Morsche bodenplatte im Bereich der Außenwände

  • Moin zusammen unser Schneckenhaus hat uns mal wieder böse Überraschungen bereitet.

    Dethleffs Globetrotter Premium class bj 2002

    Alko chassis


    Leider musste ich heute feststellen, dass im Bereich der heckgarage, direkt hinter Klappe, der Boden extrem weich ist-von unten leider genauso. Einen Bereich im Boden auszutauschen der nicht mit den Außenwänden verbunden ist, stelle ich mir noch machbar vor, wie allerdings soll ich an der ausenkante Verfahren?

    Hat hier jmd schon Erfahrungen damit gemacht?

    Spreche von etwa 40-50cm Länge und 10cm breite.

    Es ist kein doppelter Boden oder ein sonderlich dicker. Von unten erkenne ich nur eine Sperrholzschicht.


    Evtl an dieser Stelle mal geschildert wie ich es mir vorstellen könnte es zu reparieren

    -Wagen auf Rampen

    -Klappe ausbauen

    - Gewicht des Aufbau mittels Wagenheber abfangen

    -leiste außen demontieren, Verschraubung in den Boden lösen

    -Fläche mittels multitool lösen bis ca 5cm auf gutes Holz oben und unten

    -Dämmung erneuern

    -Anschlüsse zur neuen Verschraubung mit Holz und angedicktem Expoxy wieder ausbilden

    -Multiplexplatte mit Epoxy streichen von außen zusätzlich mit einem bitumen Anstrich versehen.

    -Leiste wieder befestigen und mit sika oder ähnlichem versiegeln..


    Hoffen und beten, dass der Kram so funktioniert.


    An dieser Stelle wäre ich für Eure Expertise sehr sehr dankbar!

    Viele Grüße

    Franky

  • Vielleicht setzt Du Lichtbilder von dem Bereich den Schadens ein, dann kann man Dir Tips geben, obwohl man das Fahrzeug nicht kennt ......

    Gruß Uwe

  • So ähnlich würde ich verfahren.

    Erstmal aufmachen und schauen, wie weit der Rotfäulepilz unterwegs ist.

    Ich würde allerdings beim Plattenwerkstoff auf Siebdruckplatten zurückgreifen. Angedicktes Epoxy… damit habe ich keine Erfahrung, ich würde wieder alles dem Original nachbilden, wenn Holz, dann aber eher Witterungswiderstandsklasse 1 und keine Fichte.

    Es gab schon öfter hier die Diskussion um Wasserstand in der Heckgarage. Dem geht es natürlich ursächlich nachzugehen… wo kommt das her? Von Außen oder als Kondensat von Innen?! Kältebrücke… schlechte Belüftung… Defekte Klappendichtung… Undichtigkeit Eckschiene, Fenster, Leuchtenträger, Fahrradträger… das gilt es zu prüfen. Mal mit ordentlich Wasserstrahl auf genannte Punkte…

    Gruß Jerome

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten...

  • Der Schaden muss, dem Zustand nach, schon älter sein. In Anbetracht der Tatsache dass der Boiler direkt daneben ist wird dort wohl mal das Probleme gelegen haben. Eine "abflussmöglichkeit" an der Stelle gibt es ja Nicht, also läuft es an die Kante und bleibt da ungesehen an der Stelle.

  • Hallo Franky,

    bei mir kann man im Moment zwischen Rückwand und Garagenboden die Strasse sehen.

    Das dunkle sind Zapfen/Holzdübel zur Verbindung Rückwand-Boden.

    Herzliche Grüße,

    Uwe


  • Horror!

    Das war bei mir im Bad auch

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten...

  • Ich so… musste vorher allerdings die Bodenplatte neu machen, dann im über Spreitzen die abgesackten Seitenwände anheben, dann alles zusammendrücken.

    Lange Zwingen sind da von Vorteil, wenn man von außen nicht schrauben kann.

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten...

  • Eigentlich wollte ich einen Eingriff in dem Umfang vermeiden. Bei uns ist es zum Glück nur die heckgarage und nicht das Bad.

    Bin am überlegen den Teil einfach mit der Fein auszuschneiden, Schrauben ins gesunde und angedicktes Epoxy zum kompletten wieder Aufbau zu nutzen😅😓

  • Hallo,

    dieses Problem hatte ich auch. Das Regenwasser lief zwischen Kunststoff-Stoßstange und Rückwand nach unten. An der Unterseite der Rückwand war im Lauf der letzten 10 Jahre an der Unterseite die Teerdichtung angegangen (hatte ich leider versäumt immer zu kontrollieren), wodurch das untere Abschlussholz der Rückwand freigelegt wurde. Das Holz hat das Wasser aufgesaugt und vermoderte dadurch langsam. Habe alles auf der ganzen Breite zwischen Außen- und Innenhaut ausgekratzt, bis ich auf Styropor gekommen bin (ca. 4-5cm) und habe das ganze mit Sikaflex ausgefüllt.

    Aber dadurch nicht genug: Das durchlaufende Wasser hat auch den Unterboden angegriffen und ca. in 10 cm Breite den Boden ebenfalls auf der ganzen Fahrzeugbreite zerstört. Habe auch hier alles ausgekratzt, mit Sikaflex abgedichtet und zur Verstärkung von unten eine wasserfeste Siebdruckplatte dagegen geschraubt.

    Die beiden Probleme traten nur auf, weil Bürstner ein paar Cent für eine Dichtungsnaht eingespart hat. Ich habe nun den Spalt (fast nicht sichtbar, aber das Wasser findet den Weg) oben zwischen Kunststoff-Stoßstange und Rückwand (siehe Abbildung) rundum mit Silikon geschlossen und den Unterboden an dieser Stelle neu mit Unterbodenschutzt gestrichen, seitdem ist der Unterboden dort wieder trocken.

    Sollte jeder mal bei sich kontrollieren, ob bei dem Fahrzeug zwischen Kunststoff-Stoßstange und Rückwand auf der Oberseite keine Dichtung vorhanden ist, so dass dort das Wasser nach unten durchlaufen kann.


    Besonders bei Fahrzeugen, die hinten höher sind als vorne: Das Wasser tropft dann nicht am hinteren Teil der Rückwand ab (je nach Bauart), sondern läuft erst am unteren Bereich der Rückwand die 4 - 5 cm (= Wanddicke) nach vorne und tropft dann erst ab. Ist dann die Dichtung dort nicht OK, saugt das Holz das Wasser auf. Als ich zum ersten Mal an dieser Stelle mit dem Finger auf das Holz drückte, hat sich das angefühlt wie ein Schwamm und es ist Wasser an der Druckstelle raus getropft, obwohl es die letzten zwei Wochen nicht geregnet hatte.

    PS: Durch die Rückleuchten kann das Wasser bei meinem WoMo nicht eindringen, weil die in der Stoßstange sitzen und die Kabel am Unterboden nach vorne laufen. Auch bei der Verschraubung der Stoßstange konnte kein Wasser eindringen.

    Viel Glück bei der Reparatur, Harald

    MfG, Harald
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    Bürstner T595 auf FIAT-Ducato 244, 2.8 [lexicon]JTD[/lexicon], 127 [lexicon]PS[/lexicon], Baujahr 4/2004
    Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen (P.Ustinov)