Calibra EVS 30/20-DS/IU lädt n i c h t am Landstrom

  • ....während der Fahrt aber schon.

    Landstrom angeschlossen :

    220 Volt an den Steckdosen kommen an. Kaffeemaschiene funktioniert.


    Voltmeter am 12poligen Steckverbinder EVS (Kontakt 16 und 24...Ladestrom) zeigt ca. 12,7 V .

    Wenn ich den 220 V - Kaltgerätestecker am EVS abziehe,klickt ein Relais ( 12,7 V bleiben ).

    Wenn ich den Stecker wieder anschließe ,klickt ein Relais und die Spannung steigt auf ca. 14 Volt.

    Um dann nach ein paar Sekunden (Relais klickt) wieder auf 12,7 V abzufallen.


    Hat jemand eine Idee...? Bevor ich Kontakt mit der Fa. Cabotron in Kaufbeuren aufnehme...

  • Sieht für mich so aus als wenn die Ladeschlusspannung erreicht ist und dann auf Erhaltungsladung umgeschaltet wird. Was passiert denn wenn du die Batterien ordentlich belastest, werden die dann irgendwann geladen oder sinkt die Spannung immer weiter ab?


    eppoh

    Eckhard Hoppe

    Tel. +49 171 7330713

  • Vor Tagen ist mir zum ersten Mal aufgefallen,dass am Landstrom hängend keine Ladung stattfindet.

    Wir standen in einer kleinen Seitenstraße und haben dort am Landstrom hängend übernachtet.

    Parklicht (Standlicht) über Nacht an.Heizung mit Gebläse lief auch die ganze Nacht.

    Die beiden Anzeigen bei der Calira Bordcontrol suggerierten ,das Batterie I (Starter) und Batterie II (Versorgung) geladen werden.

    Am nächsten Morgen waren beide Batterien „leergelutscht“.

    Aufbaustrom wurde seitens der EVS kurzfristig (3min... Schutzschaltung (??) laut Bedienungsanleitung )) unterbrochen....kein Strom im Aufbau...


    Starterbatterie war glücklicherweise neu,sodass WoMo an der Straße stehend ordnungsgemäß beleuchtet war.


    Daraufhin habe ich mich mit dem Thema befassen müssen und heute Morgen mal nachgemessen.Die oben beschriebenen Werte erhielt ich als die Heizung lief,Fernseher und Licht an waren...

  • Tach

    Um Die Funktion des Ladegerätes zu testen/beurteilen zu können, dürfen keine Verbraucher betrieben werden.Nur dann kann das Gerät machen was es soll.

    Es läd bis etwa 14,4 Volt ,Dann schaltet es auf Konstantspannungsladung für etwa 4 h,danach auf Ladeerhaltung mit 13,8 V.Dieses Verhalten wird abgebrochen wenn durch Verbraucher die Spannung unter 13,2 V fällt, nach etwa 10 min.Das funktioniert auch nicht/kaum wenn der Verbrauch das Laden bis 14,4V nicht ermöglicht je nach "Stromüberschuß"dauert das Laden ewig.

    Mal in Ruhe arbeiten lassen,dann die Spannung an der Batterie prüfen.

    Gruß roma

  • „ohne Saft“ da... ??

    Tach

    Evtl. kriegen wir das raus.

    Das Ladegerät kann etwa 200 W bereitstellen wird mehr abgerufen wird die Batterie angegriffen.

    Welche Verbraucher haben in der Zeit gearbeitet?Gemein sind zB. nicht vom Netz getrennte Wechselrichter.

    Wie groß ist die Batteriekapazität bei welcher Entladerate?? Wie gut war die Batterie geladen?

    Gruß roma :wink

    Mal einfach "nur " laden und an der Bat. messen.Evtl auf Gel schalten dann dauert die Nachladezeit 10h dann hat man eher die Möglichkeit die Ladeschlußspannung von 14,4 V zu beobachten.

  • Hmm , Verbrauch höher als Ladung ?


    Wir haben unser „Wohn-und Verbrauchsverhalten“ in Bezug zu den Jahren zuvor nicht verändert...von daher kann ich mir einen höheren Verbrauch zur Ladung nicht vorstellen...


    Die Batterien sind knapp 1 Jahr alt ... 2 mal 110 Ah...

    Es handelt sich ... leider... um die von User „roma“ nicht so tauglich eingeschätzten „Solarbatterien“ aus der Bucht.

    Leider hab ich die interessanten Ausführungen bezüglich der Qualität dieser Batterien zu spät gelesen ...


    Wenn die Batterien während Fahrt geladen werden,sind diese ja auch voll...warum dann nicht per Landstrom ??


    ...bin leider auch elektrischer Laie und war bisher immer froh,wenn alles funktionierte...

  • Zusatz ... Calira kann ja wohl nur bis 200 AH....die Batterien haben allerdings 2 x 110 AH...
    Kann das damit zusammenhängen?

    Wir fahren mit der Konstellation aber schon mindestens 5 Jahre rum.


