Hochstromstecker für Wechselrichter

  • Das da eben


    Beachte die letzte Zeile

    Wäre es anders müßte ich ja nach 36 min. mein Licht ausschalten weil der Stecker an der Lampe nur ED 60% hat.

    Das einzige was einen Stecker interessiert ist der max. Strom/Spannung für den er dimensioniert ist. Das ist kein Gerät.

    Grüße aus Kiel

    Ralf


    Ja, ich führe Selbstgespräche, manchmal brauche auch ich kompetente Beratung.

  • also ich habe die hier : https://www.amazon.de/gp/produ…itle_o05_s00?ie=UTF8&th=1

    seit 20 Jahren mit ca 80 cm Zuleitungen ab Batterie (im alten und auch im neuen Mobil) im Einsatz an einem (echten) 2000W Wechselrichter .

    Nachgemessener Spannungsverlust unter Last beträgt bei Senseo Last 1450 Watt kleiner 0,3 Volt (gemessen an Batteriepol bzw. Eingang WR bei verlöteter 25mm/2 Kupferleitung).:wink

    Da wird nix warm, auch nicht der Steckerverbinder wenn mal 10 Minuten "Dauerbetrieb" mit 2000 Watt Fön (für die holde Beifahrerin) die Batterien stressen.:wink;)

    Diesselben Steckerverbinder werden auch für meine Motorwinde des Hängers (hat eine eigene Batterie mit Solarpanel für den montierten Mover) und als "Schnellversorgung" für Starthilfe des ggfs eigenen und anderer Fahrzeuge genutzt.

    Da laufen dann kurzzeitig auch schon mal gerne 250 und mehr Ampere problemlos über die Verbinder (das a und o sind saubere Verlötungen des Steckers)

    Martin

  • also ich habe die hier : https://www.amazon.de/gp/produ…itle_o05_s00?ie=UTF8&th=1

    seit 20 Jahren mit ca 80 cm Zuleitungen ab Batterie (im alten und auch im neuen Mobil) im Einsatz an einem (echten) 2000W Wechselrichter .

    Nachgemessener Spannungsverlust unter Last beträgt bei Senseo Last 1450 Watt kleiner 0,3 Volt (gemessen an Batteriepol bzw. Eingang WR bei verlöteter 25mm/2 Kupferleitung).:wink

    Da wird nix warm, auch nicht der Steckerverbinder wenn mal 10 Minuten "Dauerbetrieb" mit 2000 Watt Fön (für die holde Beifahrerin) die Batterien stressen.:wink;)

    Martin

    Trotzdem eine Sicherung: https://www.amazon.de/gp/produ…d_wg=vrNa3&ref_=pd_gw_unk

    lieber nicht vergessen.;)

    Martin

  • Fliegerbaer Diese Stecker sind auch bei den aktuellen (guuuuuut, auch schon seit Jahren.) USV`s an den Batteriepaketen verbaut.

    Und sie sind Verpolungssicher! Ich Denke, das man da auch auf der sicheren Seite ist.

    Bei den USV`s sind allerdings noch Zuglaschen montiert um sie leichter trennen zu können. Das empfinde ich als sehr praktisch,

    Da man meist wenig Platz hat, um die Stecker ziehen zu können.



    Falls es jemanden interessiert, hier ein Video. Ab der 6ten Minute kann man sehen, wie es einer 200A Sicherung vor einem Wechselrichter ergeht, wenn ein Heizlüfter daran hängt.

    Ansonsten ein sehr interessanter Kanal, er Baut LiFePo-Speicher selbst, mit Balancer und allem Bla und Blub.

    Viel Spass!


    Montage 300Ah 12V 🔋 2000W Lasttest wie lang hält er das aus? Akku Einbautips fürs Wohnmobil 🔋 #G8N - YouTube

  • Wirklich interesssant, allerdings auch wieder ein bisschen erschreckend. Ich hätte gedacht, dass eine 200A-Sicherung diese Belastung aushalten sollte, bzw. muss.


