Ich habe jetzt auch den Ölwechsel selber durchgeführt. Hatte echt Respekt, was falsch zu machen, mit Automatikgetrieben kenn ich mich nicht aus.
Da man beim Integrierten Womo nicht mal eben von oben aufs Getriebe schauen kann, habe ich was länger gebraucht um die Einfüllöffnung zu finden. Wenn man weiß wo die sitzt, ist es auch nicht schwer. Ungefähr oben auf dem Getriebe oberhalb der rechten Antriebswelle. Kommt man ganz gut dran, wenn man unter dem Wagen liegt. Da ich keine Grube habe, hab ich den Wagen auf Palletten gefahren. Das war mehr Aufwand als der Ölwechsel.
Zum Temperatur messen hab ich ein Bratenthermometer genommen und anstelle des Messstabs in die Einfüllöffnung eingeführt und die Öltemperatur gemessen. Mit dem Diagnosegerät bin ich zwar bis zum Getriebesteuergerät gelang, aber dort wurden mir keine aktuellen Werte angezeigt.
Abgelassen hab ich dann auch ca. 3,25L was aber laut Messstab max. Wert ergab. Ich habe den Motor jetzt aber nicht mehr gestartet um noch mehr raus zu bekommen. Das Öl sah nach 78tkm ähnlich #7 aus. Späne hab ich auch keine gefunden. Das Getriebe ist einmal bei 20-25tkm so heiß gelaufen das es in den Not Lauf ging. Ich hätte jetzt mit dreckigerem Öl gerechnet.
Aufgefüllt habe ich dann 3L und bei laufendem Motor kontrolliert. Nachgefüllt habe ich dann noch 0.25 L bis zum Maximum. Nach anschließender Probefahrt nochmal bei ca. 65Grad kontrolliert. Ölstand passte. Werde den Ölstand nochmal nach einer längeren Fahrt überprüfen, weiß nicht wie ich das Getriebe auf 80 Grad kriegen soll.
Gemacht habe ich den Ölwechsel aus Schiss und Vorsorge. Ich muss jedoch dabei sagen, das es sich um den Ducato 7 mit 2,3L und 180Ps aus Bj. 2020 handelt. Das Getriebe hat vorher recht gut geschaltet, evtl. beim Anfahren gerade mit Start/Stop war es was ruppiger. Aber klagen auf hohem Niveau. Ich meine das es jetzt ein bisschen geschmeidiger schaltet, aber nicht viel.