Der Prüfkatalog ist lang und umfangreich, da findet sich sicher noch einiges
Mir hat der Chef einer Prüfstelle mal gesagt: "wenn ich will finde ich bei einem Neuwagen so viel, daß er zur Nachprüfung kommen muß"
Der Prüfkatalog ist lang und umfangreich, da findet sich sicher noch einiges
Mir hat der Chef einer Prüfstelle mal gesagt: "wenn ich will finde ich bei einem Neuwagen so viel, daß er zur Nachprüfung kommen muß"
Mir hat der Chef einer Prüfstelle mal gesagt: "wenn ich will finde ich bei einem Neuwagen so viel, daß er zur Nachprüfung kommen muß"
Das bringt es sehr gut auf den Punkt.
Apropos "betreutes Prüfen" und "5 Minuten" (off topic (:-))
Beim vorletzten TÜV bin ich voller Stolz hingefahren denn ich hatte alles repariert und auch die Dämpfer hinten getauscht. Kamen ein etwas älterer Herr und eine junge Dame zum Fahrzeug und haben meinen alten Duc auf den Bremsenprüfstand gefahren. Dann haben die x-mal gebremst und haben auf das Gerät gezeigt und diskutiert. Mir ist ganz schwummrig geworden. Dann sind sie über die Grube gefahren und ewig bei der Vorderachse gestanden. In der Zwischenzeit sind schon zwei weitere Autos neben mir rausgefahren. Und das gleiche Spiel hinten am Duc auch. Überall geschaut, gerüttelt und diskutiert. Über eine Stunde war der Duc schon in der Halle, dann waren die endlich fertig. Ich hab schon gedacht: "Hoffentlich haben die genug Papier im Drucker für die Mängelliste..". Dann kam die Überraschung: vorne neue Dämpfer nötig und am Auspuff war ein Halter abgebrochen, der geschweisst werden musste.
Die junge Dame war eine ganz neue Prüfingenieurin frisch von der Uni und wollte natürlich zeigen WIE gründlich sie das machen kann. Und der ältere Prüfer wollte da wohl in nichts nachstehen denn - das Topping auf dem Ganzen - er hatte den genau gleichen Duc zu Hause, nur als Vollintegriertes Modell.
Ich bin dann doch ganz zufrieden von Dannen gezogen, nachdem ich noch ein paar gute Tipps vom Prüfer bekommen hatte. Ausserdem wusste ich jetzt, dass meine Rostreparaturen OK waren und das Fahrzeug in einem guten Zustand war. So eine Prüfung hatte ich noch nie erlebt. Mit den Dämpfern hatte der Prüfer übrigens völlig Recht: Es fährt sich viel besser wenn Dämpfer vorne drin sind und nicht nur leere Rohre
Sorry für das Abschweifen aber der "betreute Prüfen" hatte mich daran erinnert.
Zum Fahrzeug des Threadeigentümers ist glaube ich schon alles gesagt. Sieht nicht viel anders unten aus als meiner vor der Entrostung. Schweller und Türeinstiege noch prüfen (Plastik dort abschrauben). Die Kristallkugel zeigt mir noch einen neuen Auspuff und neue Dämpfer in nicht allzuferner Zukunft. Der Rest hängt einfach von den Möglichkeiten und Vorstellungen des Käufers (Winterbetrieb?) ab. Werkzeuge, Platz und Zeit vorausgesetzt kann man den Rost gut selber wegmachen (das wird ein paar Wochen dauern) und dann lackieren und konservieren. Unter dem Unterbodenschutz findet sich sicher auch leichter Rost. Keine Ahnung, was das professionell kosten würde. Ist auch eine echte Vertrauensfrage. Oder nur einfetten und versuchen den Zustand möglichst lange zu halten. Technisch problematisch ist er ja nicht.
Viele Grüsse,
Walter
Wenn ein Prüfer aber öfter mal zuviel übersieht, bekommt er auch mal "Betreutes Prüfen" unter Aufsicht eines zweiten Prüfers verordnet und dauert eine HU auch schnell mal 1½ Stunden.
Ah, und du empfiehlst ihn mit einer Stange Zigaretten zu einer -in dem Fall gegenteiligen, aber ebenso fragwürdigen - Aussage zu bringen??? Seltsam....
Betreutes Prüfen hat grad ein Kunde (Nichtraucher) von mir, GTÜler. Der hat immer fleißig durchgewunken, bis sie ihm mal ein Testfahrzeug hingestellt haben.