    Für den 1000W-WR wollte ich eine 100A-Sicherung verwenden. Das erscheint mir nun fast zu wenig. Allerdings wird die höchste Leistung der Fön mit 800W haben und mehr als allerhöchstens 10 Minuten sollte er nicht an sein.

  • Naja, für so eine Anwendung sicherlich hinreichend.


    Man sollt allerdings auch damit rechnen, dass mal jemand, der sich nicht dieses Umstandes bewusst ist, irgendetwas damit anstellt.

    "Ich schließe schonmal den Wechselrichter an" und "Zack" Schwarz und Rot vertauscht ............ Wechselrichter platt.

    oder

    "ich hab da mal Wasser angestellt"......."Häh, wie das denn?"........"Ich hatte noch ´nen Tauchsieder dabei." und "Zack" Sitzheizung.


    Hundert Ampere sind mehr als ausreichend eher Achtzig oder Fünfzig, denn lieber die Sicherung als der "Sitz".


    Ich mische mich schon wieder viel zu viel ein, sorry dafür.

    Ich wollte nur das Bewusst sein ein wenig schärfen, für das, was passieren kann.

  • Was ist denn nun eine Korrekturwelle :/?

    Darunter versteht man die automatische Anpassung und "Korrektur" der vom Wechselrichter ja künstlich erzeugten Sinus Wechelspannung (aus den 12 V Gleichstrom) , welche je nach Belastung (induktiv oder kapazitive Last) mal etwas mehr rechteckig bzw. spitzwinkelig ausfällt .

    Da manche 220 V Geräte hierauf allergisch reagieren baut man die sogenannte Korrekturwelle ein die diese Tendenz unterbindet bzw. "glättet".

    So hat es mir ein Elektroniker aus dem Bekanntenkreis zumindest erläutert.:wink;)

    Denke mal das stimmt auch so.:ja

    Martin

  • Fliegerbaer Jepp, kommt auch wohl so hin, so in etwa.


    Da sieht man mal wie die Welt sich ändert. Zu meiner Lehrzeit war es ein Problem eine vernünftige Rechteckspannung hinzu bekommen, weil die Flankensteilheit zu gering war.

    Heute hat man suuuper Rechteckspannung und bastelt sich daraus eine Sinusspannung. :)


    Ich schreibe das mal unter Vorbehalt, So wie ich es in erinnerung habe. Ischa schon 40Jahre her. Sonst heisst es nachher wieder ich wäre Realitätsfern.


    Boah.....irgendwie war es so, dass sich bei überlagerung von mehreren Sinussignalen doppelter Frequenz am Ende ein Rechtecksignal abbildet.

    Bei überlagerung von ungradzahligen Sinussignalen bildet sich ein Dreiecksignal aus. Irgenwie so.


    Überlagere ich also ein Rechtecksignal mit einem ungradzahligen Rechtecksignal oder mehreren, so bildet sich eine Quasi-Dreieckspannung aus. Diese sieht der Sinusspannung sehr ähnlich.

    Das kann man nun soweit treiben, bis man eine Quasi Sinuswelle erhält.

    Ausgangsspannung/Wellenform

    reine Sinuswelle - Korrekturwelle

    Ob das nun heissen soll, das die Wellenform eigentlich kein Sinus ist, sondern über eine Korrekturwelle angenähert.

    Oder ob die Korrekturwelle nun eine "echten" Sinus "baut". Entzieht sich meiner Kenntnis.


    Kommt gut zu liegen, ich muss nach Hause.


    Gruß Hartmut

  • Tach,


    Boah Hartmut,


    ich versteh nur noch Güterbahnhof^^^^ Ehrlich gesagt hab ich mich nee so tief damit beschäftigt.

    Damals, kurz nach der Lehre, wurden in irgendwelchen Werkstattwagen regelrechte 12v betriebene Generatoren eingebaut.

    Aber da war Elektronik im Kfz auch noch auf´s Radio und eventuell einer Drehstromlichtmaschine beschränkt. Und alles natürlich gegen Aufpreis.

    Und als es dann die Konverter aufkamen, war ich dann schon beim Kässbohrer. Da waren die Geräte aus dem Zentrallager und vorgeprüft.

