Ölverdünnung durch DPF von Modell und Baujahr abhängig? Wenn ja, warum?

  • Moin,


    ich lese hin und wieder mal die Daten aus dem Steuergerät aus, meist lauft die Regeneration so nach 1300Km für ca. 300 Sekunden.

    Während der Fahrt habe ich davon noch nie etwas bemerkt, und obwohl ich gerne fahre bis keine Restreichweite mehr angezeigt wird mußte ich bisher noch nie schieben.

    Ich finde es Schade das die Hersteller hierfür keine Anzeige im Fahrzeug verbaut haben, gerade Kurzstreckenfahrer könnten ihrer Karre dann hin und wieder etwas Gutes tun indem sie die Kinder nicht nur zur Bushaltestelle fahren sondern ganz zur Schule bringen.

    Den ersten Ölwechsel habe ich bei ca. 40000 gemacht, was da raus kam war in meinen Augen kein Öl mehr. Darum wird der nächste Wechsel schon bei ca. 25000 stattfinden.

    Je nach Fahrweise muß ich nach 4-6Tsd Km 1L Öl nachkippen, finde ich völlig in Ordnung.


    Freundlich grüßt

    Bernd

    Haftungsausschluß: Meine Tipps und Ratschläge befolgst du auf eigenes Risiko, eine Befähigung zu den von dir ausgeführten Arbeiten setze ich voraus:nono

  • An unserem Golf 6 (Euro5) habe ich einmal das Intervall auf 21000 km (12 Monate) ausgedehnt und danach das gebrauchte mit dem neuen Öl (gleicher 20Liter Kanister Aral 5W-40, C3) mit einem Rheometer verglichen. Vor allem bei hohen Temperaturen sieht man eindeutig den Effekt der Ölverdünnung. Die Viskosität hat um ca. 20% abgenommen. Im Anhang (PDF) ist das dazugehörige Diagramm für 100°C.

    Seit dem halte ich es wie früher und mache alle 10tkm den Ölwechsel.


    Gruß

    klacks

    ducatoforum.de/forum2018/index.php?attachment/53415/

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von klacks ()

  • Servus, ich seh schon...da schreiben welche mit die Ahnung haben, drum meine Fragen..


    .... das Teil, das sich,,NSC,, nennt, und vor dem DPF eingebaut ist , zumindest ist es beim Multijet 2 so, ist jetzt neu zu dem Abgassystem gekommen., oder?

    Das Teil nennt sich auch,,Speicherkat,, und ist angeblich für Euro 6 erforderlich.

    Ist das jetzt gute Technologie, auch für den Verbraucher, oder welche Probleme bringt dieses Teil mit.....oder geht es in den letzten Beiträgen schon um dieses System??

    Im Ducato ist es, angebl., seit Ende 2016 drin

  • Den ersten Ölwechsel habe ich bei ca. 40000 gemacht, was da raus kam war in meinen Augen kein Öl mehr. Darum wird der nächste Wechsel schon bei ca. 25000 stattfinden.

    Je nach Fahrweise muß ich nach 4-6Tsd Km 1L Öl nachkippen, finde ich völlig in Ordnung.


    Freundlich grüßt

    Bernd


    In welchem Zeitraum bist du die 40000km gefahren? Hab auch schon mal Öl nachgefüllt, nach ca 10000km.....

  • waren gut 3,5 Jahre, die ersten 10Tsd hat aber der Vorbesitzer abgespult.

    Haftungsausschluß: Meine Tipps und Ratschläge befolgst du auf eigenes Risiko, eine Befähigung zu den von dir ausgeführten Arbeiten setze ich voraus:nono

  • An unserem Golf 6 (Euro5) habe ich einmal das Intervall auf 21000 km (12 Monate) ausgedehnt und danach das gebrauchte mit dem neuen Öl (gleicher 20Liter Kanister Aral 5W-40, C3) mit einem Rheometer verglichen. Vor allem bei hohen Temperaturen sieht man eindeutig den Effekt der Ölverdünnung. Die Viskosität hat um ca. 20% abgenommen. Im Anhang (PDF) ist das dazugehörige Diagramm für 100°C.

    ducatoforum.de/forum2018/index.php?attachment/53415/

    Sowas müßte man mal mit dem Petronas Öl machen....evtl würde ich ja dann auch auf ein, lt Spezifikation, anderes Öl zurückgreifen.

    Ich hab in einem anderen Forum mal ATM Öle, nur nach Verschmutzungsgrad, nach 100000km verglichen (die Amis fahren die Öle so lange)

    Da stand fest das der Wechselintervall von 40000, vorrausgesetzt die ATM ging nicht oft in den Themperaturwarnbereich, nur für uns kundendienstwilligen Deutschen gemacht wurde.

  • Hallo,

    mein Duc macht bislang keine Probleme, ist aber auch ein 2011er ohne DPF,

    mit immerhin schon 150Tkm.


