Meinungen zum Batteriewechsel gesucht

  • Hallo,


    ich möchte die Boardbatterie um- oder nachrüsten, und würde mich über ein paar Meinungen zur Entscheidungshilfe freuen. Vielleicht fällt mir dann die Entscheidung leichter.

    Ausgangssituation:

    • 92er Hymer 55 Aufbau
    • 95Ah Banner AGM Boardbatterie, Alter unbekannt
    • Das alte Netzladegerät (auch Bj. 92) ist eigentlich wohl nicht für die AGM ausgelegt.
    • Keine Solaranlage
    • Typischer Weise mal bis zu zwei, drei, vier Tage frei stehen, hin und wieder länger. Dann Campingplatz mit Landstrom
    • Im Hochwinter hin und wieder mal paar Tage frei stehen. Dann wird nur in der früh und abends kurz geheizt.
    • Verbraucher: Licht, Kleingeräte laden, Wasserpumpe, ggf. Trauma. Kein TV, keine Kaffeemaschine, Föhn, oä.
    • Aktuell kommen wir so mit dem Strom gut zu Recht und hatten nie Engpässe
    • Nach Ausbau des Wasserboilers ist platz unterm Kleiderschrank, auf Höhe der hinteren Achse, für den Einbau von Batterie und Ladegerät(en)
    • Unterm Fahrersitz ist auch Platz für eine Batterie, den platz nutzen wir derzeit aber gern als leicht zugänglichen Stauraum

    Nächstes Jahr geplant

    • Sechs Monate März-August frei ;-)
    • Ziel: Westalpen
    • Möglichst viel autark stehen, aber etwa jede Woche mal auf'n Camping zum Waschen der Klamotten
    • Die elektr. Verbraucher werden sich um ein Laptop und etwas mehr Kleingeräte erhöhen
    • Erwarteter Verbrauch/Tag: ~26Ah



    Eine Solarpanel (etwa 110 WP) steht auf alle Fälle im Lastenheft. Mit etwa 100Ah verfügbarer Batteriekapazität sollten wir zurecht kommen.

    Die Frage ist nun:

    Umstieg auf eine schicke LiFeYPO4 (das "Y" um auch im Winter laden zu können), oder eine zweite AGM parallel schalten?

    Die LiFeYPO4 könnte ich unterm Schrank verstauen (mit dem Nachteil der dann längeren Kabel von der LiMa zur Batterie). Dort bekäme ich noch das ein oder andere Ladegerät unter, sie wäre leichter,... All die bekannten Vorteile natürlich. Dazu die bessere Lebensdauer. Sollte das WoBi den Geist aufgeben, könnte ich die Batterie ggf. im Nachfolger weiter verwenden. Großer Nachteil natürlich: Die Batterie ist dann etwa 1/6 soviel wert wie das Fahrzeug drumherum ;-)

    Großes Plus der 2. AGM natürlich der Preis. Natürlich ist das Parallelschalten der alten und neuen Batterie nicht 100% optimal, aber das würde ich so eingehen. Um den vorhandenen Platz auszunützen, wäre es schön, die 2. Batterie unterm Schrank zu platzieren. Das hat den Nachteil der langen Leitungen zwischen den Batterien (oder kann der vernachlässigt werden?).


    ich kann mich gerade schwer entscheiden. Einerseits finde ich die LiFeYPO4 Lösung super interessant: Coole, moderne Technik, alles aufeinander abstimmen und einigermaßen sicher sein, dass eine der bestmöglichen Lösungen verbaut ist. Andererseits komme ich in anderen Bereichen auch gut mit 80-85% Lösungen zurecht; es muss nicht immer das Beste und Tollste sein. Mit der 2. AGM gäbe es wohl noch ein modernes Netzladegerät und evtl. einen B2B Ladegerät. Damit wäre das Laden zumindest noch einen Ticken besser geregelt.


    Wie gesagt, ich bin mir bewusst, dass das unterschiedliche Alter der Batterien nicht optimal ist. Habt Ihr abgesehen davon noch Meinungen/Argumente?


    Danke und GRüße,

    Radlwadl/Chris


  • Moin,

    also ich habe einmal in den sauren Apfel gebissen und alles für (viel) Geld

    auf LiFePo umgerüstet. Batterie, BMS, Ladegerät und Solarregler.

    Würde ich immer wieder machen. Braucht man sich fast keine Sorgen um Strom zu machen.

    Vor allem stehen dir auch 100% von der Batteriekapazität zur Verfügung.

    Das Y bei den Batterien sehe ich nicht so eng. Wann hast du bei benutztem Womo

    unter 5 Grad im Innenraum?

    Auch die Gewichtsersparnis kann sich sehen lassen.

    Der Akku wird mit einem 30A Ladebooster wärend der Fahrt geladen, wenn ich stehe, über Solar.

    Also wenn du kannst, wechsel zu LiFePo-Akku.

  • Hallo Chris,


    zunächst einmal, sehr lange Kabel zwischen Erst- und Zweitbatterie sind tatsächlich ziemlich suboptimal. Wo steht den jetzt die Batterie? Könnte man da eine zweite danebenstellen?


    Ansonsten: Mit einer zusätzlichen Bleibatterie holst Du Dir einen zusätzlichen 25-kg-Klotz ins Womo. Hast Du dafür die nötigen Zuladungsreserven? Beim Umstieg auf eine Lithiumbatterie würdest Du dagegen rund 13 kg loswerden, das würde das Zusatzgewicht der Solaranlage inkl. Zubehör locker kompensieren.


    Das "Y" hilft übrigens im Winter in erster Linie beim Entladen. Beim Laden der Batterie bei Frost musst Du auch mit Yttrium-Dotierung aufpassen.


    Es fällt mir jetzt schwer, Dir weitergehende Empfehlungen zu geben. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Du alleine mit der Installation der Solaranlage unter Beibehaltung der bisherigen Batterie auskommst. Ansonsten meine ich: Wenn Du schon irgendwelche Ladetechnik austauschst oder neu einbaust, egal ob B2B, Netz oder Solar, dann achte darauf, dass diese Li-Batterien unterstützt.


    MfG

    Gerhrad

    Ehemals "Gerhard (mit Eura)"

    Frankia I 680 BD: 854130_5.png

  • Hallo,


    Danke schonmal für die Meinungen!


    Temperatur < 0: Freilich, die Tage sind selten. Zuletzt Januar '20, als wir bei -4 Grad im WoBi aufwachten. Wenn wir im Hochwinter auf Skitour unterwegs sind, passt das für uns. Mit warmen Schlafsäcken müssen wir nachts nicht durchheizen. In der Früh schnell angezogen, die Truma voll aufgedreht und nach kurzer Zeit freust Du Dich über die 8 Grad im Innenraum. Nach knapp einer Stunde sind wir eh draußen. Über den Tag heizt die Sonne etwas ein, abends wieder die Truma - und wenn es dunkel wird, verschwinden wir bald wieder in die Schlafsäcke ;-). Bis aber eine einmal heruntergekühlte Batterie wieder > 0 Grad hat, das dürfte dauern.

    Yttrium bei < 0 Grad: Da war ich der Meinung, dass das Laden genau der Vorteil eben der zB Winston Zellen sei (siehe Temperaturbereich hier). Wobei ich mich tatsächlich noch frage, wie das zB mit den Votronic Geräten läuft, die bei < 0 Grad die Ladung abschalten...

    Die existierende AGM steht unterm Beifahrersitz, unterm Fahrersitz hätte die zweite Platz. Wie geschrieben, wird das aber von uns gern als leicht zugänglicher Stauraum genutzt. Das Volumen unterm Kleiderschrank ist wesentlich umständlicher zu nutzen.


    :/:/:/


    Grüße,

    Chris

  • Hallo Chris,


    Wintercamping heißt bei uns, dass die Heizung auf niedriger Stufe über Nacht durchläuft. Schon alleine der Wasseranlage wegen. Und selbst wenn die Heizung mal ausfallen und die Temperatur im Womo unter den Gefrierpunkt sinken sollte: Entladen kann man auch Li-Batterien ohne Y-Dotierung ja trotzdem noch.


    Am vergangenen Wochenende waren wir erstmals seit der Umstellung auf LiFePO4 bei Frost unterwegs, und das war überhaupt kein Problem, die Batterietemperatur - die Batterien stehen bei uns im beheizten Doppelboden - sank niemals unter +15°C. (Und sollte es ganz wüst kommen, dann habe ich Batterien mit eingebauten Heizfolien.)

    Yttrium bei < 0 Grad: Da war ich der Meinung, dass das Laden genau der Vorteil eben der zB Winston Zellen sei (siehe Temperaturbereich hier).

    Tatsächlich, der Hersteller verspricht inzwischen auch Ladung bei strengem Frost. War mir neu. Vielleicht stimmt es ja. Könnte ein Spin-off der Entwicklung von LiFePO4-Batterien für Elektroautos sein. Nachteil bei Winston - oder vielleicht auch Vorteil, je nach persönlicher Sichtweise - ist halt, dass Du alles selber zusammenbasteln und einjustieren musst.


    Aber so oder so: Da eine Li-Batterie deutlich leichter ist als eine Pb-Batterie, wärmt sie sich auch deutlich schneller wieder auf.


    Wobei ich mich tatsächlich noch frage, wie das zB mit den Votronic Geräten läuft, die bei < 0 Grad die Ladung abschalten...

    Da würde Dir nichts anderes übrigbleiben, als das Gerät zu besch***en, indem Du den Temperaturfühler durch einen geeigneten Widerstand ersetzt. Ich würde schätzen, so etwa 2 kΩ müssten passen.


    MfG

    Gerhard

    Ehemals "Gerhard (mit Eura)"

    Frankia I 680 BD: 854130_5.png

  • Alter Schwede, nicht schlecht abgehärtet.

    Meine Frau würde mir was leuchten.:D

    Naja - alles begann vor knapp 30 Jahren im LT28 meiner Eltern: Kaum isoliert, viel zu schwache Truma, und zu kleine Gasflasche, aber viel Motivation für Skitouren und sonstigen Kram der Minusgrade braucht, wie zB so Sachen wie Eisklettern. Die anderen waren mit noch windigeren Kisten unterwegs da hatten wir puren Luxus... Unvergessen die 10 Tage in der Schweiz, in denen es alle paar Tage weniger wurden, wir mit dem kleinen Gaskocher die Gasflasche anheizten, und das gefrorene Bier die Flaschen sprengte. Irgendwie blieb uns das ;-)

  • Hallo Gerhard,

    wie oben beschrieben, wir sind da spartanischer unterwegs ;-)

    Mittlerweile gibt es Bausätze dazu - da hab ich kein Problem. Und zur Ladung bei < 0 werde ich sicher noch was finden. Der Tipp zum Widerstand ist schon recht nützlich


    VG,

    Chris

  • Da eine Li-Batterie deutlich leichter ist als eine Pb-Batterie, wärmt sie sich auch deutlich schneller wieder auf.

    105 Ah LFP unter dem Beifahrersitz benötigt von runden - 10°C auf eine Temperatur von +8°C bei einer Innenraumtemperatur von 20 - 25°C schlappe 3h, wenn das mal schnell ist. Mit 100W Heizfolien braucht es immer noch 1,5h.


    Wer tatsächlich Wintercamping macht und nicht ständig durchheizt sollte sich (bei genügend Platz, insbesondere Bauhöhe) Gedanken über die Winstonzellen machen. Hier bieten sich z.B. die 130 Ah Zellen an. https://www.faktor.de/batterie…4/lyp130aha-lifeypo4.html


    Da gibt es keine Probleme mehr mit den Temparaturen

  • Bevor ich entscheide, wo Batterien hin sollen, würde ich die 4 Räder des reisefertig gepackten Autos mit Besatzung einzeln wiegen.

    Das Fahrverhalten ist am Besten, wenn die Gewichtsverteilung gut ist.


    Die meisten Autos sind hinten zu schwer und vorne zu leicht. Dann verbessern 50kg vorne das Fahrverhalten.


    Wenn das Auto z.B. hinten links schwerer ist wie rechts und vorn umgekehrt, dann kippelt es bei Richtungsänderungen über die Diagonale. Das kann das Auto bei einem Ausweichmanöver ins Schleudern bringen.


    Bei dem Beispiel würde ich die Batterien hinten rechts oder vorne links unterbringen. Das verbessert wieder das Fahrverhalten.


    Bei unserem Auto stehen die beiden Blei-Wohnbatterien unter dem Beifahrersitz und die Werkzeugkiste hinten rechts. So haben alle 4 Räder knapp über 800kg.

  • Hallo Chris,

    Wenn du 200Ah LiFe(Y)PO4 nimmst brauchst du keine Pb Batterie und bist immer noch leichter als 100Ah Pb und das kann auch noch unter den Beifahrersitz passen (mal genau messen und beachte, dass Zelle in jeder Lage verbaut werden kann).

    Du hast sicher schon den einen oder anderen Einbaubericht aus dem Forum gelesen, meiner ist z.B. hier.

    Auf Pb parallel zu Li... würde ich verzichten (unnötiges Gewicht und doppelte Ladetechnik nötig). Wirf auf jeden Fall das Trennrelais raus und verwende einen Booster* und achte auf die maximale Leistung deiner Lima.

    Gruß Markus


    *) Wenn du einen nimmst der sowohl den Solarstrom wie auch den Landstrom managed, sparst du nochmal Komponenten und Gewicht

  • Unser Verbrauchsverhalten ist in etwa so wie des TE. Meine sehr gute AGM 80Ah hat nicht lange durchgehalten, trotz guter Pflege. War zwar gebraucht, ist aber vorher definitiv gut behandelt worden (USV-Anlage ohne Beanspruchung). Ich schiebe das auch teilweise auf das dafür nicht optimale verbaute 30 Jahre alte Ladegerät. Wir haben kein Solar.

    Ich habe jetzt seit vier Jahren eine von diesen unter dem Beifahrersitz verbaut und das funktioniert gut. Davon passen zwei in die Konsole, die muss man halt ausbauen und dann über die installierten Batterien wieder einbauen. Mir ist auch klar, dass die 120Ah nicht ganz richtig sind, da dies der C100 Wert ist und nicht wie üblich der C20. Allerdings hat der TE wie wir nur geringe Stromentnahmen. Mit zwei davon kommt man rechnerisch auf über 240Ah C100 (nach Peukert), das ist schon nicht wenig. Das gibt lange Licht im Winter.

    Vielleicht ist das in Verbindung mit Solar eine günstigere Möglichkeit als die komplette Ladetechnik umzubauen oder auf die sehr teuren (aber durchaus interessanten) Lithiumbatterien zu wechseln.


    Nachtrag: Der TE hat ungefähr den gleichen Aufbau wie unser Frankia und da kann Gewicht auf der VA nicht schaden, vor allem im Winter.

  • Für den Winter heißt die Entscheidung LiFeYPo Akku.

    Hierbei handelt es sich nicht nur um Akkus die bei tiefen Temperaturen genutzt werden können sondern auch um Industriezellen.

    Für die Autarkie wäre dann auch noch etwas Solar als add on ratsam.

    Aber auch sonst ist so ein Li Akku deutlich schneller geladen als eine Bleikiste. Von daher tut es dann auch mal das Umsetzen auf die nächste Location mit 2h Fahrt.

    Die Akkus gibt es hier:

    https://shop.gwl.eu/Winston-40Ah-200Ah/

    Shop und Ware sind sehr zu empfehlen

    und ein vernünftiges AKTIVES BMS ohne die blöden Kontaktplatinen gibt es hier:

    https://www.rec-bms.com/battery-management-system/

    REC bietet einen sehr guten Support.

    Beste Grüße
    Trashy
    Diesel - Kraft durch Feinstaub :klatsch Fridays 4 Hubraum!!

    Carado first - we make caravaning great again :)

    ZgM 3850 VA 1950 HA 2240 - 200Ah LiFeYPo4 mit REC Active BMS - passiv Balancing war gestern:wink

  • Das Y bei den Batterien sehe ich nicht so eng. Wann hast du bei benutztem Womo

    unter 5 Grad im Innenraum?

    In dem Moment wo die Heizung die Grätsche macht und das BilligBMS die Kiste tot legt.

    Wenn man den den Service um die Ecke hat...ok

    Ist es am Feiertag oder im hohen Norden...viel Spaß....dann gibts nicht mal mehr Strom...

    Beste Grüße
    Trashy
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  • Sag ich ja, wenn alles in der Nähe ist.

    Ich breche aber einen Urlaub der weiter weg ist nur ungerne ab oder anders ausgedrückt ich kann sehr ruhig bleiben.

    Natürlich ginge auch eine Hybridlösung.

    Da kann ja jeder machen was er will.

    Ich persönlich halte diese Herumsparerei für Unsinn. Wir geben ziemlich viel Kohle fürs Hobby aus und ein vernünftiges System ist nicht soviel teuerer....

    Beste Grüße
    Trashy
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  • Wir tun das rein was drin war, bzw. eine Nummer größer geht auch noch rein, Blei/GelBatterie, für 100-130€.

    Damit kommen wir gut über den Frühling, Sommer und Herbst (Solar auf dem Dach), wenn wir durchheizen müssen reicht das nirgenswo hin und wenn ich eine teureres System einbauen würde auch nicht :prost..........und wenn wir die Kapazität erhöhen würden so gings immer nur um das dazu getane länger, man muss das ja dann auch nachladen können das wird schwierig wenn die Sonne nicht scheint.

    Also tuns uns billig Batterien und wenn wir je Wintercamping machen sollten so benötigen wir Landstrom oder für ein paar Tage in der Pampa nehmen wir das Agregat zum Nachladen .

    Immer Power in der Buchse wünschen wir.

  • Hallo *,


    Danke für Eure Antworten!

    Über das Fahrverhalten mache ich mir wenig Gedanken - sollte man, ist aber zweit/drittrangig. Für die sechs Monate muss einiges an Geraffel verstaut werden. Da bin ich froh, wenn das irgendwie unterbringe.

    Aggregat hab ich keins und hätte auch keinen Platz dafür - war aber auch mal eine Überlegung.

    Geplant wären, wenn Li... die "Y", also Winston.

    Aktuell tendiere ich zu den Winston: Einerseits das Gewicht, dann nur eine Batterie anstatt zwei. Und eben die kürzere Ladezeit. Im hintersten engen Bergtal stehend kann die direkte Sonnenscheindauer schon arg kurz sein. Da sollte jedes zur Verfügung stehende mA vom Akku auch aufgenommen werden. Ich erinnere ein paar Spätherbst Tage im Val di Mello mit dem Vorgänger Bus (1 Solarpanel an dessen Leistung ich mich nicht mehr erinnere, 100Ah AGM): Da war nach 2,5 Tagen mit laufendem Kompressor Kühli Schluss. Im Sommer im weiten Tal ging das deutlich länger. Hmmm, allein, ich trau mich noch nicht?


    Sollte noch jmd eine Meinung haben: Gerne


    Ich werde noch paarmal drüber schlafen


    Grüße,

    Chris

  • Hmmm, allein, ich trau mich noch nicht?


    Sollte noch jmd eine Meinung haben: Gerne

    Falls Du Dich nicht traust, eine Batterie samt BMS selbst zusammenzustellen, dann kannst Du immer noch auf eine fertig konfektionierte Batterie mit eingebautem BMS zurückgreifen. Die gibt es allerdings meines Wissens nach nicht (mehr) mit Y-Dotierung.


    Ansonsten: Wenn schon Lithium, dann auch einen B2B-Lader ("Booster")! Und zwar nicht zuletzt, um den aus der Fahrgestellelektrik bzw. der Lima gezogenen Strom nach oben zu begrenzen.


    MfG

    Gerhard

    Ehemals "Gerhard (mit Eura)"

    Frankia I 680 BD: 854130_5.png