    Und wenn ein Kunde selber was angeschleppt hatte und es funktionierte nicht----Pech gehabt.

    Heute in Zeiten der ISO Zertifizierungen werden bei uns nur noch Geräte mit 23 Gutachten und Unterschrift von Angela und möglichst des Papstes.

    Aber das ist ein anderes Thema.


    Ich fahr auch mit einem, vielleicht überdimensionierten, Chinakracher rum. Aber meine persönliche Meinung und damit bi ich bis jetzt immer gut gefahren, Leistung ist durch nichts zu ersetzen, außer, noch mehr Leistung.

    So brauch ich mir keine Gedanken machen, ob der Fön nun 800W oder 1200W hat. Hauptsache meine Holde ist glücklich.

    So kriegt man natürlich auch die 260Wp auf dem Dach ohne Widerworte genehmigt8o8)


    Zusammengefasst: Wenn es funktioniert, hab ich fertig.


    Gruß

    Konny

  • baut man die sogenannte Korrekturwelle ein die diese Tendenz unterbindet bzw. "glättet".

    Danke Martin, das kann sogar ich verstehen. Ich dachte schon, dass man ev. einen billigeren modifizierten SinusWR mit netten Worten anders beschreiben wollte. Vom Preis hätte es nicht gepasst, aber man weiß ja nie. Irgendwie bin ich in den letzten Jahren mehr als vorsichtig geworden, eher schon misstrauisch, was mir jedoch gar nicht gefällt.

  • Was ist denn nun eine Korrekturwelle ?

    Jepp, so geht es mir auch. Im Netz findet man nur mod.Sinus mit correction Wave.


    Oder eben "Correktion Wave" aus den Wirtschaftswissenschaften, aber das meinen die in dem Manual sicherlich nicht.:)


    z.Z. betreibe ich einen Weaco 700W Sinuswechselrichter.


    der ist aber häufig etwas schwach auf der Brust unsd schaltet schnell mal weg.


    Darf ich wissen, was ihr für Inverter benutzt ?


    Gruß Hartmut

  • Wirklich interesssant, allerdings auch wieder ein bisschen erschreckend. Ich hätte gedacht, dass eine 200A-Sicherung diese Belastung aushalten sollte, bzw. muss.


    Für den 1000W-WR wollte ich eine 100A-Sicherung verwenden. Das erscheint mir nun fast zu wenig. Allerdings wird die höchste Leistung der Fön mit 800W haben und mehr als allerhöchstens 10 Minuten sollte er nicht an sein.

    Nur so als zusätzliche Anmerkung: Die Größe der Sicherung wird nicht von der Last der angeschlossenen Verbraucher bestimmt sondern von der Dicke des Kabels. Da wird nämlich mit der Sicherung eben diese erwähnte Sitzheizung verhindert...

  • Also die Leitung sollte schon für Maximallast und Reserve ausgelegt sein.

    Geräteschutz vs. Leitungsschutz kommt drauf an was man will und wo die Sicherung hin soll, oder eben zwei Sicherungen und beides.

  • Nachdem ich bei den Steckern nun die Wahl getroffen habe, geht es um das Kabel.


    Da kam mir kurzerhand die Idee, einfach ein Starthilfekabel zu nehmen, das es preisgünstiger gibt als Meterware bei 16 qmm. Nun hat mich die selberne Litze in der Zange gewundert und auf dem Schild steht Aluminium :/.


    Geht das auch bei dem WR mit max. 1000W, also ca. 80 A?

  • Geht, Aluminium ist nur etwas schlechter in der Leitfähigkeit als Kupfer, geht also auch bei 80A und 16 mm Quadrat.

    Allerdings lässt sich Alukabel ( wenn die einzelnen Litzen nicht überkupfert sind ) , nicht bzw nur ganz schlecht in die Verbinder der Steckerösen einlöten.

    Aber gut gepresst geht ja auch.

    Ich habe übrigens auch Überkupferte Starthilfekabel genommen.( 25 mm Quadrat)

    Martin