J5 umgerüstet von 95 PS 2,5l TD auf 120 PS 2,5l TD

  • Hallo,

    als Neuling im Forum hab ich mich unter Neuvorstellungen kurz vorgestellt...

    und ich benötige bitte Hilfe aus dem Forum für folgendes Thema:


    nachdem der Motor meines Womos (Peugeot J5 280 L, Import aus Frankreich in 02/1990, daher Zulassung in D mit 95 PS, 2,5l TD in 02/90, aufgelastet auf 3,5 Tonnen), kaputt gegangen war habe ich einen Motor von Citoen aus dem CX 2,5l TD Break von 1990 mit 120 PS einbauen lassen.


    Vorher war der typische U25/673 drin, jetzt ist ein Citroen M25/669 eingebaut.


    Auch die Pumpe musste getauscht werden, da die bisherige (MAS 100) nicht so richtig funktionierte (max 50PS laut Messung auf dem Prüfstand); jetzt ist die richtige DPC MAS200 drin und es läuft.


    Jetzt benötige ich Unterstützung bei der Eintragung/Zulassung - hat jemand technische Daten für den M25/669 Motor, oder eventuell Dokumentation zu dem geschilderten oder einem ähnlichen Umbau, die für die Zulassung hilfreich waren? Das würde mir sehr weiter helfen.


    Ein erstes Gespräch mit dem Prüfer beim TÜV ergab, dass die eine Einzelzulassung machen wollen, außer ich belege mithilfe von offiziellen Dokumenten, dass sie das eintragen können.

    Eine Einzelzulassung ginge natürlich - aber das ist teuer und aufwändig...


    Sie sprachen von Lärm - max 78dBA, Bremsen stark genug und Höchstgeschwindigkeit, die sie testen wollen.,..


    Schon mal vielen Dank vorab,

    VG Stephan

  • Wegen der Motorleistung würde ich schauen, wie klein die Unterschiede zum 230er Ducato mit dem SOFIM 8140.47 sind & vielleicht lässt sich bremsentechnisch dann darauf referenzieren.

    Lärmtechnisch wird es wahrscheinlich schwer. Vielleicht lässt sich der Prüfer darauf ein eine 'schnelle Messung' zu machen und bei Erfolg ebenfalls darauf zu referenzieren, dass die Abgasanlagen vergleichbar (baugleich im rahmen der üblichen Toleranzen von 1990?) sind.


    Die Höchstgeschwindigkeit ist so eine Sache. Theoretisch macht es ja nichts, wenn da 140km/h eingetragen sind. Das kann man ja kurz ausprobieren & bestätigen.

    Wahrscheinlich wird die Höchstgeschwindigkeit durch die Motordrehzahl sowieso limitiert sein.

    Der Prüfer wird sicher selbst wissen, dass andere J5, welche noch auf den Strassen fahren aufgrund von Alter, Verschleiß & Werksstreuung leistungstechnisch derart streuen, dass es fast egal ist, was er dir da bescheinigt.



    Gruß,


    Sebastian

  • Und da sind wir wieder bei dem Thema der eine sagt so und der andere so.

    Die Entscheidung zu treffen ist für einen erfahrenen Prüfer ( er sollte erfahrener als der j5, und somit vor Baujahr 1990 sein ) durchaus zu treffen. Also je Älter der Prüfer umso besser...

    Wenn ich das jetzt mit meiner vorsintflutlichen Alkovenkiste machen würde, würde ich mir vorher die frage stellen 25 Ps mehr ok und von welchen Drehmomenten reden wir hier?

    Meine Kiste läuft mit dem Fiat Saugdiesel z.b.: bei Gegenwind im Tal 10 km/h langsamer, oder bei Rückenwind auch mal 10 km/h schneller. Und jetzt machen wir mal einen Test auf dem Prüfstand ohne Wind mit stärkerem Motor ?

    Also kann man in die Beurteilung schon alles mit einfliessen lassen, nur der Prüfer muss das eben mitmachen....

    Denke daran: Amateure bauten die Arche, Profis die Titanic!!!

  • Ich denke man muss mit dem Prüfer einfach reden können & mit ihm dann ein passendes 'Nachweispaket' schnüren.

    Ich kenne das nur aus der Medizintechnik, aber selbst da lässt sich so ziemlich alles auf einem alternativen Weg nachweisen.


    Wie schon geschrieben, man muss miteinander reden können & verstehen welche Art Risiko der Prüfer abdecken will/muss.

    Zu dem Risiko lässt sich dann eine passendes Set aus Argumentationen & Nachweisen zusammen stellen, damit das ganze hinreichend wasserdicht wird.


    Ich weiß, viele KFZ Prüfer kennen nur ihr Tagesgeschäft, da ist es etwas schwieriger den Zugang zu finden.


    Grüße,


    Sebastian