USB-Steckdose...
Moinmoin, wie kann ich bei dem USB-Ding die erforderliche Leitungssicherung ausrechnen, bzw. gibt es da noch etwas, was ich beachten sollte?
Kabellänge 50cm (x2) mit 1,5mm². Mehr als 1,5mm² passen nicht in die Dose...
Grüße
USB-Steckdose...
Moinmoin, wie kann ich bei dem USB-Ding die erforderliche Leitungssicherung ausrechnen, bzw. gibt es da noch etwas, was ich beachten sollte?
Kabellänge 50cm (x2) mit 1,5mm². Mehr als 1,5mm² passen nicht in die Dose...
Grüße
Zitat Produktwebseite:
Zitat Einbauanleitung Tigerexped:
Zum Einbau von convertiger 100 gelten folgende Richtlinien zu den zu verwendenden Kabelstärken. Die jeweils angegebenen Kabellängen entsprechen der Gesamtlänge aus Plus- und Minusleitung (Sicherungskasten - Ladegerät - Sicherungskasten).
Finde es witzig, dass die dort auch von 4 und 6 mm² sprechen, obwohl das da scheinbar nicht angeschlossen werden kann?
Als Käufer des Produktes würde ich dort mal nachfragen, wie die sich das vorstellen, wenn laut Deiner Aussage noch nicht mal 2,5 mm² passen würden.
Nachtrag zur Leitungssicherung:
Bei 100 W und 12 V fließen ca. 8,3 A durch die Leitung. Also kannst du theoretisch mit einer 10 A Sicherung arbeiten. Das Gerät selber hat aber einen Überlast- und Überspannungsschutz eingebaut.
Hallo Cloverman,
Da die USB-Dose maximal 110 Watt leisten kann langt eine 10A Sicherung.
Die 1, 5mm2 Leitung hält das auch aus.
Gruß Charlie 3
Zur Not gibt es Stiftkabelschuhe.
Hier mal ein Foto und im Vergleich die kleinen und großen Wagos. Die kleinen Wagos gehen bis 4qmm (die großen bis 10qmm) und die Öffnung vom tigerexped liegt zwischen den beiden ![]()
Die 2,5qmm Leitung muss man auch abisolieren
(sorry, der war jetzt gehässig)
Habe gerade versucht ne 10qmm (starr) reinzudrücken, ging nicht (aber in die große Wago). Leider habe ich aktuell eine 6qmm grad nicht zur Hand. Geht aber, weil hatte ich schon angeschlossen (steht hier irgendwo im Forum)
Gruß Markus
Wo schließt du das Teil den an? Direkt am Akku oder an eine vorhandene Leitung. Dann gilt es zu beachten, wie diese abgesichert ist, welche Dimension dieser Leitungsstrang hat und wie wird er genutzt?
Gruß Peter
Noch ne kurze Betrachtung des Spannungsabfalls auf der Leitung.
Wenn man von max 3% auf der Leitung ausgeht (ist bei 12V ja bereits 0,36V) dann errechnet sich der Querschnitt (A=(2×I×l)÷(56×0,36) I ist Strom und l ist Länge (sorry habe die verwechselbaren zeichen nicht erfunden)) zu 4qmm bei 4,5m oder eben 0,45qmm bei 50cm.
Die rechnerisch zulässige Stromdichte bei einer frei verlegten 1,5qmm Leitung (Kühlung*)) liegt bei 10A bis 13A pro qmm. Bei 2,5qmm sind es nur noch etwa 8A bis 10A pro qmm (wegen kleinerer Oberfläche im Verhältnis zum Querschnitt)
Gruß Markus
*) das gilt für bis 30°C. Im Auto kanns wärmer werden!!
Also dass da nur 1,5 mm2 reinpasst, kann ich nicht glauben.
Das werden mindestens 2,5mn2 sein, die ich auch mindestens verlegen würde.
Größere Querschnitte ja nur wegen des Spannungsfalls, nicht wegen in Summe größerer Leistung.
Also einfach vom 4mm2, falls es nötig ist, ein paar Litzen wegpitschen, bis es passt.
15 A Sicherung rein und fertig.
Macht nichts anderes als der Stiftkabelschuh.
Da man aber auch keine Aderendhülsen nehmen soll nach Anleitung, würde ich auch keinen Stiftkabelschuh verwenden.
Und jetzt bitte nicht kommen mit : Querschnittsverjüngungen sind nicht erlaubt.
Doch, wenn die Vorsicherung passt. Das ist OK.
Gruß Rüdiger
Also einfach vom 4mm2, falls es nötig ist, ein paar Litzen wegpitschen, bis es passt.