    Wechselrichter betreiben wir nicht.

  • Kann das damit zusammenhängen?

    Tach

    Nein!!

    Aber der Ladezustand nach Fahrt. "Voll" ist eine weitere Frage!!Nach Fahrt einen hohen Spannungswert sehen ist kein Zeichen für voll.

    Aber wenn es mal gut funktionierte muß sich etwas geändert haben.So ein Ladegerät ist ja nicht unkaputtbar.

    Vorschlag

    Mal das Fahrzeug an's Netz und beobachten.Tut es nicht wie vorgesehen also laden bis 14,4 V und halten für 4h oder 10h bei Gelstellung.

    Dann kommt weiterdenken! Ist das Gerät eingeschaltet? hat die sicherung ausgelöst im/am Gerät ? Zuletzt kommt,

    Laden mit externem Gerät ist eine weitere Option.

    Gruß roma

  • Zitat „roma“

    Tach

    Nein!!

    Aber der Ladezustand nach Fahrt. "Voll" ist eine weitere Frage!!Nach Fahrt einen hohen Spannungswert sehen ist kein Zeichen für voll.

    Wir sind „Freisteher“ und nur alle 4 Wochen beim Besuch meiner verehrten Frau Mama am Landstrom.Jetzt nach langer Autobahnfahrt standen wir über Nacht ohne Batterieprobleme frei und auch heute stehen wir ohne Strom und alles lauft reibungslos....von daher gehe ich davon aus,das die Batterien unabhängig von der Voltanzeige „voll“ sind.

    Aber wenn es mal gut funktionierte muß sich etwas geändert haben.So ein Ladegerät ist ja nicht unkaputtbar.

    leider..lief ja bisher auch 17 Jahre ohne Probleme...


    Vorschlag

    Mal das Fahrzeug an's Netz und beobachten.Tut es nicht wie vorgesehen also laden bis 14,4 V und halten für 4h oder 10h bei Gelstellung.

    Fahrzeug steht während der Woche an der Straße...daher leider vorerst nicht möglich...


    Dann kommt weiterdenken! Ist das Gerät eingeschaltet? hat die sicherung ausgelöst im/am Gerät ? Zuletzt kommt,

    Relais klickt,von daher gehe ich davon aus,das das Gerät an ist.

    Laden mit externem Gerät ist eine weitere Option.

    Hatte ich auch schon überlegt...aber bringt zum Beispiel ein CTEK -Ladegerät mit z.B. 5Ah -Stunden etwas ?? Mehr ....kostet ja auch mehr...

    Gruß roma


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    Danke... auch an die anderen für die Hilfestellungen !!

  • Ruf da ruhig einmal (Montag) an:


    CaBoTron Elektronik OHG

    Lerchenfeldstr. 8

    87600 Kaufbeuren


    Telefon: +49 (0)8341 9764-0

    Fax: +49 (0)8341 9764-70

    E-Mail: buero[at]cabotron.de*


    und schildere Dein Problem, die Leute sind echt nett und hilfsbereit - und kennen sich mit Calira aus - die haben sie früher selber gebaut

    Viele Grüße aus Spandau bei Berlin


    Jörg

  • Moin,

    ich kann mich den Vorschreibern nur voll und ganz anschließen, meine Calira 30/18 wurde dort komplett überholt, das 'Update' besteht aus dem Austausch von etlichen Transistoren, zusätzlich wurden Kabel und Kontakte erneuert, und das alles in überaus freundlicher Atmosphäre!

    Gruß

    Volker

  • Guten Morgen Marcus,


    „Solarbatterien“ interpretiere ich mal als offenes System.

    Sind denn alle Platten mit Flüssigkeit bedeckt?

    Und bei der Gelegenheit auch gleich die Säuredichte jeder Zelle messen.


    Herzliche Grüße

    Uwe

  • Ich hatte vor ca. 4 Jahren das selbe Problem, habe damals mit CaBoTron Telefoniert, da wurde mir mitgeteilt dass dieses Problem nicht das erste mal aufgetaucht ist und ein Wechsel unumgänglich ist (Austausch)

    Fahr hin oder ruf an die senden ein Ersatzgerät

    Gruss Rolf

  • Rückmeldung :

    Fa. Cabotron angerufen, kurz Problem geschildert....

    Hinweis : Ich möge erstmal die 2A Sicherung direkt an der Aufbaubatterie prüfen.

    Diese korrodiert gerne ( lt. Cabotron Fehlkonstruktion ).


    Sicherung geprüft, in Ordnung.

    Aufgrund der schwierigen Zugangsmöglichkeit zur Heckbatterie verbunden mit „Hexenschuss“ habe ich den Sicherungsträger erstmal mit Kontaktspray geflutet...


    Jetzt klappt alles wieder...Dank des kompetenten Hinweises vom Mitarbeiter Fa.Cabotron ! 👍


    Leider muss ich jetzt (vorerst) auf eine Urlaubstour gen Kaufbeuren verzichten ... 😎