Danke für die vielen Antworten, die mir eine grobe Einschätzung ermöglichen! Ich plane bisher ca. 3000 Euro zusätzlich für Entrostung und Versiegelung durch eine Fachwerkstatt ein. Wenn der Tüv Anmerkungen hat oder sich Durchrostungen zeigen, dann werde ich auf jeden Fall vom Kauf absehen. Außer dem Rost ist der Zustand in Ordnung und der Preis derzeit im "normalen" Bereich, ungefähr 5% unterhalb von vergleichbaren Angeboten, die jedoch alle zu weit weg sind oder nicht meinen anderen Suchkriterien entsprechen. Etwas "Lehrgeld" ist eingeplant, solange es kein Totalverlust wird und das Wohnmobil in 10 Jahren noch fährt (bessere Pflege als bisher vorausgesetzt). Die Vorführung bei der Prüfstelle ist morgen und ich werde dem Prüfer sagen, dass es nicht um eine aufgefrischte HU sondern um das Finden von Mängeln geht (Zigaretten habe ich nicht, das muss schon so gehen). Neben dem Unterboden schaue ich auch noch in die Türeinstiege, ob irgendwo ein Schraubendreher durchpasst, wo er nicht sollte. Auspuff & Co. werden in den Folgejahren dann nach und nach ausgetauscht...
Tüv und der Werkstattmeister haben sich den Unterboden angesehen. Keine Durchrostungen und neue HU ohne Beanstandungen. Vor dem Tüv wurden die Roststellen vom Verkäufer noch mit Wachs behandelt, was ich jetzt nicht gut fand und bemängelt habe. Das muss bei einer richtigen Rostbehandlung vermutlich wieder neu gemacht werden. Holme von innen haben auf der Unterseite etwas Rost, an den Seiten und von oben sieht es aber noch ordentlich aus. Insgesamt hatte ich dann aber ein gutes Gefühl und habe ihn gekauft.
Ich plane bisher ca. 3000 Euro zusätzlich für Entrostung und Versiegelung durch eine Fachwerkstatt ein.
Hallo Philipp,
gut, dass du da gleich rangehst. Ich habe bei meinen letzten 2 Mobilen aufgrund des vermeintlich guten Zustands leider zu lange damit gewartet.
Bedenken habe ich allerdings damit, dass die meisten Werkstätten zwar prima versiegeln, aber leider nur schlecht bis gar nicht entrosten.
Du kannst den jetzigen Zustand damit sicher halten, aber wohl kaum vebessern. Nur damit dir klar ist, wofür du dein Geld ausgibst.
Trockeneisstrahlen + Wachsbehandlung z.B. hat bei mir (trotz anderer Versprechung auf der Messe) eben fast nur versiegelt, der marode U-Schutz ging damit nicht weg.
Regelmäßige Nacharbeit musst du halt weiter regelmäßig einplanen, mit Owatrol, Fluid Film, Seilfett oder was auch immer (Wachs war in meinem Fall nur mangels alternativen der Firma beim Eisstrahlen).
Dann habe ich auch keine Bedenken bei dem Zustand, mein 244er sah nach 13 Jahren auch nicht besser aus und wird jetzt 20.
Grüße Christian
Hallo zusammen,
mein Ducato sieht von unten an der Stelle beim Reserverad leider ähnlich aus.
Das behandeln muss demnächst sein, also nach unserem baldigem Urlaub.
Aber mal so als Frage:
Der Träger bei mir sieht schon "angefressen" aus, kann das erhalten bleiben oder zerlegt es mir hier das Auto und was knn ich alle machen?
Danke für ein paar Tips.
Bis dann ![]()
Gerry
Hier die Bilder dazu. ![]()
Noch als Frage dazu, was ist das für eine Platte die da angeschraubt ist?
Soll das ein Schutz sein?
Aktuell habe ich eher das Gefühl als ob hier sich der Schmodder sammelt... ?! ![]()
Hallo,
Ich würde groben, blättrigen Rost entfernen dann mit Owatrol streichen.
Nicht mehr lange warten, der Rost arbeitet auch in der Wartezezeit weiter.
Servus Udo,
Danke schon mal für den Tip, werde mir das Owatrol mal anschauen.
Muss mir noch das passende Werkzeug besorgen oder ausleihen um damit die Teile am Unterboden zu bearbeiten.
Kann/Soll ich diese Platte entfernen?
Weiß ja aktuell nicht was da unter der Platte vorhanden ist...
Bis dann ![]()
Gerry
Abnehmen und runterschauen.
So wie es aussieht verdeckt sie was ( Tank …? ) obendrein kannst sie dann richtig behandeln und vom Dreck befreien.
Schrauben/Muttern einjauchen mit Kriechöl der Wahl und nach dem Urlaub basteln.
Kannst ja mal vom Wohnraum aus ausmessen was da so von oben steht…..
Servus Disk,
ja, das ist noch die spannende Frage was da darunter ist.
Aber auch, wegmachen in jedem Fall, will ja wissen warum da, und zum Glück nur da(?), das so voller Rost ist?!