Das passt auch ohne "wegpitschen"
Gruß Markus
Ich würde 1,5mm2 nehmen, das reicht locker aus, eine 10A Sicherung rein... wegen einem Spannungsabfall bei 50cm würde ich nicht nachdenken 😜
Ich würde 1,5mm2 nehmen, das reicht locker aus, eine 10A Sicherung rein... wegen einem Spannungsabfall bei 50cm würde ich nicht nachdenken 😜
Ja 1,5qmm kann man sicher nehmen, aber beim Spannungsabfall kommts auf die Höhe an und nicht auf die Länge der Leitung (Länge kann durch Querschnitt kompensiert werden) ![]()
Gruß Markus
PS. Wenn das z.B. ein Motor wäre, würde ich um jedes mV geizen aber die USB Dose hat ja einen Stepup Spannungswandler drin. Der muss halt etwas mehr leisten wenn die Spannung zu niedrig ist aber am Ausgang kommt immer das selbe an. Ggf leidet etwas die Haltbarkeit.
Edit: bei der Sicherung würde in 15A nehmen weil die soll ja nicht dauernd kurz vor dem Schmelzen betrieben werden. 1,5qmm vertägt 15A und die Sicherung ist keine Gerätesicherung sondern eine Leitungssicherung. Also nicht geizen sondern doch etwas nachdenken
Transformiert die Dose die Spannung nicht eh hoch?
Transformiert die Dose die Spannung nicht eh hoch?
Steht doch da
die USB Dose hat ja einen Stepup Spannungswandler drin. Der muss halt etwas mehr leisten wenn die Spannung zu niedrig ist aber am Ausgang kommt immer das selbe an.
Gruß Markus
aber beim Spannungsabfall kommts auf die Höhe an und nicht auf die Länge der Leitung (Länge kann durch Querschnitt kompensiert werden)
Auf welche Höhe soll es da ankommen?
Die Länge der Leitung ist bei gleichbleibendem Durchmesser neben dem verwendetem Material ausschlaggebend für den Spannungsabfall der verwendeten Leitung, zusätzlich kommen noch die Übergangswiderstände bei den Verbindungen und der Sicherung dazu... aber eine "Höhe" gibt es da nirgendwo! Einen weiteren Einfluß hat auch die Umgebungstemperatur wobei die ebenso wie die Länge bei 50cm zu vernachlässigen ist. Man könnte nun noch die verschiedenen Durchmesser der einzelnen Adern ins Gespräch bringen... aber heeee es geht um eine USB Steckdose mit 65W, also ca. 5A max.
[Sarkasmus ON] ... werden da 66W gezogen brennt einem die Karre ab [Sarkasmus OFF]
Solange die Eingangsspannung nicht unter 10 Volt fällt ist das für diese Dose, mit der internen Schaltung relativ egal.
Ich würde die vom Hersteller vorgegeben Verkabelung mit Sicherung nehmen, sonst hat man nachher Diskussionen, wenn was nicht geht.
Für eine reine 5Volt USB Anwendung wäre das eine wenig Overkill aber Campern kann man ja alles verkaufen.
Diese USB Dose ist nicht auf 5 Volt begrenzt, die geht bis mindestens 20 Volt.
Die Dose liefert bis zu 100 Watt, nicht nur 65. Und das auf der Ausgangsseite
Je geringer die ankommende Spannung, desto höher wird der benötigte Strom, weil in dem Fall die Ausgangsleistung konstant gehalten werden soll.
Je höher der Strom, desto höher wieder die Verluste.
Die 50 cm sind wahrscheinlich wieder eine optimistische Angabe zur Entfernung. Kabellänge nachher mindestens doppelt so weit, am Ende dann ev. auch 3 fach, weil man muss es ja noch befestigen.
So ein Bauteil vedrahtet man im KFZ nicht mit 1,5 mm2.
Da würde ich immer 2,5 nehmen als Einstieg.
Gruß Rüdiger
Zitat Produktwebseite:
Laden beide Ports gleichzeitig: USB-C max. 65 W, USB-A max 36 W (bei Vin > 13,8 V)
Standby: < 5mA
Schutz: Überlast, Überspannung, Kurzschluss, Verpolung
Diese USB Dose ist nicht auf 5 Volt begrenzt, die geht bis mindestens 20 Volt.
Die Dose liefert bis zu 100 Watt, nicht nur 65. Und das auf der Ausgangsseite
Du weißt aber tolle Sachen... schreib das auch dem Hersteller/Verkäufer damit die ihre Angaben korrigieren....
Die 50 cm sind wahrscheinlich wieder eine optimistische Angabe zur Entfernung. Kabellänge nachher mindestens doppelt so weit, am Ende dann ev. auch 3 fach, weil man muss es ja noch befestigen.
Es war die Frage nach 50cm und nicht was aus deiner Erfahrung die benötigte Länge sein könnte...
So ein Bauteil vedrahtet man im KFZ nicht mit 1,5 mm2.
Ahja... zu deiner Information: ich bin KFZ- und LFZ Elektriker (gelernt und mit Brief) und ich habe noch nie z.B. H4 Scheinwerfer im KFZ mit 2,5mm² verkabelt gesehen... und da ist die Länge um einiges länger als 50cm... okay, die haben nur 60W
Warum einige hier eine Wissenschaft aus Kleinigkeiten machen müssen... nuja, vielleicht lesen sie sich gerne selber
Ich glaub es gibt einen Grund der für einen dickeren Querschnitt spricht, und der hat mit dem obigen USB Ladegerät gar nichts zu tun. Was ist denn der größte Aufwand normalerweise: Na das Verlegen der Kabel. Der Anschluss ist schnell gemacht. Die Frage ist: wo geht es denn mit USB hin in Zukunft? Heutige Handys laden mit 100w, wann kommen 200w? Unbestätigten Gerüchten zufolge soll USB-F in Zukunft auch Induktionsplatten, Klimaanlagen und Flugzeugantriebe betreiben können (:-)
Ich würde also ein etwas dickeres Kabel (6-10mm2) nehmen, wenn ich die Dose passend zum Handy haben möchte.
