2,5TD zieht nach rechts, Ruckeln, komischer Radstand, chaos...

  • zum Beitrag 99,


    Messuhr natürlich... Gewindestange hatten wir ja schon...

    Bei den 30Nm verbiegen sich die U Scheiben nicht. Man kann

    das recht gut so messen, ganze Geschichte in den Schraubstock, Messuhr

    ran magneten, dann geht das schon.


    Beste Grüsse

    Emst

  • Moin,


    ja genau, so wie Ernst das macht, meinte ich es :)

    Man sollte immer etwas auf die Mehr-Spiel-Seite gehen, dann passt das schon.

    Zerstören tun diese Lager, bischen Fettdrin vorausgesetzt, kein, bzw. zu wenig Spiel, Korrosionseintrag, bzw Materialermüdung, ausblättern.

    MEn, in diesr Reihenfolge nach Wechsel, Erneuerung. :wink


    Gruss Emil

  • :?::?::?::?::?::?::?::?::?:


    Ernst und ich machen es doch genau gleich.

    Nur das er mit der Stabilen Gewindestange mehr NM anziehen kann.

    Ich werde nächste Woche meines etwas umbauen damit ich am Schraubstock mit 450 NM anziehen kann.

    Nur aus interesse um wieviel sich das Spiel ändert, weil eine neue Distanz mache ich sowieso.


    Gruß Martin

  • ne,

    zum Einstellen wird das Lager nicht mit 450Nm angezogen,

    sondern mit 9.8Nm.

    Das Einstellspiel beträgt 0.02mm bis 0.1mm. Dieses Spiel bleibt

    auch nach dem einpressen so.


    Anschliessend wird die Nabe eingepresst. Die setzt also auf. Das Spiel bleibt.


    Und nochmals zum hundersten mal, die grosse Zentralmutter dient nicht zu Einstellungszwechen vom axialen Spiel. Die wird dann mit 450Nm angezogen. So bleiben die Halbwellen an der Nabe dran.


    Beste Grüsse

    Ernst

  • Hallo Ernst.


    Dein Beitrag ist etwas übertrieben.

    Du willst damit sagen das sich das Spiel beim anziehen nachher nicht mehr verändert ( Getestet? )

    OK. Das kann sein aber ich will das selber vorher testen, ( Glaube nicht alles).

    9,8 NM zum Spiel testen finde ich Interessant.


    Das mit der Zentralmutter nicht das Lagerspiel eingestellt wird , weiß ich . ;)


    Es schaut so aus als ob oft geantwortet wird ohne die Beiträge genau zu lesen, oder Fotos anzuschauen, anders kann ich mir einige Beiträge nicht erklären.


    Gruß Martin

  • hallo Martin,


    die 9.8Nm sind Werksangabe aus dem Werkstattbuch von Fiat. Denke schon dass die Konstrukteure den Fiat Werkstätten keine Bären aufbinden.

    Und wenn eingepresst ist, liegen die Lager an. Mehr als pressen geht dann nicht mehr. Das hohe Drehmonent der zentralen Mutter erklärt sich ebenfalls. Einerseits wollen wir die Nabe im Achsschenkel am Platz halten und andererseits wären kleinste radiale Schläge für die Lager ziemlich ungünstig.


    Was in den Bucheli und Co. Anleitungen steht wüsste ich jetzt grad nicht auswendig. Ich stütze mich bei Revisionsarbeiten lieber auf die offiziellen Werkstattbücher der entsprechenden Autowerke.


    Fiat verwendet das Werkzeug Nr. 1874284000. Siehe Bild. Man kann das allerdings

    wie schon erwähnt sehr einfach selber bauen.





    Beste Grüsse

    Ernst

  • Also.


    Das anziehen auf 450 NM auf einem Schraubstock geht ohne Probleme , man braucht nur einen Schraubstock , kein Spielzeug;),.

    Eine Schraube stützt man mit einer Nuß und langen Hebel an der Mauer ab und die andere zieht man einfach an. ( Ordentliche und festgeschraubte Werkbank ist von Vorteil)


    Das Spiel ändert sich tatsächlich nicht mehr. Dabei ist es anscheinend egal ob man beim einstellen mit 20 NM oder 50 NM oder 9,8 NM kontrolliert.

    Die originalen Distanzhülsen sind gehärtet und geschliffen, deshalb ändert sich da anscheinend nicht mehr viel. ( 450 NM sind ja eigentlich nur 45 kg auf einem Meter. Jede einzelne Radschraube eines LKW Reifen wird mit mehr NM angezogen. OK, mit dem Feingewinde wird schon ordentlich kraft ausgeübt.).


    Ich habe in unserer Firma mit der Technik Abteilung darüber geredet.

    Sie sehen das Problem eher darin daß selbstgedrehte Hülsen beim anziehen doch einige hundertstel nachgeben , da sie nicht gehärtet und geschliffen sind. (kommt auch auf das Material an). auch die Wärme ausdehnung ist anscheinend verschieden , je nach Material. Wenn dann von Haus aus die Hülse knapp bemessen ist kann es durchaus nach dem Festziehen zu problemen kommen.


    Auch die Messvorrichtung haben wir besprochen.

    Mit einer Gewindestange und 2 Beilagen wird man nach dem Einbau immer etwas mehr Spiel haben als das gemessene, da die Lager nicht exakt ausgerichtet sein können. Sie können zwar nur um einige hundertstel versetzt sein aber dadurch wird das gemessene Spiel kleiner.


    Bei meiner Variante, wo auch beim Messen die Lager Spielfrei auf einer Welle sind und dadurch exakt fluchten wird beim Messen auch exakt das gemessen was nachher im eingebautem zustand Sache ist.

    Diese ungenauigkeit von der Gewindestangenmethode wird wahrscheinlich vernachlässigbar sein, oder sogar gewollt , damit nach dem einbau auf jeden Fall genug Spiel vorhanden ist.


    Egal, wollte nur aufzeigen das meine Messvorrichtung auf keinen Fall schlechter ist als eine Gewindestange mit 2 Beilagen.;)


    Das SKF Lager das ich einbaute ist so genau das man eigentlich gar nichts messen müste wenn man die Originale Distanz wieder nimmt.

    Ich würde aber trotzdem immer nachmessen, weil es schnell geht.

    Das es bei diesen Lagern immer wieder zu Problemen nach dem einbau kommt, ( auch wenn es manchmal Werkstätten einbauen ) zeigt, das man doch immer messen und bei selbstgedrehten Hülsen genug Spiel einrechnen sollte.


    Ich find es interessant das soviel über diese Lager geschrieben wurde , ich aber niergends etwas gelesen habe , wo erklärt wird , wie man diese ganz einfach einstellen und messen kann.


    Gruß Martin

  • Auf Seite 1 ging es darum, dass der Wagen des TE nach rechts zieht.

    Jetzt geht's um die Radlager?

    Ich bin lange Zeit ohne Abstandhülsen in den Lagern gefahren, ohne Probleme und nennenswertes Drehmoment. So wie damals üblich.

    Setzt aber ein sehr gutes Verstemmen der Zentralmutter voraus!

    Entspricht nicht dem WHB, funktioniert aber trotzdem.


    Shitstorm kann jetzt beginnen ;-)

    "Soziale Netzwerke sind eine Kombination aus Denkfaulheit, Rechtschreibschwäche und Internetanschluss..." Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig