Steckdosen nach dem FI Schalter

  • Mit dieser Brücke funktioniert ein FI, fehlt diese Brücke, funktioniert der FI nicht.

    Hallo Guenter, ist nicht ganz mein Spezialgebiet und ich möchte deine Aussagen nicht schlechtreden, aber ist es nicht so, dass man in einen IT Netz gar keinen FI braucht!

    Weil der Generator ungeerdet ist kann man beide Leiter berühren (natürlich nicht gleichzeitig) und man bekommt keine gewischt. Das IT Netz sorgt ja gerade dafür, dass im Normalfall keine Erdströme fließen (können). Aber wie gesagt nicht mein Spezialgebiet und "schleichende" Fehler muss man in allen Netzen erkennen und beheben (regelmäßig prüfen).

    Gruß Markus

  • Hallo Günter! Vielen Dank für deine Mühe,aber ich denke ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. Das Bild hab ich aus dem Internet und mit

    einen einfachen Programm so dargestellt. Ich möchte nur wissen ob ich das so machen kann mit der Verteilung. Mir ist klar das ich nach dem

    Wechselrichter keine weiteren Steckdosen anschließen kann, da er schon von Werk aus 2 Steckdosen hat.

    Gruß Harald

  • Hallo Harald, der CSI20 ist doch ein Wechselrichter und erzeugt aus 12V 230V. Wenn du den anschaltest und zufällig der Landstrom eingesteckt ist knallt es.

    Also so nicht!!!!

    Auch wenn du keinen Landstrom einsteckst ist das so gefährlich und unzulässig (es liegt 230V an den Pins der Landstromsteckdose).

    Bitte verwende eine Vorrangschaltung die das richtig erledigt. Kannst im Forum mehrere threads finden. Auch ich habe das mal beschrieben.

  • Ich habe mir den WR nochmal genauer angesehen.

    Das ist ja ein kombinierter WR und Lader.

    Wenn der AC input so angeschlossen wird ist das ok (ist dann ja eine Last, wie an einer normalen Steckdose), aber nie den AC output dort anschließen.

    sorry für den Stress

  • Hallo 244-er! Mein Wechselrichter hat eine Vorangschaltung, aber ich Frage mich was hat das mit den Steckdosen zu tun?Die Vorangschaltung ist doch nur für Steckdosen gedacht die einen direkt Anschluß mit den WR haben. Diese Steckdosen wie im Bild zu sehen sind aber mit den FI verbunden und von dort bekomm ich meinen Strom genau wie der WR auch. Oder seh ich da was falsch?Mein WR hat einen Stecker den ich in eine Steckdose stecken muss um die Vorangschaltung und die Ladefunktion bei Landstrom zu bekommen. Wenn ich das Kabel abschneide von WR und direkt mit den Strom von FI verbinde ist es doch einfacher als zusätzlich für den WR eine Steckdose zu bauen. Im Internet findet man Beispiele von solch einer Verteilung. Gruß Harald

  • sorry Harald, ich war beim normalen WR. Der liefert dort wo du an den Fi angeschlossen hast 230V (und dann passiert das was ich beschrieben hatte).

    Dein Gerät zieht dort nur Strom und das ist kein Problem.

    Ich hatte hier nur gleich geschrieben weil ich ein Sicherheitsproblem gesehen hatte. War aber keins.

    Wie bereits geschrieben, kannst du den 230V input dort so anschließen (und Stecker abschneiden und direkt anklemmen ist auch ok).

    Ich wollte nur sicherstellen, dass du nicht 230V an dieser Stelle aufschaltest!

    Gruß Markus

  • Ich möchte nur wissen ob ich das so machen kann mit der Verteilung. Mir ist klar das ich nach dem

    Wechselrichter keine weiteren Steckdosen anschließen kann, da er schon von Werk aus 2 Steckdosen hat.[/attach]

    Hallo Harald,

    ja, das geht so und ist so richtig!

    Grüße Günter

    Karmann Davis, 2.3L

  • Hallo Guenter, ist nicht ganz mein Spezialgebiet und ich möchte deine Aussagen nicht schlechtreden, aber ist es nicht so, dass man in einen IT Netz gar keinen FI braucht!

    Weil der Generator ungeerdet ist kann man beide Leiter berühren (natürlich nicht gleichzeitig) und man bekommt keine gewischt. Das IT Netz sorgt ja gerade dafür, dass im Normalfall keine Erdströme fließen (können). Aber wie gesagt nicht mein Spezialgebiet und "schleichende" Fehler muss man in allen Netzen erkennen und beheben (regelmäßig prüfen).

    Gruß Markus

    Hallo Markus,

    es ging, glaub ich, nicht darum, ob man einen braucht, sondern erst einmal darum, dass ein FI nicht funktioniert im IT-Netz.


    Im Prinzip hast Du Recht, daß ein IT-Netz erst einmal sicherer ist, aber wenn man ein verteiltes IT-Netz hat, dann kann es es bei schutzisolierten Geräten vorkommen (ja ich weiß, alle tausend Jahre einmal), daß bei einem Gehäuse durch einen Schluß der eine Pol und beim zweiten Gehäuse der andere Pol auf dem Gehäuse liegt und deshalb wird nach dem heutigen Stand der Technik ein Personenschutz empfohlen.

    Das gilt auch für alle Spielereien hinter einem Moppel oder einem Trenntrafo.


    Solange man nur die eingebauten Steckdosen beim WR mit IT-Netz nutzt, gibt es keine weiteren Regeln zum Personenschutz. Nur wer dort z.B. einen handlichen steckbaren FI-Zwischenschalter einsteckt und glaubt, er hätte irgend etwas für Personen-Berührungsschutz getan, der irrt. Aus besagten Gründen siehe oben.


    Wer also nach den heutigen Regeln der 'Kunst' einen Personenschutz hinter dem WR mit verteilten Steckdosen haben will, muß ihn deshalb umbauen auf ein TN-Netz (Brückung) und dann einen PCR/FI einbauen oder er lässt es auf IT-Netz und baut einen Isolationswächter ein. Oder ihm ist alles egal und lässt es ohne Schutz.

    Grüße Günter

    Karmann Davis, 2.3L

  • Ich habe einen Victron Multiplus 3000. Der hat diese Brücke bereits verbaut.

    Ist aber gar nicht so leicht das raus zu lesen.


    Finde da fehlen die Schaltbilder seitens des Hersteller.

    Richtig, nach europäischen Normen gefertigt, aber .... steht ziemlich eindeutig drinne.

    Zitat:

    "Lesen sie bitte zunächst die mitgelieferte Dokumentation sorgfältig durch."


    "Das MultiPlus ist mit einem Erdungsrelais ausgestattet (Relais H, siehe
    Anhang B) das den N Ausgang automatisch mit dem Gehäuse
    verbindet, wenn keine äußere Wechselspannung anliegt"


    "Ein Fehlerstromschutzschalter und ein derartigen Leistungen angepasster in Reihe geschalteter Sicherungsautomat
    muss daher vorgesehen werden. "


    "Mit Relais wird der Nulleiter des Wechselstromausgangs am Gehäuse geerdet, w enn das Rückleitungs-Sicherheitsrelais geöffnet ist.
    Hierdurch w ird die korrekte Funktion der Erdschlusssicherungen an den Ausgängen gewährleistet
    - Falls beim Wechselrichterbetrieb ein erdungsfreier Ausgang benötigt w ird, muss diese Funktionalität abgeschaltet w erden. Siehe
    auch Appendix A."


    Und im Anhang sind auch die dazu gehörigen Schaltbilder.

    Was möchtest Du denn noch haben?:wink

    Grüße Günter

    Karmann Davis, 2.3L