Ich hab mich für folgende Taktik entschieden: Für quasi festinstallierten Kleinkram (Lüfter, Arduinos etc.) der wenig Strom braucht habe ich ein paar der QC/PD Dosen verlegt die max. 36w liefern (immer drauf achten, dass ein extra Schalter eingebaut ist). Arduino sogar noch kleineres Ladegerät. Den Rest mache ich über die klassischen 230V Ladegeräte über den Wechselrichter. Die ich dann auch zuhause verwenden kann. Und die dann auch richtig schnell laden, was ich beim Handy unterwegs schon schätze. Da gehen dann auch 500W Multiport Geräte.
Der Preis für die USB Supercharger mit 12V ist mir einfach zu hoch und die Technik ändert sich zu schnell.
Viele Grüsse,
Walter
Auf welche Höhe soll es da ankommen?
Ok , ich kann nur Tipps geben aber fürs verstehen und umsetzen sind andere zuständig. ![]()
Mit Höhe war wohl nicht die Meereshöhe sondern die Spannungsabfallhöhe gemeint.
Und genau der Wert ist relevant, weil der der Last fehlt. Wie der Spannungsbfall entsteht ist zweitrangig. Langes Kabel und großer Querschnitt kann geringeren Spannungsabfsll erzeugen wie kurzes Kabel und zukleiner Querschnitt (bleiben wir mal bei Kupfer und denken nicht an Alu oder andere Leitermaterialien)
Warum muss man immer alles in den Dreck ziehen.
Du weißt aber tolle Sachen... schreib das auch dem Hersteller/Verkäufer damit die ihre Angaben korrigieren....
Was soll man da korrigieren, wesentliche Fehler habe ich keine gefunden.
ich bin KFZ- und LFZ Elektriker (gelernt und mit Brief) und ich habe noch nie z.B. H4 Scheinwerfer im KFZ mit 2,5mm² verkabelt gesehen... und da ist die Länge um einiges länger als 50cm... okay, die haben nur 60W
Wie weiter oben schon geschrieben ist die theoretische Belastbarkeit der Kabel und die sinnvolle Auslegung ein weites Feld. Je nach Motivation desjenigen der das plant, kommen verschiedene Querschnitte raus (die Autohersteller kalkulieren mit "Zehntelpfennigen", der diy-Bastler eher nicht, da kommts auf Zuverlässigkeit an, also ist die Richtung klar)
Gruß Markus
Danke euch für die ganzen Hinweise.
Ja, das ist eine Extraleitung von der LiFePo zu dem Ding, ich hatte schon 10A gedacht, kam mir aber irgendwie zu klein vor.
Dann darf mein Nachbar nachher mal wieder unter mein Bett kriechen... ![]()
Du weißt aber tolle Sachen... schreib das auch dem Hersteller/Verkäufer damit die ihre Angaben korrigieren....
Ahja... zu deiner Information: ich bin KFZ- und LFZ Elektriker (gelernt und mit Brief) und ich habe noch nie z.B. H4 Scheinwerfer im KFZ mit 2,5mm² verkabelt gesehen... und da ist die Länge um einiges länger als 50cm... okay, die haben nur 60W
Lieber PacificDigital
Warum sollte der Hersteller das korrigieren?
Steht doch in der Produktbeschreibung drinnen.
Möglicherweise hast Du das ja übersehen.
Und der Vergleich mit dem Leuchtmittel mit 60 Watt, da verstehst Du ja dann Deiner Ausbildung auch den Unterschied
Bei einer rein Ohmschen Last wie einem Leuchtmittel hast Du den Spannungsfall über der Leitung durch den Strom. Dadurch geringere Spannung am Leuchtmittel und in Summe dann einen noch kleineren Strom als man erwarten würde.
Bei der 60 Watt Birne fließen dann eben keine 5 A sondern z.B. nur 4,5. (Nicht ausgerechnet, nur Beispiel)
Sinkt die Spannung am Eingang von dem Netzteil ab, Steigt der Strom. Also 5,5 statt 5 A.
Und nun reden wir von 100 und nicht 60 Watt.
Und ob ich nun eine Lehre gemacht habe, einen Meisterbrief oder studiert. Die Physik ändert das an der Stelle nicht.
Und zu guter Letzt gibt der Hersteller in seiner Einbaubauvorschrift 2,5 mm2 als Mindestgrösse an.
Stark, wenn man empfiehlt, von den Einbaurichtlinien abzuweichen. Selber kann man ja machen was man mag, aber als Empfehlung für Andere?
Beste Grüße
Rüdiger