    Aaaber mein Outi.... (Mitsubishi Outlander)

    Anlässlich dieses Threads kürzlich mal am Ölstab geguckt und Ups, zwischen Max und diesem X, wenn ein Wechsel wegen zu hoher Verdünnung lt. Anleitung notwendig sein soll.


    Jetzt aber hier mal gelesen:

    https://www.auto-motor-oel.de/…pf-ruspartikelfilter/209/


    Ich zitiere einen Ausschnitt:

    Ölverdünnung durch häufige Kurzstrecken

    Reiner Dieselkraftstoff verdampft bei etwa 55 Grad Celsius. Erreicht das Motoröl diese Temperatur, verdampft der ins Öl gelangte Diesel und wird über die Kurbelgehäuseentlüftung wieder der Ansaugluft beigemischt und im Motor verbrannt.

    Wer allerdings häufig Kurzstrecken fährt, bei denen das Motoröl diese Temperatur gar nicht erreichen kann, läuft Gefahr, die Ölverdünnung zu fördern – der Diesel im Öl hat gar keine Chance zu verdampfen.


    Das bedeuted doch, daß die Verdünnung nach einer langen Fahrt, bei der das Motoröl seine gewöhnlichen 100Grad Temperatur erreicht wieder gereinigt vom

    Dieseleintrag sein sollte ?

    Oder kapier ich da was nicht ?


    Beste Grüße

    Fritz

  • Ich glaube, ich muss mich korrigieren, Wikipedia weis es offensichtlich genauer:


    "

    Bei allen Motoren kann im Mittel- und Langstreckenbetrieb in das Öl eingeschleppter Kraftstoff wieder ausdampfen, allerdings nie wieder vollständig. Dies gilt sowohl für Benzin als auch für Dieselkraftstoff. Das Motoröl erreicht maximale Temperaturen von etwa 120 bis 130 °Celsius, und dies nur an neuralgischen Punkten im Motor; meist liegen die Betriebstemperaturen des Öls bei etwa 80 bis 100 °C. Das bedeutet, dass von dem eingeschleppten Treibstoff nur die Fraktionen, deren Siedepunkte bei diesen Temperaturen oder darunter liegen, sich überhaupt aus dem Motoröl abscheiden; der Rest verbleibt im Öl. Im Falle von Benzin lassen sich so bis etwa 80 % des eingeschleppten Kraftstoffes wieder abscheiden; bei Dieselkraftstoff sind es maximal etwa 40 %."


    aus : https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lverd%C3%BCnnung


    Es geht also nur ein Teil durch Erwärmung wieder hinaus...


    Soso Fritz

  • Kurzstreckenverkehr und

    Kraftstoffnachnacheinspritzung für die Partikelfilterregeneration können zur Ölvermehrung/Verdünnung führen.

    Je mehr ich gelesen habe, desto verwirrter bin ich.

    Was hat denn der X290 Euro5; Kraftstoffnacheinspritzung?
    Gruß HaWe

  • hallo:

    Zu Ölverdüngen trägt auch der von 5 % auf 7 % erhöhte Anteil von Biodiesel im Diesel bei.

    Wobei das Einbringen von normalem Dieselkraftstoff ins Motoröl mit höherer Öltemperatur sich durch Ausgasen erledigt.

    Bei Biodiesel wird keine Ausgasung erreicht, so bleibt also der Biodieselanteil im Motoröl erhalten!

    Also das Thema Ölverdünnung ist doch relativ komplex.

    Aber wie gesagt für mich seit 12 Jahren kein Thema mehr; denn ich habe fertig!!!!

    Gruß KH

  • Ich finde den Hinweis und den Link von DickesHemd gut. Danke dafür!

    Wenn jemand Erfahrung mit dem Zeugs hat. Gerne her damit.

    Denke nicht, dass es den Rahmen dieses Themas hier sprengt, wenn es nicht zu umfangreich wird, da es ja durchaus hier um den DPF und dessen Auswirkungen geht.

  • Ich finde den Hinweis und den Link von DickesHemd gut. Danke dafür!

    Wenn jemand Erfahrung mit dem Zeugs hat. Gerne her damit.

    Völlig überflüssig. Was willst du damit machen?

    Einfach öfters Langstrecke fahren das hilft.

    Gg Ölverdünnung hilft auch das Zeugs nicht. Rausgeschmissenes Geld.

  • Ich bin etwas verwirrt, wer fährt mit seinem Wohnmobil NUR Kurzstrecken? Ab wann ist es denn keine Kurzstrecke mehr? Wir bekommen im nächsten Jahr unser neues Mobil mit DPF und 6d temp, muss ich mir jetzt Sorgen machen?


    LG Thorsten

  • Im Winter würde ich als Kurzstrecke mal 50 km ansetzen damit der Motor Gelegenheit hat warm zu werden.

    Beste Grüße
    Trashy
    Diesel - Kraft durch Feinstaub :klatsch Fridays 4 Hubraum!!

    Carado first - we make caravaning great again :)

    Liebe Greta, die nächsten 1000 Liter Diesel widme ich Dir.:wink