Höherlegungssatz, Adapterplatten Federbein

Aktuell sind bis voraussichtlich Ende August 2020 keine Neuregistrierungen möglich
  • Hallo,


    ...wir haben damals Adapterstücke eingebaut.
    Allerdings kommen diese direkt zwischen dem Federbein-Lager und der Karosserie.
    Somit ändert sich auch nicht die "Härte" der Feder.
    So wie es hier schaut,wird der Federweg verkürzt und die Vorspannung erhöht....


    Gruß Rainer

  • Für den Preis bekommt man ja schon fast Austausch Federn von Goldschmitt inkl. Auflastung der Vorderachse.
    Gewinnt man auch an Höhe, mehr Federweg und besseres Fahrverhalten.

    Meiner Meinung nach die bessere Lösung.

  • Ich weiß nicht welchen Preis sebastiane da zugrunde gelegt hat. Für den Preis welchen ich gerade auf der Homepage genannte bekommen habe, erhalte ich bei Goldschmit keine Federn inkl. Auflastung.


    Groß
    Edgar

  • Für meine Lotte gibt es keine Höherlegungsfedern!
    Daher such ich eine Möglichkeit mehr Bodenfreiheit auf andere Weise zu bekommen...
    Die Blöcke für zwischen Karosserie und domlageraufnahme kenne ich auch, aber die sind noch teurer!
    Ausserdem braucht man hier wohl das Federbein nicht ausbauen! Auch nicht schlecht!
    Gruß Sven

  • Hallo Sven!


    Da unser Ducato mit dem Hinterteil etws höher steht als vorne, bin ich auch an diesem Thema.
    Gib doch mal in die eebbaayy- Suche "Front Lift Kit for Fiat DUCATO 1994-2002 30mm" .
    Sieht nicht schlecht aus, und der Preis ist auch ok.


    Grüße aus Remscheid
    Michael

  • Micha  
    Hey, interessant!
    Danke!



    Jetzt hab ich mir das mal angesehen!
    Die Teile sind aus Polyurethan mit Metallbuchsen...
    Das wäre mir zu unsicher! Da bin ich gerade dabei, mir selbst welche aus Flugzeugaluminium herzustellen!


    Gruß Sven

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von lotte2014 ()

  • Montsegur


    Damit meine ich eine Alulegierung die hochfest ist und auf Dauer Druck ohne Schaden aufnehmen kann.
    Diese Legierung ist als Ronde ausgeführt tatsächlich etwa ein Drittel teurer als die günstigen Alulegierungen mit unter anderem Blei in der Legierung..
    Wenn man schon ein Teil selbst baut ohne abe (das heißt ja nicht, daß ich das später nicht eintragen lasse!)
    kann man ja wenigstens gute Grundbedingungem schaffen...
    Die Russlandbuchsen aus PU würden mir Bauchschmerzen machen... eben wegen der Druckfestigkeit
    Gruß Sven

  • Die Russlandbuchsen aus PU würden mir Bauchschmerzen machen... eben wegen der Druckfestigkeit
    Gruß Sven



    Gegenargument: Aluminiumlegierung Kontakt zu Stahl + Salzwasser = vorprogrammierte Korrosion. Korrosionsschutz ist spätestens nach 1 Jahr wirkungslos, da die Schrauben vercadmet oder verzinkt sind. Gegen elektrochemische Reaktion kann man das System nicht sicher schützen.
    Billiger als 120€ wird es beim Dreher/Fräser auch nicht(Einzelfertigung). Ich denke mir, es wird sich ausgehen mit PU, weil ich weiß, es gibt dank der Federung keine Stoßbelastung. Schließlich sind unsere Zahnriemen ja auch aus PU, ja mit Verstärkung, aber wer weiß denn, ob die in den Platten nicht auch vorhanden ist.
    Al

  • @ Tatzelwurm
    Sehr gutes Argument!
    Wie funktioniert das denn aber bei Alufelgen?
    Die liegen ja auch an Stahl(Guss) an und viele fahren die auch im Winter!?
    Die sind doch auch nur lackiert... Oder
    Gruß Sven

  • @ Tatzelwurm
    Sehr gutes Argument!
    Wie funktioniert das denn aber bei Alufelgen?
    Die liegen ja auch an Stahl(Guss) an und viele fahren die auch im Winter!?
    Die sind doch auch nur lackiert... Oder
    Gruß Sven



    Gute Frage! Aber die Felgen werden hin und wieder gesäubert und wenn nicht auf Sommer umgerüstet wird, spätestens beim Reifenwechsel. Das ist bei den Scheiben nicht vorgesehen. Meine ich nur mal. Hinzu kommt der Zeitfaktor Einwirkzeit der Salzlake. Die Scheiben und Trommeln werden ja regelmäßig zwangsgetrocknet.
    Das ganze ist aber im gewissen Sinne auch Kaffee-Leserei, denn kein Hersteller gibt die genaue Legierung seiner Produkte bekannt. Da wird von extra-legiertes Aluminium bis Flugzeug-Aluminium ziemlich viel Unsinn unter die Leute gebracht. Das Zeug muss billig sein, das ist wichtig in der Wirtschaft um Gewinne zu machen. Nach spätestens 2 Jahren ist der Käs gewährleistungsmässig ohnehin gegessen. Wer solche Teile selbst anfertigt, sollte wissen was er macht, auch wenn er es kann, ohne ABE oder ähnliches ist er im Schadensfall immer der gekniffene.
    Al

  • Okay, da ich im Hauptwinter ja Schraube und nicht auf der Straße bin und sowieso bei jeder Wäsche die Dome mitmache und ich das alles mit Sanders
    Vollsaue! Sollte das kein Hindernis sein. Danke fürs mitdenken!!
    Ich nehme das durchaus ernst..
    Gruß Sven

  • Hallo zusammen
    Mit großer Interesse habe ich die Beiträge zu den Adapterplatten gelesen.
    Ein Tip oder auch Anregung dazu
    Wasserstrahlschneiden ist heute eine gängige Methode zur Fertigung solcher oder ähnlicher Teile .
    Materialdicken von 30mm und mehr sind überhaupt kein Problem.Bohrungen werden genau gesetzt
    Persönlich nutze ich diese Möglichkeit zur Herstellung von Teilen aus Alu 7075 für Motorräder.Dies würde ich auch für die Adapterplatten empfehlen
    Da lasse ich mir dann die Teile mit 0,5 mm Über oder Untermaß auschneiden und drehe oder fräse nur kurz
    einen Span drüber.Das geht dann sehr schnell
    Vorteil bei der Sache ist das der Wasserstrahlbetrieb das Material direkt mitbesorgt ,wenn man will.


    Schönen Abend noch :wink