Muss mir noch überlegen ob ich das lieber professionell Sandstrahlen oder ähnliches lasse, oder mich mit Werkzeug ausrüste um das selber zu machen.
Der Rost muss weg, denke mal das ist sonst über relativ kurze Zeit ein großer Schaden.
Und dann ist der Träger hoffentlich noch weiter stabil, sieht schon sehr narbig aus.
Bis dann ![]()
Gerry
Bei Owatrol muß der Untergrund nicht rostfrei sein, es verbindet sich mit dem restlichen Rost und verhindert weiterrosten, Drahtbürste, Negerkeks o.ä. für den grobrn Rost sind ausreichend.
Ich habe damit schon einige Oldtimer behandelt, es ist einfachst anzuwenden und funktioniert.
Servus Udo,
Danke für die Info, das ist neu für mich und klingt als ob ich beim nächsten trockenen Tag mich mal unter das Auto lege, unter anderem die Abdeckung abschraube und den Rost entferne, soweit halt dann mit einfachen Mitteln möglich.
Habe aktuell mal 2x 1l bestellt, sollte laut Angaben pro Liter für mindestens 8qm reichen, also bei zwei Kanistern in jedem Fall passen.
Und eine 300ml Dose dazu, falls mal was nicht mit dem PÜinsel erreichbar sein sollte.
Bis dann![]()
Gerry
Bei dem Owatrol steht das es lackierbar ist:
• Optimale Vorbereitung für 1-K-Anstriche
EOWATROL-OIL entrostet, konserviert und versiegelt
Losen Rost entfernen:
Metall mit dicken Rostschichten sollte wie folgt bearbeitet werden: OWATROL OIL auftragen, das aufgrund seiner enormen Kriechfähigkeit durch den Blattrost die festsitzenden Rostschichten erreicht. Das Aushärten von OWATROL OIL führt zu einer Verfestigung des Untergrundes und der lose Rost ist einfach zu entfernen bzw. wird durch das eingedrungene OWATROL OIL abgestoßen. Zurück bleibt eine gesättigte Rostfläche, die für weiterführende Arbeiten bestens vorbereitet ist.
ALT bleibt ALT:
Das Wirkungsprinzip von OWATROL OIL ermöglicht es, rostiges Metall im Ist-Zustand zu konservieren. So kann dem Trend »rostige Gebrauchsgegenstände« voll entsprochen werden. Rostige Teile bleiben genauso rostig – nicht mehr und nicht weniger. OWATROL OIL dringt in die Rostporen und verdrängt Luft und Feuchtigkeit. Das ÖL trocknet, verschließt die Poren, so dass keine neue Feuchtigkeit eindringen kann. Das Ergebnis: Rostprozess gestoppt! Darüber hinaus kann bewittertes/korrodiertes Blech, Alu oder Blei im Ist-Zustand erhalten werden. Die maximale Kriechfähigkeit verhindert eine Filmbildung an der Oberfläche mit dem Effekt, dass ALT ALT bleibt.
Metall transparent oder farbig lackieren:
Lack haftend auf rostiges Metall aufbringen, das halten viele für unmöglich. Aber mit OWATROL OIL ist auch dieses Problem kein Problem mehr. Dank optimaler Benetzung des rostigen Untergrundes und Auffüllen des porösen Rostes bis tief auf das gesunde Metall wird die Brücke zum folgenden Lackanstrich gebildet. Der Rostprozess ist gestoppt und eine dauerhaft schöne Optik erreicht.
Kann/Soll ich diese Platte entfernen?
Weiß ja aktuell nicht was da unter der Platte vorhanden ist...
Da wäre ich erst mal vorsichtig . So wie das aussieht ist die bei der Fetigung mit unter gebaut worden und nicht nachträglich . Ich vermute das die was trägt . Schau doch erst mal was über der Platte sein könnte . Eventuelle Abwasser - oder - Frischwassertank . Aus Jux und Dallerei ist die nicht drin .
Oesie
Servus Oesie,
Also es gibt keine speziellen Tanks an der Stelle, kein Abwasser u.ä..
Der Duc war ja mal ein Panorama Bus, also 9 Sitze und Glasfenster rundherum.
Leider weiß ich aktuell nicht was unter der Stelle sein kann, ich vermute aber eher einen Fahrzeugboden.
Und machen muss ich was, selbst die Patte (nicht aus Holz?) sieht schon rostig aus. Kann aber auch nur "Rostwasser" sein was da dran hängt.
Also schauen was es ist, vielleicht auch ein Schutz, und dann soweit möglich den Rost entfernen und dann mit Owatrol behandeln.
Bis dann ![]()
Gerry
selbst die Patte (nicht aus Holz?) sieht schon rostig aus.
Es war mir nicht bekannt das man Holz abkanten kann . So wie ich das sehe ist an der hinteren Seite das Material 2 mal gekantet worden .
Oesie