 54 PS, man kam damit überall hin, aber gelegentlich etwas langsamer. Unsere Reisemobil haben seine je im Grunde immer "die gleich Gewichtsklasse", die Motorleistungen wurde - auch zulasten der Robustheit - immer größer. Aber, so frage ich provokativ: Was ist das Zeil meiner Überlegungen, meines Handeln? Reisen oder rasen? OK, ich quassel aus einer "komfortablen" Lebenssituation, aber aus unserem Blickwinkel betrachtet können wir bekunden: Weniger ist mehr - weniger Rasen ist mehr Genuss, weniger Hektik ist mehr Familienfrieden, ach, möge jeder mal selber in sich hinein philosophieren.


    Fazit: 70 PS, 3,5 t, Reisegenuss, Gelassenheit, ein paar Investitionen, "rüm Hart, klar' Kimming" können schon sehr wohl zusammenpassen - das wüsche ich uns allen (mit mehr oder weniger PS, oder so!) Es lässt sich nicht alles mit Geldwerten in Beziehung setzen!:)


    Ich wünsche Euch allen von Herzen immer eine knitterfreie, aber schöne und erlebnisreiche Fahrt!

    Und achtet sorgsam, aber nicht verkrampft auf die "Tattas, Moneten, Knete, Euros"! Denn: Was soll das Geld im Altenheim, bei Magerquark und Haferschleim! (scnr)

    Mit freundlichem Gruß auss'm Pott


    Glückauf-Ralf

  • hallo,


    schöner bericht.


    er ist ja eigentlich nicht gelinkt worden ! wäre eine ausführliche probefahrt mit bergen und Autobahn durchgeführt worden dann wäre ein kauf vermutlich nicht zustande gekommen.

    ich glaube der Motor war ein 1,9er mit 71 ps. jetzt der kasten obendrauf.


    wenn ich eine probefahrt mit diesen gefährt machen würde dann würde ich voraussetzen das der Wassertank leer ist und im dieseltank nicht viel ist.der Verkäufer und ich oder sogar alleine machen die probefahrt. und da hakts schon.

    ich würde dann hochrechnen. wasser voll, diesel voll, Ehefrau evtl ein oder zwei Kinder und Gepäck und essen , trinken und was weiss ich !vielleicht noch ne dogge!


    dann kauft das keiner mehr.der 2,5er mit 75 ps ist da auch überfordert.


    es ist halt nicht mehr zeitgemäss. und ein motorschaden vorprogrammiert. ausser man hat vieeeeeel zeit und es ist einen egal ob die fahrtstrecke in zwei tagen oder zwei Wochen bewäitigt wird.


    grüsse

    franz

  • Hallo, Franz,


    ja, ich fühlte mich auch insofern nicht gelinkt - obwohl vielleicht ein Mangel Grund zum "Meckern" hätte geben können - weil ich versucht habe weitestgehend alle Einflüsse, Auswirkungen, Erwartungen, Preis, usw. in Betracht zu ziehen. Das geht sicherlich nicht in Gänze. Schlussendlich hat mir - auch nach Probefahrt - das Gesamtpaket gefallen. Seinerzeit, wie heute auch noch. Und - ohne dass ich jetzt jemanden bevormunden will - an Frank's Position würde die Situation einfach versuchen sportlich zu nehmen, Erfahrungen "erfahren", abwägen, gelassen diskutieren, das Eine oder Andere verbessern (auch im Hinblick auf den Motor), geniessen, sich hier im Forum beteiligen, usw.


    Auf diesem Weg an Frank (Wobi555) und alle anderen Freunde des Reise-Genusses:

    Allzeit genug "Sprit" im Tank, Kühlschrank voll, Gas in der (Tank)Flasche, und viel (Vor-)Freude auf das, was man (noch) nicht kennt!

    Mit freundlichem Gruß auss'm Pott


    Glückauf-Ralf

  • Früher hatte ein Golf Diesel auch nur 54 PS, man kam damit überall hin, aber gelegentlich etwas langsamer. Unsere Reisemobil haben seine je im Grunde immer "die gleich Gewichtsklasse", die Motorleistungen wurde - auch zulasten der Robustheit - immer größer. Aber, so frage ich provokativ: Was ist das Zeil meiner Überlegungen, meines Handeln? Reisen oder rasen? OK, ich quassel aus einer "komfortablen" Lebenssituation, aber aus unserem Blickwinkel betrachtet können wir bekunden: Weniger ist mehr - weniger Rasen ist mehr Genuss, weniger Hektik ist mehr Familienfrieden, ach, möge jeder mal selber in sich hinein philosophieren.

    Mit der Lebenssituation hat das eigentlich eher weniger zu tun, denn je komfortabler die ist, desto mehr liegt das Reisen im Vordergrund.

    Mein erster WoMo Urlaub damals war mit einem T2 wo wir einfach ne Matratze hinten rein geworfen haben und halt etwas Campingausrüstung. Das war zu der Zeit wo ich Schulferien hatte und wenig Geld, also nichts mit Autobahn auf dem Weg nach Süd Frankreich. Komfortabel war da nur, dass wir 6 Wochen Sommerferien hatten, es also egal war, ob wir 1 oder 4 Tage bis ans Mittelmeer brauchten.


    Und in den ersten Jahren danach war auch das Reisen wichtiger, wir sind oft nicht mal am Ziel angekommen, weil wir zwischendurch in einer schönen Gegend waren wo es uns gut gefallen hat und wir bis zum Ende des Urlaubs dort geblieben sind. Diese Orte hätten wir nie kennen gelernt wenn wir auf der Autobahn gefahren wären.


    Heute bin ich zwar kein Schüler / Student mehr, fahre aber immer noch eine "alte Karre" als Wohnmobil. Aber was geblieben ist, ist die Art des Reisens, komfortabel ist es da durch, dass ich auch heute nicht darauf gucken muss, dass ich für eine Kurztripp ans Mittelmeer nur eine Woche Zeit habe und deswegen rasen muss um jede Stunde Fahrzeit zu sparen. ich muss allerdings auch sagen, dass ich keine Plätze irgendwie buche wo man Geld bezahlen muss obwohl man dort die Zeit dann nicht ausnutzen kann.


    Aber ist trotzdem OT, aber schön, dass auch jemand anderes ähnlich denkt wie ich.


    Gruß

    Frank